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Volantis

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Volantis ist eine der neun Freien Städte. Die Stadt wird oft auch Alt-Volantis genannt. Volantis ist ein Freistaat und wird regiert von jährlich neu gewählten Triarchen.[1]

Aufbau & ArchitekturBearbeiten

Die südöstlichste der Freien Städte liegt an einem der Mündungsarme der Rhoyne in das Sommermeer.[2] Nördlich der Stadt fließt die Volaena in die Rhoyne. Die älteren Viertel der Stadt liegen am Ostufer, die neueren am Westufer, wobei selbst diese mehrere hundert Jahre alt sind. Die beiden Stadtteile werden durch die Lange Brücke verbunden.[3] Die Volantener prahlen gern damit, dass ihre Stadt viel größer sei als Braavos mit seinen hundert Inseln. Die beiden Stadtteile dehnen sich an beiden Seiten des Flusses über Hügel und Marsche aus. Unzählige Schiffe befahren Fluss und Meer, und an zahlreichen Anlegern und Pieren wird Fracht verladen.[1]

Volantis ist zwar immer noch die bevölkerungsreichste der Freien Städte, aber die alten Kriege haben dennoch ganze Stadtviertel entvölkert, die sich die Natur nun langsam zurückerobert. Am westlichen Ufer der Rhoyne wimmelt es von Seeleuten, Sklaven, Händlern, Weinschenken, Gasthäusern und Bordellen, auf der Ostseite hingegen sieht man weit seltener Fremde aus Westeros.[4]

Hinter dem Nordtor der Stadt wachsen Zedern und Palmen an den Straßen, und auf jeder Kreuzung stehen Denkmäler, wobei vielen der Kopf fehlt. Auf der Straße den Fluß entlang werden die Läden dann kleiner und schlichter, und die Bäume werden zu Stümpfen. Irgendwann ist die Straße auch nicht mehr gepflastert, sondern besteht aus Teufelsgras und Matsch. Kleine Brücken überspannen die Flüssschen, die in die Rhoyne fließen. Es gibt auch eine Torruine einer verfallenen Festung am Fluss.[4]

Das Herz von Volantis ist eine Stadt in der Stadt, ein Labyrinth aus Palästen, Höfen, Türmen, Tempeln, Klöstern, Brücken und Gewölben, umgeben von der Schwarzen Mauer, die vom Valyrischen Freistaat bereits in der Frühzeit der Stadt errichtet wurde. Die Mauer ist sechzig Meter hoch und so breit, dass auf dem Wehrgang sechs vierspännige Streitwagen nebeneinander fahren können. Die Mauer besteht aus nahtlos miteinander verschmolzenen schwarzen Drachenstein. Nur jene, die ihre Abstammung bis ins alte Valyria zurückverfolgen können ist es gestattet innerhalb der Schwarzen Mauern zu leben.[3]

  • Der Tempel des Herrn des Lichts in Volantis soll der größte auf der ganzen Welt sein. Er steht östlich der Langen Brücke. Säulen, Treppen, Strebepfeiler, Brücken, Kuppeln und Türme sind ineinander verbaut, und es sieht so aus, als wäre das alles aus einem kolossalen Felsen gehauen. Die Tempelmauern sind rot, gelb, golden und orangefarben angemalt und sehen aus wie Wolken im Sonnenuntergang. Die schlanken Türme des Tempels scheinen wie verdrehte und erstarrte Flammen in den Himmel zu reichen.[4] In Hinterlassenschaften der Drachenherren behauptet Erzmaester Gramyon, der Tempel sei dreimal so groß wie die Große Septe von Baelor.[3] Auch Tyrion Lennister bestätigt dies.[4]
  • Die Lange Brücke verbindet die beiden Teile der Stadt über die Rhoyne.[4]
  • Die Straße am Kai des Hafens ist voller Lagerhallen, Läden und Kissenhäuser. An der Stelle, wo der Fluss in das Meer mündet, macht die Straße eine Biegung, und hier bieten Tierhändler edelsteingeschmückte Eidechsen, Schlangen und kleine Affen an.[1]
Volantis kopflose Statue Triarch Marc Fishman.jpg

