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Haggon war ein Leibwechsler aus dem Freien Volk. Er war ein Freund der Nachtwache, handelte mit ihnen und erzählte vom Leben jenseits der Mauer. Er war außerdem der Mentor von Varamyr.[1]

Charakter & ErscheinungBearbeiten

Haggon war groß, grimmig, hatte harte Hände und eine raue Stimme. Er war der Meinung, dass es verschiedene Dinge gibt, die ein Leibwechsler nicht tun dürfe: als Mensch Menschenfleisch essen, sich als Tier paaren oder sich des Körpers eines anderen Menschen zu bemächtigen.[1]

Biographie Bearbeiten

Haggon lebt in einer Art Halle aus Moos, Schlamm und behauenen Baumstämmen.[1]

Als Varamyrs Vater entdeckte, dass sein Sohn ein Leibwechsler ist, brachte er ihn zu Haggon in den Wald und verstieß ihn. Haggon unterwies Varamyr in die Geheimnisse des Leibwechselns, wobei die Gabe in Varamyr viel stärker ausgeprägt war. Er erzog ihn, lehrte ihn die Unterschiede zwischen den Tieren und zeigte ihm, welche Tierarten am besten zu kontrollieren sind. Varamyr zeigte jedoch nie großen Respekt vor Haggons Verboten und verstieß laufend gegen sie, bspw. fuhr er oft in Listigs Körper, wenn Einauge sie bestieg.[1]

Als Varamyr zehn Jahre alt war, nahm sein Lehrmeister Haggon ihn mit auf eine Versammlung der Leibwechsler, wo er neben zahlreichen Wargen zum ersten Mal Borroq, Grisella, Orell und Dornros traf. Ungefähr zur selben Zeit nahm Haggon Varamyr einmal mit nach Ostwacht an der See, wo Haggon regelmäßig Handel mit der Nachtwache trieb. Sie wussten von seiner Gabe, freuten sich aber auch immer über Neuigkeiten aus dem Land Jenseits der Mauer. Hier gab es die Möglichkeit, Dinge aus Essos zu erwerben, und Varamyr hatte angefangen davon zu träumen, einmal südlich der Mauer zu leben, auch wenn Haggon ihn davor gewarnt hatte, dass die Menschen ihn dort jagen und töten würden.[1]

Als Haggon starb und in den Leib seines alten und gebrechlichen Wolfes Graufell für sein Zweites Leben schlüpfen wollte, verdrängte Varamyr ihn aus diesem aus lauter Boshaftigkeit. Dann übernahm er auch Haggons Halle.[1]

Jüngste EreignisseBearbeiten

Band 9 - Der Sohn des GreifenBearbeiten

Als Varamyr selbst im Sterben liegt, erinnert er sich an Haggons Weisheiten und was er von ihnen gehalten hat.[1]

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Der Sohn des Greifen, IX-Prolog (Varamyr)

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