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Sturm der Schwerter - Kapitel 29 - Arya V

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Zusammenfassung Bearbeiten

Die Gesetzlosen erreichen auf ihrer Suche nach Lord Beric Dondarrion die Kleinstadt Steinsepte. Harwin erzählt Arya Stark von der Schlacht der Glocken, die hier stattgefunden hat. Die Geächteten kehren im Pfirsich ein, wo Alraune sich um sie Willkommen heißt. Am nächsten Tag kehrt der Anführer der Stadt, der Verrückte Jägersmann, zurück; er hat Sandor Clegane gefangen genommen.

Synopsis Bearbeiten

Harwin erzählt von der Schlacht der Glocken in SteinsepteBearbeiten

Arya Stark, Gendry, Grünbart, Harwin, Tom aus Siebenbächen, Zit, Anguy, Hans im Glück und der Rest der Gesetzlosen erreichen Steinsepte in den Flusslanden, die größte Stadt, die Arya seit Königsmund gesehen hat. Harwin erzählt Arya, dass eine der entscheidenden Schlachten während Roberts Rebellion hier stattgefunden hat und als Schlacht der Glocken in die Geschichte eingegangen ist: die Männer von König Aerys II. Targaryen hatten Robert Baratheon gejagt und wollten verhindern, dass er sich wieder mit Eddard Stark weiter im Norden vereint. In Steinsepte hatte er Verbündete, die ihn versteckten und seine Wunden versorgten. Lord Jon Connington, die Hand des Königs, erschien dann mit einer riesigen Armee und nahm die Stadt ein. Er ließ nach Robert von Haus zu Haus suchen, aber zunächst vergeblich. Während dieser Suche griffen Eddard Stark und Lord Hoster Tully Steinsepte an und erstürmten die Mauern der Stadt. Die Schlacht tobte heftig auf den Straßen und Gassen der Stadt, und die Septone ließen die Glocken der Stadt läuten, damit die Menschen in ihren Häusern blieben, was der Schlacht ihren Namen gab. Als Robert die Glocken hörte, kam er aus seinem Versteck und kämpfte mit seinen Mitstreitern, wobei er selbst sechs Männer erschlug, darunter Ser Myl Muton, den Knappen von Prinz Rhaegar Targaryen. Lord Jon, der auf der anderen Seite der Stadt kämpfte, verwundete Lord Hoster schwer und tötete Ser Denys Arryn, den Liebling des Grünen Tals. Doch als Lord Connington einsehen musste, dass die Schlacht verloren war, ergriff er die Flucht. Robert Baratheon hatte später immer behauptet, in Wirklichkeit habe Eddard Stark die Schlacht gewonnen und nicht er selbst.

Die Bruderschaft erreicht SteinsepteBearbeiten

Die Stadt wurde auch im Krieg der Fünf Könige angegriffen, ist aber immer noch gut bewohnt und hat neue Stadttore. Der Hauptmann der Wache lässt sie durch ein Ausfalltor in die Stadt und bespricht mit Tom aus Siebenbächen die Lage der Stadt: der Verrückte Jägersmann habe eine Herde Schafe in die Stadt gebracht und jenseits des Schwarzwassers würde der Handel wieder aufgenommen. Außerdem seien die Ländereien südlich des Flusses nicht verbrannt. Probleme machten nur die Nordmänner und der Blutige Mummenschanz, die nach Vorräten suchen, Frauen vergewaltigen oder nach Jaime Lennister suchten, der angeblich Lord Edmure Tully entkommen sei. Zit fragt, ob Lord Hoster Tully tot sei, doch die Wache weiß nichts Bestimmtes. Er erzählt ihnen weiterhin, dass auch der Jägersmann auf der Suche nach Jaime Lennister sei und dabei seine Hunde auf die Suche schickt. Der Jägersmann hasst die Lennister, weil sie seine Gemahlin und seine Schwester vergewaltigt, sein Getreide angezündet und all seine Schafe sowie sechs seiner Hunde getötet hatten. Sie streiten kurz darüber, ob es Sinn macht, den Königsmörder lebend zu fangen, und dann reiten die Geächteten in die Stadt.

Arya reitet zwischen Harwin und Anguy in die Stadt. Vereinzelt sehen sie scheue Kinder und Menschen in ihren Häusern. Jedes dritte Haus ist vom Krieg zerstört worden. Schließlich wird Zit von einem Bäcker begrüßt und die Stadt scheint zum Leben zu erwecken, als die Neuankömmlinge erkannt werden. Auf dem zentralen Platz der Stadt an einem Brunnen sehen sie ein Dutzend Männer in eisernen Krähenkäfigen, von denen nur noch drei leben. Es sind Nordmänner, die nach Jaime Lennister suchten und bei Becherfall acht Männer ermordet und mehrere Frauen vergewaltigt haben. Der Jägersmann hat befohlen, sie in die Käfige zu stecken. Ser Wilbert, der alte Verwalter der Stadt, ist seit einem Jahr tot und seine Söhne sind bei Robb Stark auf dem Feldzug in die Westlande, sodass der verrückte Jägersmann die Regierung der Stadt übernommen hat.

Arya fühlt sich den Männern ihres Bruders verantwortlich. Sie müssen nackt in den schmalen Käfigen stehen und sind allen Widrigkeiten ausgeliefert. Die drei Lebenden können nur noch um Wasser flehen. Arya versteht nicht, warum die Männer ihres Bruder so grausame Dinge getan haben sollen, und sie wird wütend. Trotzdem gibt sie den Männern mit Hilfe von Gendry und Harwin Wasser, obwohl die Stadtbevölkerung sie warnt, dass der Jägersmann darüber nicht glücklich sein wird. Am Ende beendet Anguy das Leiden der Gefangenen mit drei gezielten Pfeilschüssen.

