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Das Lied von Eis und Feuer Wiki

Pfahlbaumenschen

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Die Pfahlbaumänner (engl.: Crannogmen), auch bekannt als Pfahlbaumenschen, sind ein zurückgezogenes Volk in den Sümpfen der Eng. Sie werden von Haus Reet von Grauwasserwacht regiert. Der aktuelle Lord ist Howland Reet.

Über die PfahlbaumännerBearbeiten

Sie leben in den Sümpfen der Eng und verlassen diese nur selten. Sie sind ein bescheidenes Volk, leben als Fischer und Froschjäger und wohnen in Stroh- und Reethäusern auf schwimmenden Inseln. Es heißt, sie seien feige, kämpften mit vergifteten Waffen und versteckten sich lieber vor dem Feind, anstatt ihm offen entgegenzutreten. Sie ernähren sich vor allem von Fischen, Fröschen und Löwenechsen.[1] Schon ein Kratzer mit einem ihrer vergifteten Pfeile reicht, um Stunden später die Eingeweide bluten zu lassen, bevor der qualvolle Tod eintritt.[2] Sie sind ein kleines Volk, und ihre Sitten erscheinen manchen seltsam, daher werden sie von den anderen Völkern oft nicht gut behandelt.[3]

Meera Reet erwähnt Brandon Stark gegenüber den Ritter vom Lachenden Baum, der angeblich die Magie der Pfahlbaumänner beherrschte: er konnte Schlamm atmen, auf Blättern laufen und Erde in Wasser und Wasser in Erde verwandeln. Außerdem konnte er mit Bäumen sprechen und Worte weben und Burgen verschwinden und wieder auftauchen lassen.[3]

Jojen Reet erklärt Brandon Stark, dass die Ersten Menschen viele Geheimnisse der Alten Götter gekannt haben, dass diese aber im Laufe der Zeit verloren gegangen seien und die Menschen in Winterfell sie vergessen haben, anders als die Pfahlbaumänner, die näher am Grün leben würden und sich noch erinnern können.[4]

Bekannte Häuser aus der EngBearbeiten

Die bekannten Häuser der Pfahlbaumänner sind:[5]

Geschichte Bearbeiten

Maester Luwin berichtet, dass die Pfahlbaumänner den Kindern des Waldes sehr nahe gekommen seien, als die Grünseher die Eng mit Wasser überfluten wollten. Sie hätten dabei vielleicht geheimes Wissen von ihnen übernommen.[6]

Laut des Begrüßungsspruchs von Meera Reet auf Winterfell beugten die Pfahlbaumänner schon vor Tausenden Jahren dem König des Nordens das Knie.[1]

