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Jahrhundert des Blutes

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Das Jahrhundert des Blutes (engl.: Century of Blood) oder auch die Blutigen Jahre (engl.: Bleeding Years) war eine Epoche voller Kriege und Tod auf dem Kontinent Essos, die ungefähr ein Jahrhundert anhielt und nach dem Untergang von Valyria stattgefunden hat.

GeschichteBearbeiten

Der mächtige Valyrische Freistaat brach zusammen nach einer Naturkatastrophe, die als Untergang von Valyria bekannt geworden ist. Die Kolonien und Eroberungen von Valyria versanken im Chaos oder wurden erobert bzw. zerstört. Die neun Freien Städte konnten sich formieren und etablierten sich, verfielen allerdings des Öfteren untereinander in neue Kriege. Das valyrische Adelsgeschlecht der Targaryen entschied sich dazu, nicht einzugreifen, sondern seine Machtposition auf der Insel Drachenstein zu festigen.

Auf dem Kontinent Essos zog das Reitervolk der Dothraki Nutzen aus dem Machtvakuum, dass Valyria hinterlassen hatte, und vergrößerten ihr Machtgebiet vom Dothrakischen Meer aus immer weiter nach Süden und Westen. Sie eroberten das Königreich von Sarnor sowie das Königreich der Ifequevron, die Kolonie Ibben und die valyrische Kolonie Essaria. Außerdem plünderten sie Siedlungen der Städte Qarth und der Ghiscari im Süden.[1]

Zu Beginn des Jahrhunderts des Blutes übernahmen die so genannten Tiger die Regierung in Volantis, dass sich als Erbin des Valyrischen Freistaats sah. Die Tiger wollten im Gegensatz zu ihren Gegnern, den Elefanten, die übrigen Freien Städte mit Gewalt erobern und nicht mit dem Handel. Zunächst waren die Tiger sehr erfolgreich: Eine volantische Flotte eroberte Lys, und eine volantische Armee Myr, die beide zwei Generationen lang unter der Herrschaft Volantis' standen. Dann allerdings wendete sich das Blatt, als die Tiger versuchten, auch noch Tyrosh zu erobern. Tyrosh erhielt Beistand von Pentos und Argilac Durrandon, dem Sturmkönig aus Westeros. Braavos stattete einen exilierten Lysener mit hundert Kriegsschiffen aus. Aegon Targaryen griff von Drachenstein aus mit Balerion auf der Seite der Verteidiger in den Krieg ein, und auch Lys und Myr sahen ihre Chance gekommen und erhoben sich gegen die Fremdherrschaft. Der Krieg verwandelte die Umstrittenen Lande in eine Ödnis. Volantis verlor den Krieg, und Lys und Myr konnten sich befreien. Aber die Tiger erlitten noch weitere Niederlagen: eine Flotte, die Valyria zurückerobern sollte, verschwand im Rauchenden Meer; Qohor und Norvos fügten Volantis eine Niederlage auf dem Dolchsee zu und drängten die Volantener auf der Rhoyne zurück; aus dem Osten kamen Dothraki und vertrieben das gemeine Volk und die Adeligen von ihren Landbesitztümern, bis das Gebiet zwischen dem Wald von Qohor und der Selhoru nur noch aus Grasland und Ruinen bestand. Am Ende des Jahrhundert stand Volantis gebrochen und besiegt da, und erst jetzt erhoben sich die Elefanten und übernahmen die Regierung: Seit 300 Jahren stellen die Elefanten immer mindestens zwei der drei Triarchen von Volantis.[2]

Im Jahrhundert des Blutes wurde der Tiger Horonno 40 Jahre lang immer wieder zum Triarchen gewählt, doch als er sich dann zum Triarch auf Lebenszeit erhob, wurde er zum Tode verurteilt.[3]

Einige der legendären Söldnerheere des Kontinents Essos wurden in dieser Zeit gegründet.[4]

Quellen Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. A World of Ice and Fire, Bleeding Years
  2. Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion IV
  3. Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion VI
  4. Der Sohn des Greifen, IX-Der Verwehte (Quentyn II)

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