Alraune begrüßt sie im PfirsichBearbeiten

Auf der Ostseite des Marktplatzes befindet sich ein bescheidenes Gasthaus namens Pfirsich. Grünbart ruft nach den Burschen des Gasthauses. Die rothaarige und dralle Wirtin namens Alraune freut sich über alle Maßen und begrüßt jeden einzelnen beim Namen. Sie zieht Tom auf, dass sein Sohn mit dem Jägersmann fortgezogen sei und er nicht leugnen soll, dass es sein Sohn sei. Als sie Gendry sieht, sagt sie, Alyss würde sich schnell um ihn kümmern, was Gendry erröten lässt. Tom sagt, sie bräuchten Betten für die Nacht, die Alraune ihnen gerne bereitstellt, allerdings verlangt sie, dass sie sich vorher waschen, denn beim letzten Mal habe sie Flöhe gehabt. Dann bietet sie ihnen etwas zu essen an. Sie ordnet Cass und Lanna an, die Kessel aufzusetzen, und Jysene soll ihr helfen, die Kleider der Männer zu kochen.

Arya versucht ihr zu erklären, dass sie erst in Eichelhall zweimal gebadet worden sei, aber Alraune ist das egal. Helly und ein weiteres Mädchen baden Arya und stecken sie in neue alberne Mädchenkleider, und dann kann Arya essen gehen. Als sie im Schankraum sitzt, beobachtet sie ihre Umgebung, wie Syrio Forel es sie einst gelehrt hatte. Sie bemerkt, dass fast ausschließlich junge Mädchen im Pfirsich arbeiten und außerdem viel zu viele. Auch die Männer kommen und gehen ungewöhnlich oft und sind nie lange im Schankraum. Ara flüstert Gendry zu, dass sie denkt, der Pfirsich sei ein Bordell. Dann setzt sich Glöckchen zu ihnen und erzählt, dass sie die Tochter eines Königs sei, denn König Robert habe sich während der Schlacht der Glocken in dem Gasthaus versteckt und ihre Mutter besonders gern gemocht. Sie hat das gleiche pechschwarze Haar wie Gendry, ist vermutlich also tatsächlich eine Bastardtochter des alten Königs. Dann bietet sie Gendry an, mit ihm zu schlafen, ohne dass er bezahlen muss, da er ein Freund von Lord Beric und Thoros von Myr ist. Gendry aber lehnt barsch ab und geht fort, aber schon wenig später sitzt sie bei Hans im Glück auf dem Schoß. Grünbart hat gleich zwei Mädchen auf dem Schoß sitzen, während Anguy und Zit verschwunden sind. Tom singt ein Lied. Arya denkt darüber nach, sich davonzustehlen, aber sie hat wenig Hoffnung, Harwin ohne Karte zu entkommen. Sie wird dösig vom verdünnten Wein. In einer Ecke sitzen Harwin und Zit bei Alraune, die ihnen von Jaimes Flucht erzählt, dass Brienne von Tarth bei ihm sei und dass Catelyn Tully ihn aus Liebe befreit habe. Arya wird wütend, als sie das hört, aber sie kann nichts tun. Plötzlich setzt sich ein fremder alter Mann neben Arya und fragt sie nach ihrem Namen, aber Gendry kommt zurück und behauptet, sie sei seine Schwester und er solle sie in Ruhe lassen. Einen Moment lang überlegt der Mann, ob er Streit anfangen soll, doch dann zieht er ab. Trotzdem streiten sich Gendry und Arya im Anschluss, weil Gendr gereizt ist.

Arya zieht sich in ihr Zimmer unter dem Dach zurück, wo ein viel zu großes Bett vorfindet. Sie kriecht in das Bett und betet ihre Todesliste. Sie träumt davon, dass einige von ihnen vielleicht schon tot sind oder gefangen in einem Eisenkäfig. Sie schläft sofort ein und träumt von Wölfen, die durch einen nassen Wald pirschen und Moder und Blut wittert, aber die Gerüche sind angenehm. Sie ist stark und schnell und wild, muss sich nicht fürchten, und ihr Rudel ist bei ihr. Gemeinsam erlegen sie ein verängstigtes Pferd.

Der Verrückte Jägersmann kehrt zurückBearbeiten

Am nächsten Morgen wird sie von Hundegebell geweckt. Links liegt Gendry neben ihr, rechts schnarcht Zit. Arya denkt, dass es Hundert Hunde sein müssen, so laut ist es. Sie klettert über die Männer hinweg zum Fesnter. Draußen ist es unwirtlich und grau. Auf dem Platz laufen die unterschiedlichsten Hunderassen herum: Doggen, Wolfshunde, Hütehunde und viele andere. Ein Dutzend Reiter sieht zu, wie einige Stadtbewohner den Käfig eines besonders fetten Gefangenen öffnen und seine Leiche herauszerren. Als diese zu Boden fällt, fallen die Hunde sofort darüber her. Einer der Reiter hat einen Gefangenen neben sich stehen, der mit einem Hanfseil gefesselt ist. Der Reiter verhöhnt den Gefangenen als "Lennister-Bastard" und wünscht ihm viel Freude in seiner neuen "Burg". Die Geächteten sind mittlerweile auch erwacht und treten zu Arya ans Fenster. Sie erklären, dass der Verrückte Jägersmann zurückgekehrt ist und als der Gefangene seinen Kopf dreht, erkennt sie Sandor Clegane[1].


Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

Handelnde Personen:

Erwähnte Personen:

Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

Orte:

Begriffe:


Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. siehe: V-Arya VI.

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