Die kopflose Statue ©Marc Fishman

  • Die Schwarze Mauer schließt den alten Stadtkern der Stadt ein, der einst den Außenposten des Valyrischen Freistaats darstellte. Die 60 Meter hohe Mauer besteht aus einem riesigen Oval aus nahtlos verschmolzenem Stein und ist so breit, dass vierspannige Streitwagen darauf nebeneinander fahren können, wie es alljährlich bei einem Fest zu Ehren der Stadtgründung passiert. Nur Volantener dürfen in das Innere dieser Mauer, und die alten Blutlinien der Stadt rühmen sich, noch von den Valyrern selbst abzustammen.[1][3]
  • Der Fischhändlerplatz liegt am Westende der Langen Brücke. In der Mitte des Platzes steht eine gesplitterte und kopflose Statue eines toten Triarchen.[1]
  • Das Kaufmannshaus ist vierstöckig und überragt die Hafenanlage und die Lagerhäuser der Umgebung. Es liegt am Westufer in der Nähe des Fischhändlerplatzes. Hier treffen sich Kaufleute aus Westeros und Essos.[1] Es ist bekannt für seine guten Türschlösser.[4]

Bevölkerung und Kultur Bearbeiten

Die Volantener kontrollieren die Rhoyne bis zum Zufluss des Selhoru hinauf bzw. bis zur Gram[5] und die Orangenküste im Westen.[3] Sie sprechen die Valyrische Sprache, allerdings mit einem starken Akzent.[1][5]

Innerhalb der Schwarzen Mauer halten die Volantener vom alten Blut noch immer Hof und lassen sich von Scharen von Sklaven bedienen. Außerhalb leben Fremde, Freigelassene und Menschen von niederer Geburt aus hundert verschiedenen Ländern.[1] Seefahrer und Händler tummeln sich auf den Märkten und Häfen mit unzählige Sklaven. Es heißt, in Volantis kämen auf einen freien Mann fünf Sklaven.[6] Ohne ausdrückliche Aufforderung eines Abkömmlings des alten Blutes darf kein Sklave, Freigelassener oder Fremder den Bereich innerhalb der Schwarzen Mauer betreten.[3]

Die Stadt wird von einem gewählten Triumvirat regiert. Alle freigeborenen Landbesitzer, auch Frauen, haben das Recht zu wählen. Die Wahl der Triarchen findet jedes Jahr in einem Zeitraum von zehn Tagen statt. Dabei stammen die Kandidaten in der Regel aus einem der beiden politischen Lager, den Tigern und den Elefanten.[3] Die drei Triarchen werden aus den Adelsfamilien gewählt, die ihre Abstammung bis ins alte Valyria nachweisen können, und dann haben sie das Amt ein Jahr lang inne.[1] Während der zehntägigen Wahlen feiert die ganze Stadt Feiern, es gibt Märsche, Reden, Mummenschanz, Duelle zwischen Bravos, und man malt die Namen der Kandidaten, die man unterstützt, auf die Seiten der Elefanten.[4]

Das am weitesten verbreitete Fortbewegungsmittel in Volantis ist der so genannte Hathay, der einem Ochsenkarren ähnlich ist, allerdings reich verziert und gepolstert ist. Er wird nicht von Ochsen gezogen, sondern von einem Zwergelefanten, die es in Volantis zuhauf gibt. Hathays sind weit verbreitet auf den Straßen der Stadt, denn es gilt als unschicklich, zu Fuß zu gehen. Auf diese Weise können sich die freien Bürger der Stadt, die nur etwa ein Fünftel der Bevölkerung ausmachen, von den Sklaven abgrenzen. Die vornehmere Variante ist ein Palankin.[1]

Jedes Jahr zur Gründungsfeier der Stadt wird auf der Schwarzen Mauer ein Wagenrennen ausgetragen.[3] Ein beliebtes Spiel in der Stadt ist Cyvasse, das sich auch in Dorne ausgebreitet hat.[7]

