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Grauschuppen (engl.: Greyscale) ist in eine Krankheit, die das Fleisch des Betroffenen steif werden lässt, bis es schließlich verkalkt und aufbricht. Schwarze und graue Flecken bedecken die betroffenen Körperteile, die sich dann wie Stein anfühlen. Es gibt zwei Varianten der Krankheit, von denen eine tödlich endet. Die Krankheit tritt vor allem in kalten und feuchten Regionen wie Drachenstein, den Eiseninseln oder der Gram auf der Rhoyne auf.[1] Bei den Wildlingen wird die Krankheit "Grauer Tod" genannt.[2]

Über die GrauschuppenBearbeiten

Die leichte Form der Grauschuppen befällt für gewöhnlich Kinder, vor allem in kaltem Klima. Die Opfer der Krankheit sind entstellt, überleben aber für gewöhnlich, und sie sind fortan immun gegenüber der tödlicheren Form der Grauschuppen sowie gegenüber der Grauen Pest. Die Krankheit kann durch Zitronen in ihrem Verlauf aufgehalten werden oder laut Meinung der Maester durch Senfumschläge und siedend heiße Bäder, oder durch Gebete, Opfer und Fasten, so die Meinung der Septone.[1] Nördlich der Mauer nennen die Wildlinge die Krankheit "Grauer Tod", und hier verläuft sie auch bei Kindern immer tödlich, weshalb die Wildlinge die erkrankten Kinder mit Schierling vergiften oder mit einem Kissen oder einem Messer töten.[2]

Die tödliche Form der Grauschuppen beginnt in den Gliedern, wo man zunächst nur ein Kribbeln in den Fingern spürt, einen schwarzen Zehnagel entdeckt oder ein Taubheitsgefühl hat. Wenn die Taubheit in die ganze Hand oder den ganzen Fuß, Arm und Bein kriecht, wird das Fleisch steif und kalt. Die Haut des Erkrankten nimmt einen grauen Farbton an, der an Stein erinnert. Das Amputieren der betroffenen Körperteile verhindert manchmal die weitere Ausbreitung der Krankheit, aber nicht immer. Wenn die Krankheit das Gesicht erreicht, tritt häufig Blindheit ein, und am Ende versteinern die inneren Organe, was den Tod des Betroffenen bedeutet.[1]

Auf der Rhoyne gibt es ein Gebiet namens die Gram, in dem eine Gruppe Ausgestoßener lebt, die sich mit den Grauschuppen angesteckt haben und die die Steinmenschen genannt werden.[3]

GeschichteBearbeiten

Garin der Große, ein Fürst der Rhoynar, zog im Zweiten Gewürzkrieg gegen Volantis und Valyria. Während der Kämpfe wurde er allerdings gefangen genommen, und man hing ihn bei Chroyane in einen Käfig, damit er mit ansehen konnte, wie sein Volk versklavt wird. Der Fürst belegte die Eroberer mit einem Fluch und bat Mutter Rhoyne um Hilfe. In der folgenden Nacht trat der Fluss tatsächlich über seine Ufer und ein dicker Nebel legte sich über das Gebiet. In der Folgezeit starben viele Valyrer an den Grauschuppen. Seit diesen Tagen ist die Gram bekannt für ihren fauligen Gestank und ihr giftiges Wasser, und in den Ruinen von Chroyane leben die Steinmenschen, von den Grauschuppen betroffene Männer und Frauen.[1]

Personen mit GrauschuppenBearbeiten

QuellenBearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion V
  2. 2,0 2,1 Ein Tanz mit Drachen, X-Jon IV
  3. Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion II

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