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Sturm der Schwerter - Kapitel 17 - Arya III

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Zusammenfassung Bearbeiten

Die Gruppe der Aussäßigen, die Arya Stark und Gendry eskortiert, reitet durch die Flusslande auf der Suche nach Lord Beric Dondarrion. Harwin erzählt Arya, was mit ihm und den anderen Stark-Wachen geschehen ist, seit Eddard Stark sie vor langer Zeit losgeschickt hat, um Ser Gregor Clegane nach Königsmund zu bringen. Heiße Pastete hat indes entschieden, im Gasthaus zum knienden Mann zu bleiben.

Synopsis Bearbeiten

Arya erzählt Harwin ihre GeschichteBearbeiten

Arya Stark und Gendry reiten seit drei Tagen mit den Geächteten, die sie in den Flusslanden entdeckt haben, darunter sind Grünbart, Tom aus Siebenbächen, Zit, Anguy, Harwin und Hans im Glück. Arya bemerkt am Mooswuchs an den Bäumen, dass sie schon seit einiger Zeit nach Süden reiten, aber Gendry denkt, dass es vielleicht eine Abkürzung ist, um die Biegungen des Tridents auszugleichen. Heiße Pastete ist nicht mehr bei ihnen, denn er hat entschieden, im Gasthaus zum knienden Mann zu bleiben und dort für Sharna als Bäcker zu arbeiten. Arya war ein wenig reumütig geworden, denn der Junge hatte sie schließlich von Königsmund bis hierher begleitet, aber auf der anderen Seite freute sie sich sehr darüber, Harwin wiedergetroffen zu haben.

Sie erzählt Harwin, wie sie seinen Vater Hullen sterbend in einem Stall gefunden hat an dem Tag, als die Lennisters in Königsmund über die Stark hergefallen sind[1], und Harwin erwähnt, dass sie immer schon geahnt hatten, dass er einmal in einem Stall sterben werde, wenngleich nicht auf diese Weise. Dann erzählt sie von ihrer Flucht mit Yorens Hilfe aus Königsmund udn die Abenteuer, die sie seitdem erlebt hat, wobei sie auslässt, dass sie dabei zwei Menschen getötet hat[2]. Sie verschweigt auch die drei Männer, die Jaqen H'ghar für sie getötet hat. Seine Münze trägt sie unter ihrem Gürtel, und manchmal denkt sie abends vorm Schlafengehen daran, wie sein Gesicht vor ihren Augen zerschmolzen war. Dann zählt sie wieder die Namen ihrer Todesliste auf.

Harwin erzählt die Geschichte der Bruderschaft ohne BannerBearbeiten

Harwin erzählt ihr seinerseits, wie es ihm und den Männern ergangen ist, die Eddard Stark von Königsmund aus losgeschickt hatte, um Ser Gregor Clegane festzunehmen[3]. Nur sechs der Stark-Männer hatten überlebt. Gregors Raubzüge in den Flusslanden waren nur eine Falle von Lord Tywin Lennister gewesen, um Eddard aus der Hauptstadt zu locken und ihn entweder zu töten oder gefangen zu nehmen und dann gegen Tyrion Lennister auszutauschen, der sich damals in Catelyn Tullys Gefangenschaft befand. Dann aber hatte Jaime Lennister Eddard angegriffen, wobei er sich das Bein brach und an seiner statt Lord Beric Dondarrion in den Westen schickte. Ihre kleine Truppe wurde überfallen und vernichtet, als sie bei Mummersfurt über den Trident wollten. Gregor tötete Ser Raymun Darry, während Ser Frohgemut Wyld und Lord Lothar Mallery ebenfalls umkamen. Alyn war es dann gelungen, einen Rückzug anzuordnen, aber lediglich zwanzig von den 120 Männern überlebten. Lord Beric war schwer von einer Lanze in der Brust verwundet worden, und es hatte danach ausgesehen, als würde er die Nacht nicht überleben. Thoros von Myr betete die ganze Nacht an Berics Seite und am nächsten Tag ging es ihm deutlich besser. Schon zwei Wochen später konnte er wieder reiten und gründete die Bruderschaft, die in König Roberts Namen weiterkämpfte. Als Lord Tywins Heer in die Flusslande eingefiel, konnten sie nur ihre Nachhut angreifen, da sie so wenige waren. Sie hatten eine Zeitlang gehofft, dass König Robert irgendwann in den Westen kommt, um die Rebellion zu beenden, dann aber waren Robert und auch Eddard gestorben und Joffrey Baratheon war auf den Eisernen Thron gefolgt. Als sie erfuhren, dass sowohl Robert Baratheon als auch Eddard Stark gestorben waren, erklärte Lord Beric, dass sie weiterkämpfen würden in Roberts Namen, um das Volk zu beschützen, bis der Krieg vorbei sei oder sie alle umgekommen sind. Bald schon schlossen sich ihnen weitere Männer aus dem gemeinen Volk an: für jeden Gefallenen schienen zwei Freiwillige zu erscheinen, Knappen und Ritter, aber auch viele aus dem Gemeinen Volk.

Sie reiten zu Lord BericBearbeiten

An diesem Nachmittag regnet es wieder, aber die Bruderschaft kennt überall Freunde, und so verbringen sie die Nacht in einem scheinbar verlassenen Dorf, in dem sich die Bewohner in ihren Kellern versteckt halten. Dort erfahren sie, dass Jaime Lennister fliehen konnte. Sie bekommen Essen und Getränke, scherzen darüber, was Lord Beric mit Jaime anstellen wird, und bei einem Lied über die Bruderschaft vom Königswald, das Tom singt, schläft Arya ein. Sie träumt von Winterfell, aber es ist ein düsterer Traum.

Am nächsten Tag verlassen sie die Straße und reiten querfeldein. Es hat aufgehört zu regnen, und am Stand der Sonne erkennt Arya, dass sie tatsächlich nicht nach Schnellwasser reiten. Als sie die Männer darauf anspricht, erwidern sie in aller Offenheit, dass sie sie zu Lord Beric bringen. Arya erinnert sich an die Geschichten über Lord Beric, die sie in Harrenhal gehört hat: dass er der Schatten der Wälder ist, und dass er bereits von Vargo Hoat, von Ser Amory Lorch und zweimal von Ser Gregor Clegane getötet worden sei. Kurzentschlossen versucht Arya zu fliehen und gibt ihrem Pferd die Sporen. Grünbart und Zit kann sie abhängen, doch Harwin und Anguy bleiben ihr dicht auf den Fersen. In einem Waldstück kann Harwin schließlich zu ihr aufholen und ihr Zaumzeug greifen. Er zollt ihr Respekt und sagt ihr, sie reite wie ihre Tante Lyanna Stark, aber er sei der Sohn des Pferdemeisters von Winterfell. Er fragt sie, ob sie nun mit ihnen reiten werde, oder ob er sie fesseln müsse, und sie sagt, sie werde nicht mehr zu fliehen versuchen.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

Handelnde Personen:

Erwähnte Personen:

Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

Orte:

Begriffe:


Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. siehe: II-Arya I.
  2. Einen Stallbuschen in Königsmund, siehe: II-Arya I, und eine Wache auf Harrenhal, siehe: VI-Arya VII.
  3. siehe: II-Eddard I.

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