Die SklavenBearbeiten

Sklaventätowierung Volantis Wagenrad Douglas Wheatley.JPG
Sklaventätowierung Volantis Karo Douglas Wheatley.JPG
Sklaventätowierung Volantis Fliegen Douglas Wheatley.JPG

In der Stadt ist es außerdem Sitte, Sklaven im Gesicht zu tätowieren.[8] Die Sklaven sind ihr ganzes Leben gezeichnet und tragen die Last ihrer Vergangenheit auch dann noch, wenn sie freigelassen werden.[3]

  • ein Rad: die Kutscher der Hathays tragen ein Rad auf der Wange.[1][3]
  • eine Maske aus blauen Federn[1]
  • ein Blitz, der vom Kinn bis zur Stirn reicht[1]
  • eine Münze auf der Wange[1]
  • Leopardenflecken[1]
  • ein Schädel[1]
  • ein Krug[1]
  • Fliegen: die Sklaven, die den Dung von Pferden und Elefanten von der Straße kehren[4][3]
  • eine Träne unter dem rechten Auge: Lustsklavinnen[9][3]
  • grüne Tigerstreifen auf beiden Wangen: die Sklavensoldaten[9]
  • Karomuster: Narren[3]
  • Flammen: Sklaven des Roten Tempels[4]
  • Pferdekopf: Stalljungen[4]

Wirtschaft Bearbeiten

Die Stadt betreibt intensiven Handel mit Sklaven, Glaswaren[10] und Wein. Es gibt einen bekannten süßen roten Wein aus der Stadt.[11] Im Hafen von Volantis liegen Kriegsschiffe, Walfänger, Handelsgaleeren, Karacken, Ruderboote und Koggen, große Koggen, Langschiffe, Schwanenschiffe, Schiffe aus Lys, Tyrosh und Pentos, Gewürzhändler aus Qarth, Schiffe aus Tolos und Yunkai und von den Basiliskeninseln.[1]

Die Volantener bauen überall in der Umgebung süße Rüben an und verarbeiten sie in fast all ihren Speisen. Sie machen sogar eine kalte Suppe aus ihnen, schwer wie violetter Honig. Ihr Wein ist ebenfalls sehr süß.[1]

In Volantis gibt es eine Währung namens Ehren, die auch in anderen Städten wie etwa Braavos verbreitet sind. Ehren sind kleine Münzen, kaum größer als ein Heller, mit einer Krone auf der einen und einem Schädel auf der anderen Seite.[12]

Bekannte Personen aus Volantis Bearbeiten

GeschichteBearbeiten

Volantis ist die älteste und stolzeste der neun Freien Städte.[6] Im ersten Jahrhundert nach ihrer Gründung war die Stadt kaum mehr als ein von Soldaten bewohnter Außenposten des Valyrischen Freistaats.[1] Manchmal kamen Drachenherren nach Volantis, um Rast zu machen oder Gesandte der Rhoynar zu treffen.

Im Laufe der Zeit breiteten sich allerdings außerhalb der Mauern, Schenken, Bordelle und Ställe aus, und auch erste Handelsschiffe legten vor der Stadt an. Da Volantis mit einem natürlichen Hafen und einer ausgezeichneten Lage gesegnet ist, wuchs die Stadt schnell weiter. Am Ostufer erstreckten sich Wohnhäuser, Geschäfte und Gasthäuser bis in die Hügel, jenseits der Schwarzen Mauer, während am Westufer Fremde, Freigelassene, Söldner und Verbrecher ihre eigene Schattenstadt errichteten. Als die Stadt am Westufer immer mehr ein Hort von Zügellosigkeit und des Verbrechens wurde, sahen sich die Triarchen gezwungen ihre Sklavensoldaten über die Rhoyne zuschicken um die Ordnung und ein gewisses Maß an Anstand wieder herzustellen. Dabei erschwerten die Gezeiten der Rhoyne die Überfahrt so sehr, dass der Triarch Vhalaso einige Jahre später den Bau der Langen Brücke befahl. Die Fertigstellung dauerte vierzig Jahre und kostete viele Millionen Ehren, doch als sie fertig war, war sie die einzige Brücke über die Rhoyne, abgesehen von der Brücke der Träume in Chroyane.[3]