Die Legende vom Ritter vom Lachenden Baum Bearbeiten

Meera Reet erzählt Brandon Stark die Geschichte vom Ritter vom Lachenden Baum, bei dem es auch um einen jungen und mutigen Pfahlbaumann geht. Sowohl die Identität des Pfahlbaumanns als auch des Ritters sind unbekannt. Der Pfahlbaumann war neugierig, klein, kühn, klug und kräftig. Er war ein guter Fischer und Jäger, kletterte gern auf Bäume und kannte die Magie der Pfahlbaumänner: er konnte angeblich Schlamm atmen, auf Blättern laufen und Erde in Wasser und Wasser in Erde verwandeln. Außerdem konnte er mit Bäumen sprechen und Worte weben und Burgen verschwinden und wieder auftauchen lassen. Der junge Pfahlbaumann kannte also die Magie der Pfahlbaumenschen, das aber genügte ihm nicht. Obwohl sein Volk sich selten auf Reisen begibt, entschloss er sich, die Eng zu verlassen und die Insel der Gesichter zu besuchen. Dazu ruderte er auf einem kleinen Boot aus Tierhaut den Grünen Arm hinunter, vorbei an den Zwillingen, nahm sein Boot am Trident huckepack und erreichte nach Tagen das Götterauge, wo er das Boot wieder zu Wasser ließ. Er blieb bis zum Frühling auf der Insel, dann spürte er, dass er aufbrechen musste, verabschiedete sich von den Grünen Männern und ruderte ans Ufer, wo er zur Burg Harrenhal kam, bei der gerade ein großes Tunrier begann. Als der Pfahlbaumann über das Feld ging, wurde er von drei größeren Knappen angepöbelt, zu Boden geworfen und beschimpft. Jedesmal, wenn er aufstehen wollte, wurde er niedergetreten, bis Lyanna Stark ihm zu Hilfe kam und die Knappen vertrieb. Sie nahm den verwundeten Pfahlbaumann mit in ihr Lager und versorgte dessen Wunden. Dort traf er die drei Brüder der Wölfin: Brandon, Eddard und Benjen Stark. Lyanna bestand darauf, dass der Pfahlbaumann am Abend mit ihnen das Eröffnungsfest besucht, und er aß und trank mit den Wölfen und ihren Vasallen. Inmitten der Festlichkeiten entdeckte der Pfahlbaumann die drei Knappen wieder: sie bedienten Ritter aus Haus Heckenfeld, Haus Blount und Haus Frey. Benjen bot dem Pfahlbaumann an, ihm ein Pferd und eine Rüstung zu besorgen, damit er sich rächen könne, der aber zögerte, da er sich fürchtete, sein Volk zu blamieren, weil die Pfahlbaumänner keine guten Ritter sind. Der Pfahlbaumann war hin und hergerissen, daher ging er am Abend zum Ufer des Götterauges, schaute in Richtung Insel der Gesichter und betete zu den Alte Götter des Nordens und der Eng. Dann erschien am Nachmittag des zweiten Tages ein geheimnisvoller Ritter auf dem Turnierfeld. Er war klein und trug eine schlecht sitzende und zusammengesetzte Rüstung, und das Wappen auf seinem Schild zeigte einen Herzbaum mit einem lachenden Gesicht. Bran vermutet, dass es sich um den Pfahlbaumann selbst handelt, aber Meera sagt, man wisse es nicht. Der Ritter vom Lachenden Baum grüßte den König, dann ritt er zu den fünf bisherigen Siegern und wählte die drei aus, dessen Knappen den Pfahlbaumann verprügelt hatten. Der Ritter besiegte nacheinander alle drei Ritter, und da sie beim Volk ohnehin nicht sonderlich beliebt waren, jubelte die Menge dem Ritter vom Lachenden Baum zu. Als die drei besiegten Ritter aber ihre Rüstungen und Pferde gemäß den Turnierregeln dem Ritter vom Lachenden Baum darboten, befahl dieser ihnen, ihren Knappen Ehre und Anstand beizubringen, dann könnten sie ihre Ausrüstung zurückerlangen. Die drei Ritter züchtigten ihre Knappen in aller Strenge in der Öffentlichkeit, und der Pfahlbaumann war zufrieden. Am nächsten Tag war der Ritter verschwunden, und Aerys II. Targaryen ließ nach ihm suchen, aber man fand nur noch seinen Schild an einem Baum, selbst Rhaegar Targaryen, der später das Turnier gewann, konnte ihn nicht finden.[3]

siehe auch: Ritter vom Lachenden Baum/Theorie

Jüngste Ereignisse Bearbeiten

Band 2 - Das Erbe von Winterfell Bearbeiten

Pfahlbaumänner sollen sich laut Maester Luwin Robb Stark auf seinem Marsch nach Süden anschließen.[7] Als Lord Tywin Lennister die Flusslande angreift und Robb Stark seine Truppen in Maidengraben sammelt, schickt Robb Howland Reet eine Nachricht, dass er und seine Pfahlbaumänner die Lennisters auf Schritt und Tritt bluten lassen soll, wenn Tywin über die Eng kommen sollte.[8]

Band 3 - Der Thron der Sieben KönigslandeBearbeiten

Als Meera Reet und Jojen Reet 299 n. A. E. auf dem Erntefest auf Winterfell erscheinen, beschimpfen der Große Walder und der Kleine Walder sie Rickon Stark gegenüber als Froschfresser und als Schlammleute und behaupten, sie seien Diebe und Feiglinge.[1]

Band 5 - Sturm der SchwerterBearbeiten

Meera erzählt Bran die Geschichte vom Ritter vom Lachenden Baum, bei der man auch viel über ihr Volk erfährt.[3]

Band 7 - Zeit der KrähenBearbeiten

Victarion Graufreud hat sich in Maidengraben angewöhnt, in Rüstung zu schlafen, denn er fürchtet und verflucht die Giftpfeile der "Sumpfteufel".[2]

Band 9 - Der Sohn des GreifenBearbeiten

Theon Graufreud muss an die Pfahlbaumänner denken, als er sich im Auftrag von Ramsay Bolton Maidengraben nähert.[5]

QuellenBearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Der Thron der Sieben Königreiche, III-Bran III
  2. 2,0 2,1 Zeit der Krähen, VII-Der Eiserne Kapitän (Victarion)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Sturm der Schwerter, V-Bran II
  4. Der Sohn des Greifen, IX-Bran III
  5. 5,0 5,1 Der Sohn des Greifen, IX-Stinker II (Theon II)
  6. Die Saat des goldenen Löwen, IV-Theon II
  7. Das Erbe von Winterfell, II-Bran I
  8. Das Erbe von Winterfell, II-Catelyn II

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