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Hodor ist der Stallbursche der Starks.[1] Er ist der Urenkel der Alten Nan.[2]

Charakter & Charakter Bearbeiten

Siehe auch: Bilder von Hodor

Er ist groß, liebenswert und geistig zurückgeblieben und verständigt sich nur mit einem Laut ("Hodor"), der ihm seinen Namen gibt.[3] Niemand weiß, woher das Wort stammt oder was es bedeutet. Es ist anscheinend das einzige Wort, das er kennt. Sein wahrer Name ist Walder. Er ist über 7 Fuß groß (2,10 m) und muss sich bücken, um durch Türen zu passen. Er riecht nach Pferden, aber nicht unangenehm. Er ist sehr stark, seine Arme sind muskelbepackt und mit braunen Haaren bedeckt. Er hat einen dicken braunen Bart und einen buschigen Schnurrbart.[4] Trotz seiner Größe ist er sehr sanft und vorsichtig mit seinen Händen.[2] Osha meint, er stamme von Riesen ab, wobei es sich aber auch einfach um einen Witz handeln könnte.[5] Er hat arglose, braune Augen und ist trotz seiner enormen Kraft sehr behände.[6]

Hodor HBO.jpg

Kristian Nairn als Hodor in der HBO-Serie

Er hasst kaltes Wasser und Seife und wehrt sich wie eine Wildkatze dagegen, dafür steigt er aber umso lieber in die heißen Quellen der drei Tümpel am Götterhain von Winterfell, wo er stundenlang badete und laut rülpst, wenn eine Blase von der Quelle hochsteigt.[5] Er mag die Geschichten der Alten Nan über Ritter und Turniere, genau wie Bran.[7]

Zunächst trägt er Bran nach dessen Sturz auf den Armen wie einen Säugling, später baut Luwin ihm einen Korb mit Löchern für die Beine, sodass Hodor Bran genauso tragen kann wie die Frauen Brennholz transportieren. Manchmal vergisst Hodor allerdings, dass er Bran auf dem Rücken hat, wenn er durch eine Tür geht.[5] Einmal hatte er frisches Brot gerochen und war losgerannt, dabei hatte sich Bran so heftig den Kopf gestoßen, dass Luwin ihn nähen musste.[6]

Jüngste Ereignisse Bearbeiten

Band 1 - Die Herren von Winterfell Bearbeiten

Hodor bringt Bran Stark in den Großen Saal, als Tyrion Lennister auf dem Weg von der Mauer nach Königsmund in Winterfell Halt macht. Nachdem Tyrion Luwin den Plan für einen speziellen Sattel für Bran übergeben hat, trägt Hodor Bran wieder in sein Zimmer. Später beruhigt er ihn, nachdem er einen bösen Traum hatte und trägt ihn wieder in den Großen Saal zum Abendessen mit Robb und den Männern der Nachtwache.[2] Einige Zeit später übt Bran, auf Tyrions Sattel zu reiten. Hodor und Joseth führen Brans Stute am Anfang, dann trabt er alleine über den Innenhof.[8]

Band 2 - Das Erbe von Winterfell Bearbeiten

Nachdem Eddard wegen Verrats gefangen genommen wurde, ruft Robb die Vasallen des Hauses Stark zu den Fahnen. Von der Burgmauer aus beobachten Luwin und Bran, der auf Hodors Rücken sitzt, wie die letzten Streitkräfte eintreffen. Danach trägt er Bran zum Götterhain, wo dieser ihn zum Baden in die heißen Tümpel schickt, und am Abend bringt er ihn in die Große Halle zum Abendessen.[5]

In der Nacht vor dem Tag, als die Nachricht von Lord Eddards Tod auf Winterfell eintrifft, träumt Bran von seinem Vater, der sich in der Gruft befindet. Am Morgen will Bran in der Gruft nachsehen, aber Hodor fürchtet sich zu sehr, dort hinabzusteigen.[9]

Band 3 - Der Thron der Sieben KönigslandeBearbeiten

Er hilft Bran, sich für das Erntefest anzukleiden. Später machen sich der Große Walder und der Kleine Walder über ihn lustig, ohne das Hodor es merkt. Bran legt sich daher mit ihnen an.[6] Auf dem Erntefest nimmt er auch an dem Festmahl teil, und gemäß der Tradition schickt Bran als Gastgeber in einer Geste der Freundschaft besonders leckere Köstlichkeit an seine Ehrengäste weiter: Hodor und die Alte Nan erhalten Zuckerwerk, weil Bran sie einfach gern hat, obwohl sie weder Gast noch adelig sind. Später tanzt er mit sich selbst auf dem Tanzboden unter den anderen, bis Bran ihn ruft, damit er ihn in sein Schlafgemach trägt. Auf dem Weg dorthin überraschen sie Joseth, der mit einer Frau beschäftigt ist, was Hodor anscheinend besonders interessant findet, da er sie anstarrt.[10] Als Sommer und Struppel Jojen und Meera angreifen wollen, weil diese Bran verärgert haben, ruft Bran Hodor zu Hilfe, der die Wölfe verscheucht.[11]