Einen langen Teil seiner frühen Geschichte profitiere Volantis vom Handel zwischen Valyria und den Rhoynar und wurde reicher und mächtiger, während die uralte, wunderschöne rhoynische Stadt Sarhoy, die diesen Handel früher beherrscht hatte, zeitgleich einen Niedergang erlebte. Dies führte unausweichlich zu Konflikten und Kriegen, welche als die Rhoynischen Kriege bekannt sind. Dabei kämpften die Rhoynischen Städte gegen die valyrischen Kolonien an der Rhoyne.[3] Der Letzte dieser Kriege, der Zweite Gewürzkrieg, zwischen den Rhoynar und den Valyrern fand etwa vor tausend Jahren statt. Mithilfe von drei Drachenherren gelang es Volantis Sarhoy zu zerstören und ihre Bewohner zu versklaven. Daraufhin schlossen sich die übrigen Rhoynischen Städte unter Fürst Garin von Chroyane zusammen, laut Maester Beldecar etwa ein Viertelmillion Mann, das größte Heer, dass Essos je gesehen hat. Garin gewann Schlachten bei Selhorys, Valysar und Volon Therys. Bei Letzterer gelang es seinen Kriegern drei Drachen zu töten. Statt sich den Rhoynar in der Schlacht zu stellen, zogen sich die Volantener hinter ihre Mauern zurück und baten den Freistaat um Hilfe. Den Überlieferungen nach kamen dreihundert Drachen aus Valyria und richteten unter Fürst Garins Kriegern ein Gemetzel an. Zehntausende verbrannten und Garin selbst wurde gefangen genommen. Den darauf folgende Valyrische Vormarsch konnte niemand mehr aufhalten. Sar Mell wurde brutal zerstört ehe sie gegen Garins Stadt Chroyane marschierten. Garin wurde in einem Käfig in die Stadt getragen um ihre Zerstörung mit anzusehen. Doch der Fürst verfluchte die Drachenherren und flehte Mutter Rhoyne an, da Leid ihrer Kinder zu beenden. Und die Rhoyne trat außerhalb der Zeit über die Ufer und ein dichter Nebel senkte sich über die Stadt und ließ die Valyrer an Grauschuppen erkrankte.[13]

Zwar gewannen die Drachenherren von Valyria den Krieg, doch Volantis zog den größten Vorteil aus dem Sieg. Sarhoy wurde nie wieder aufgebaut von der heute nur noch verlassene Ruinen übrig sind. Volantis jedoch wurde zu einer der größten Städte der Welt.[3]

Nach dem Untergang von Valyria betrachteten sich die Volantener als Erben des Valyrischen Freistaats. Allerdings gab es Zweitracht unter den Herrschern der Stadt darüber, wie man die Welt nun erobern sollte. Das Alte Blut wollte einen militärischen Weg einschlagen, während die Händler und Geldverleiher die Welt mit dem Handel erobern wollten. So entstanden zu Beginn des so genannten Jahrhundert des Blutes die Tiger und die Elefanten. Beinahe ein Jahrhundert lang regierten die Tiger die Stadt zunächst sehr erfolgreich. Eine volantische Flotte eroberte Lys, und eine volantische Armee Myr, die beide zwei Generationen lang unter der Herrschaft Volantis' standen. Dann allerdings wendete sich das Blatt, als die Tiger versuchten, auch noch Tyrosh zu erobern. Tyrosh erhielt Beistand von Pentos und Argilac Durrandon, dem Sturmkönig aus Westeros. Braavos stattete einen exilierten Lysener mit hundert Kriegsschiffen aus. Aegon Targaryen griff von Drachenstein aus mit Balerion auf der Seite der Verteidiger in den Krieg ein, und auch Lys und Myr sahen ihre Chance gekommen und erhoben sich gegen die Fremdherrschaft. Der Krieg verwandelte die Umstrittenen Lande in eine Ödnis. Volantis verlor den Krieg, und Lys und Myr konnten sich tatsächlich befreien. Aber die Tiger erlitten noch weitere Niederlagen: eine Flotte, die Valyria zurückerobern sollte, verschwand im Rauchenden Meer; Qohor und Norvos fügten Volantis eine Niederlage auf dem Dolchsee zu und drängten die Volantener auf der Rhoyne zurück; aus dem Osten kamen Dothraki und vertrieben das gemeine Volk und die Adeligen von ihren Landbesitztümern, bis das Gebiet zwischen dem Wald von Qohor und der Selhoru nur noch aus Grasland und Ruinen bestand. Am Ende des Jahrhundert stand Volantis gebrochen und besiegt da, und erst jetzt erhoben sich die Elefanten und übernahmen die Regierung: Seit 300 Jahren stellen die Elefanten nun immer mindestens zwei der drei Triarchen von Voalntis.[5][14]

Unter den Tigern war es Volantis jedoch gelungen die Kontrolle über mehrere "schwächere" Städte zu erlangen, insbesondere der großen "Flussstädte" an der Rhoyne, Volon Therys, Valysar und Selhorys, von der jede größer als Königsmund oder Altsass ist.[3]

Trianna hat vor 300 Jahren als Triarchin regiert und wurde sogar viermal wiedergewählt. Sie ist die letzte weibliche Triarchin gewesen.[4]

Im Jahre 96 n. A. E. wurde Volantis in der Schlacht im Grenzland von Tyrosh, Myr und Lys besiegt, die anschließend das Königreich der Drei Töchter gründeten.[15]

Der Triarch Vogarro war ein Mitglied der Elefanten, der siebenmal gewählt wurde. Er war sehr reich und sehr einflussreich im Hafen. Er hatte statt Schiffe Lagerhallen und Anleger gebaut, mit Versicherungen für die Schiffe und mit Sklaven gehandelt und Geld gewechselt. Dann allerdings verliebte er sich in eine Bettsklavin, die in der Kunst der Sieben Seufzer unterrichtet worden war, und er machte den ohnehin schon großen Skandal noch größer, indem er ihr die Freiheit schenkte und sie heiratete. Nach seinem Tod führte sie das Geschäft weiter, allerdings blieb ihr das Leben innerhalb der Schwarzen Mauer verwehrt, und so verkaufte sie Vogarros Anwesen und lebt seit 23 Jahren als Witwe vom Hafen im Kaufmannshaus westlich der Langen Brücke.[4]

Jüngste EreignisseBearbeiten

Band 2 - Das Erbe von Winterfell Bearbeiten

Der Weinhändler, der versucht, Daenerys Targaryen auf dem Westlichen Markt von Vaes Dothrak zu vergiften, bietet unter anderem süßen roten Wein aus Volantis an.[11]

Band 6 - Die Königin der DrachenBearbeiten

Nach der Belagerung von Meereen und der Eroberung der Stadt durch Daenerys Targaryen bietet ihr König Cleon von Astapor ein Bündnis an. Er behauptet, Yunkai würde ein Komplott gegen Daenerys schmieden und habe dafür Neu Ghis, Volantis und sogar in Vaes Dothrak um Unterstützung gebeten.[16]

Band 9 - Der Sohn des GreifenBearbeiten

Quentyn Martell und seine beiden verbliebenen Gefährten Archibald Isenwald und Gerris Trinkwasser sitzen fast drei Wochen in Volantis fest, weil sie wegen der angespannten Lage in der Sklavenbucht keine Überfahrt nach Meereen organisieren können.[1] Gegenwärtig heißen die Triarchen Malaquo Maegyr von den Tigern sowie Nyessos Vhassar und Doniphos Paenymion von den Elefanten.[5]