Band 4 - Die Saat des goldenen LöwenBearbeiten

Als Theon Graufreud Winterfell in einem Handstreich einnimmt, wird er gefangen genommen. Als Mikken von Stygg mit einem Speer getötet wird, regt sich Hodor so sehr auf, dass er nur noch seinen Namen brüllt. Theon lässt ihn von zwei weiteren Eisenmännern verprügeln, sodass er ein geschwollenes und blutendes Gesicht davonträgt.[12] Kurz später können Bran, Rickon, Meera und Jojen, Hodor und Osha fliehen, wobei sie mit der Hilfe von Sommer und Struppel zwei Wachen der Eisenmänner am Jägertor töten. Theon nimmt am nächsten Morgen die Verfolgung auf, doch ihre Spur verliert sich im Wolfswald.[13] Die Gruppe aber hat Theon getäuscht: während die Schattenwölfe eine falsche Fährte im Wolfswald legen, kehren die anderen wieder um und verstecken sich in der Gruft von Winterfell in völliger Dunkelheit. Erst nach der Plünderung von Winterfell wagen sie sich wieder nach draußen. Die Burg ist völlig zerstört und verlassen. Sie finden Maester Luwin schwer verwundet im Götterhain, und er weist Osha an, die Stark-Brüder zu trennen. Dann gewährt sie ihm den Gnadenstoß. Während Osha mit Rickon und Struppel in den Süden aufbricht, geht Hodor mit Bran, den Reet-Geschwistern und Sommer nach Norden.[14]

Band 5 - Sturm der SchwerterBearbeiten

Die Gruppe verbringt eine Zeit im Verfallenen Turm, wo Hodor regelmäßig mit einem verrosteten alten Großschwert aus der Gruft von Winterfell übt, indem er es in einen Baum haut. Schließlich entscheidet Bran, Jojens Rat anzunehmen und die Dreiäugige Krähe jenseits der Mauer zu suchen.[15] Sie durchqueren Flints Hügel und die weiter nördlich liegenden Berge der Bergstämme aus dem Norden, ohne weiter behelligt zu werden. An einem der gleichförmigen Tage erzählt Meera Bran die Geschichte vom Ritter vom Lachenden Baum, die auch Hodor sehr zu gefallen scheint.[7]

Band 6 - Die Königin der DrachenBearbeiten

Die Gruppe erreicht das verlassene Dorf Königinkron und findet einen geheimen Weg zu der Insel im See, auf der ein Turm steht, in dem sie Unterschlupf finden. In der folgenden Nacht zieht ein Unwetter auf, und es erscheinen bewaffnete Männer in dem verwitterten Dorf. Hodor bekommt Angst vor dem Gewitter, und er schreit so lange, bis Bran im Affekt für den Bruchteil einer Sekunde eine Warg-Verbindung zu ihm aufbaut. Anschließend ist er ruhig, und die Männer bemerken sie nicht.[16]

Nachdem sie einen Tag lang im Turm auf dem See gewartet haben, ziehen bewaffneten Männer weiter. Die Gruppe erreicht die Nachtfeste an der Mauer. Sie übernachten in der verfallenen Küche, in deren Mitte sich ein riesiger Brunnen befindet, aus dem in der Nacht Samwell Tarly und Goldy emporsteigen und ihnen erklären, dass eine Gestalt, die sie Kalthand nennen, sie zu einem geheimen Durchgang unter der Burg gebracht hat. Kalthand hat Sam vorausgesagt, dass sie auf der anderen Seite jemanden finden würden und ihm aufgetragen, "denjenigen" zu ihm zurückzuführen. So zeigt Sam Bran und seiner Gruppe das Schwarze Tor und öffnet es für sie.[17]