Von der Besatzung der Eisvogel erfahren Tyrion Lennister und die Mannschaft der Scheuen Maid in der Gram, dass sich die Elefanten Nyessos Vhassar und Malaquo Maegyr wie Tiger gebären würden und Volantis zum Krieg rüste.[17]

In Selhorys erfahren Tyrion Lennister und Haldon, dass die Weisen Herren aus Yunkai Nyessos Vhassar, einen der drei Triarchen, erfolgreich bestochen hätten. Malaquo Maegyr sei eh ein Tiger und von daher kriegshungrig, und Doniphos Paenymion werde nicht wiedergewählt. Die Stadt dürste nach Krieg.[9]

Jorah Mormont nimmt Tyrion Lennister in Selhorys gefangen und bringt ihn gefesselt nach Volantis. Dort sind gerade zehntägige Wahlen, und da sie auf der Ostseite der Rhoyne in die Stadt gelangen, nimmt Jorah den Weg über die Lange Brücke und quartiert sich im Kaufmannshaus ein. Von der Witwe vom Hafen erfahren sie, wie es um die Triarchenwahl steht: Malaquo Maegyr sei ein Tiger und immer gierig nach Ruhm, Nyessos Vhassar habe seinen Reichtum dem Sklavenhandel zu verdanken, und egal, wer von den verbliebenen Kandidaten gewählt werde, werde sich Volantis Yunkai anschließen. Zur Wahl stehen Alios Qhaedar, Parquello Vaelaros und Belicho Staegone, während eine Wiederwahl von Doniphos Paenymion unwahrscheinlich erscheint. Sie erfahren auch, dass die Hälfte der Kapitäne der Stadt die Rhoyne hinaufgefahren ist, um der Goldenen Kompanie ihre Dienste anzubieten, und dass die Volantener sie sogar von zwölf Kriegsgaleeren bis zu den Trittsteinen eskortieren lassen.[4]

Band 10 - Ein Tanz mit DrachenBearbeiten

Nach Beendigung der Belagerung von Meereen durch den Friedensschluss zwischen Yunkai'i und Daenerys Targaryen bzw. Hizdahr zo Loraq hält die Flotte der Volantener trotzdem noch Kurs auf Meereen. Der neue König Hizdahr will ihnen Zugang zur Stadt verschaffen, damit sie die Freigelassenen wieder versklaven und die alte Ordnung wieder herstellen können.[18] Auch Victarion Graufreud, der einen Teil der Eisernen Flotte über Volantis in die Sklavenbucht führen will, erfährt in der Stadt, dass die Volantener eine Flotte nach Meereen schicken, die Daenerys beseitigen und die Stadt plündern soll.[19]

Siehe auch Bearbeiten

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 Der Sohn des Greifen, IX-Der Diener des Kaufmanns (Quentyn I)
  2. Die Länder von Eis und Feuer, Karte der Freien Städte
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 3,16 Die Welt von Eis und Feuer, Volantis
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion VII
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion IV
  6. 6,0 6,1 Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion II
  7. Zeit der Krähen, VII-Der befleckte Ritter (Arys)
  8. Der Thron der Sieben Königreiche, III-Prolog (Cressen)
  9. 9,0 9,1 9,2 Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion VI
  10. Sturm der Schwerter, V-Davos IV
  11. 11,0 11,1 Das Erbe von Winterfell, II-Daenerys II
  12. Ein Tanz mit Drachen, X-Das blinde Mädchen (Arya I)
  13. Die Welt von Eis und Feuer, Die Zehntausend Schiffe
  14. Die Welt von Eis und Feuer, Das Verhängnis von Valyria
  15. Die Welt von Eis und Feuer, Jenseits des Königreichs der Abenddämmerung: Die streitsüchtigen Töchter: Myr, Lys und Tyrosh
  16. Die Königin der Drachen, VI-Daenerys III
  17. Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion V
  18. Ein Tanz mit Drachen, X-Der Ritter der Königin (Barristan I)
  19. Ein Tanz mit Drachen, X-Der eiserne Freier (Victarion I)

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