Band 9 - Der Sohn des GreifenBearbeiten

Kalthand empfängt Bran und seine Gefährten nördlich der Mauer und marschiert mit ihnen durch den verschneiten und kalten Verfluchten Wald Jenseits der Mauer auf der Suche nach der Dreiäugigen Krähe. Die Stimmung in der Gruppe ist ruhiger als südlich der Mauer, und selbst Hodor spricht sein Wort seltener, während er unermüdlich und zitternd vor Kälte Bran in seinem Korb durch die Wälder trägt und dabei immer eine Hand an seinem Langschwert hält. Bran schlüpft mittlerweile immer häufiger in Sommers Körper, aber manchmal wird ihm das langweilig und dann schlüpft er erneut in Hodors Körper, und obwohl der große Stalljunge sich ein wenig wehrt, scheint er sich sogar ein wenig an Bran gewöhnt zu haben, trotzdem fühlt sich Bran in Sommers Körper wohler. Nach einer Weile berichten Kalthands Raben ihm, dass sie verfolgt werden, und der tote Grenzer schickt sie alleine weiter, während er umkehrt und sich um die Verfolger kümmern will. Meera traut Kalthand nicht, und sie hat das Gefühl, dass er sie absichtlich im Kreis herumführt. Außerdem ist ihr aufgefallen, dass er nie isst oder trinkt, was die anderen bestätigen. Bran ergänzt, dass er auch nicht atme. Sie ziehen trotzdem weiter und suchen ein verlassenes Fischerdorf am Rand eines zugefrorenen Sees, so wie Kalthand es ihnen aufgetragen hat. Da sie es zunächst nicht finden können, fährt Bran in Sommers Körper und findet so das Dorf. Schließlich erscheint auch Kalthand in dem Fischerdorf. Er hat ihnen ein Stück Fleisch von einer Wildsau mitgebracht, das sie braten. Hodor isst genüßlich davon. Bran hat durch Sommers Augen fünf tote Grenzer im Wald gesehen, und jetzt erkennt er, dass Kalthand die fünf Grenzer getötet hat, weil sie die Verfolger waren, ohne zu erfahren, dass es sich um Deserteure aus der Meuterei in Crasters Bergfried handelt, denn einer von ihnen war Ollo Handab. Bran glaubt vielmehr, dass Kalthand seine eigenen Geschworenen Brüder getötet habe. Als sie Kalthand auf seine Erscheinung ansprechen, erklärt er ihnen seelenruhig, dass sein Herz nicht mehr schlage und seine Hände deshalb so schwarz seien, weil das Blut darin geronnen sei. Bran nennt Kalthand daraufhin ein Ungeheuer, so wie eins aus den Geschichten der Alten Nan, woraufhin Kalthand erwidert, dass er dann "Brans Ungeheuer" sei. Als Meera verzweifelt fragt, was sie jetzt tun sollen, entscheidet Jojen, dass sie ihm weiter folgen, weil sie sonst sterben würden.[4]

Sie erreichen schließlich den Hügel über der Höhle der Dreiäugigen Krähe, wo sie kurz vor ihrem Ziel von Wiedergängern angegriffen werden. Mit Hilfe von Kalthand und Blatt schaffen sie es dennoch in die Höhle. Blatt führt sie dann tief hinab unter den Berg, wo sie schließlich Lord Brynden Strom treffen, die Dreiäugige Krähe. Er sitzt auf einem Thron aus Wehrholzbaum-Wurzeln, die teilweise durch ihn hindurchwachsen.[18]

Die meisten Menschen in Westeros halten Bran und Rickon für tot, doch Lord Wyman Manderly und Robett Glauer erfahren von Wex Peik, einem Überlebenden der Plünderung von Winterfell, dass sie noch leben und sich aufgeteilt haben.[19]

In der Höhle erkundet Bran in Hodors Körper die unzähligen Gänge mit einem Schwert in der Hand, obwohl ihm bewusst ist, dass Jojen ihm verboten hatte, in den Körper von Menschen zu steigen. Als Jojen und Meera den Abgrund und die 200 Meter hinunter zum schwarzen Fluss steigen wollen, Blatts Warnung zum Trotz, sagt Bran, er wolle gerne mitkommen, aber Meera teilt ihm Mitleid erfüllt mit, dass das nicht ginge, weil Hodor ihn nicht dorthin tragen könne. Als sie dann losgehen, schlüpft Bran dann aber heimlich in Hodor, der sich mittlerweile kaum noch dagegen wehrt. Sein Geist versteckt sich ängstlich in einer tiefen Ecke seines Innersten, wo selbst Bran ihn nicht erreichen kann. Als Hodor erkundet Bran die Höhlen und traut sich sogar über die schmale Brücke über dem Abgrund. Auf der anderen Seite findet er eine Höhle, in der Fledermausskelette von der Decke hängen, und in einem anderen Raum sitzen eine Menge Kinder des Waldes auf ähnlichen Wehrholzbaum-Thronen wie Lord Brynden und wie er mit den Wurzeln verwachsen. Sie sehen tot aus, doch als er an ihnen vorbeigeht, schlagen manche die Augen auf und eins versucht sogar etwas zu sagen.[20]

Siehe auch Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Herren von Winterfell, I-Appendix
  2. 2,0 2,1 2,2 Die Herren von Winterfell, I-Bran IV
  3. Die Herren von Winterfell, I-Bran II
  4. 4,0 4,1 Der Sohn des Greifen, IX-Bran I
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Das Erbe von Winterfell, II-Bran I
  6. 6,0 6,1 6,2 Der Thron der Sieben Königreiche, III-Bran II
  7. 7,0 7,1 Sturm der Schwerter, V-Bran II
  8. Die Herren von Winterfell, I-Bran V
  9. Das Erbe von Winterfell, II-Bran II
  10. Der Thron der Sieben Königreiche, III-Bran III
  11. Der Thron der Sieben Königreiche, III-Bran IV
  12. Die Saat des goldenen Löwen, IV-Bran II
  13. Die Saat des goldenen Löwen, IV-Theon II
  14. Die Saat des goldenen Löwen, IV-Bran III
  15. Sturm der Schwerter, V-Bran I
  16. Die Königin der Drachen, VI-Bran I
  17. Die Königin der Drachen, VI-Bran II
  18. Der Sohn des Greifen, IX-Bran II
  19. Der Sohn des Greifen, IX-Davos IV
  20. Der Sohn des Greifen, IX-Bran III

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