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Die Erste Schwarzfeuer-Rebellion (engl.: First Blackfyre Rebellion) war die größte Bedrohung für die Targaryen-Dynastie vor Roberts Rebellion. Sie brach wegen Thronstreitigkeiten unter den Kindern von Aegon IV. Targaryen aus. Es standen sich die Targaryen aus direkter Linie denen aus Haus Schwarzfeuer gegenüber. Der Konflikt führte zu einem offenen Bürgerkrieg, der das Königreich spaltete.

HintergrundBearbeiten

König Aegon IV. Targaryen hatte all seine Bastardkinder auf dem Totenbett legitimiert. Seine hochgeborenen Bastarde, also diejenigen, die er mit einer Adeligen zeugte, wurden "Große Bastarde" genannt. Der bemerkenswerteste von ihnen war Daemon Schwarzfeuer, ein großer Krieger, der mit dem Ahnenschwert Schwarzfeuer kämpfte. Im Jahre 184 n. A. E. folgte Daeron II. Targaryen Aegon auf den Thron. König Daeron war ein gebildeter und vornehmer Mann, unter dessen Herrschaft der Hof eine kulturelle Blütezeit erreichte. Seine Heirat mit Myriah Martell brachte zudem neue Einflüsse aus den weiter entfernten Regionen ins Königreich. Zudem wurde Daerons Abstammung von Aegon IV. angezweifelt.

Die RebellionBearbeiten

Nachdem der Konflikt mehr als zehn Jahre lang schwelte, kam es 196 n. A. E. zum offenen Krieg. Der unmittelbare Anlass war Daemon Schwarzfeuers Wut über das Verlöbins von Daerons Schwester Daenerys mit Maron Martell, dem Prinz von Dorne. Daeron schickte die Königsgarde, um Daemon festnehmen zu lassen, der aber floh mit Hilfe von Ser Quentyn Ball, dem Waffenmeister des Roten Bergfrieds. Daemon stellte eine kleine Armee auf und wurde unterstützt von seinem Halbbruder Aegor "Bitterstahl" Strom, einem weiteren "Großen Bastard". Daemon Schwarzfeuer begann sogar, eigene Münzen zu prägen.

Brynden "Blutrabe" Strom, ein weiterer "Großer Bastard", blieb dem König gegenüber loyal. Im Kleinen Rat forderte Blutrabe eine harte Linie gegenüber den Rebellen und setzte sich gegenüber Prinz Baelor Speerbrechers Meinung durch, der den Rebellen Gnade gewähren lassen wollte.

Im Folgejahr entbrannten heftige Schlachten, meist in den Flusslanden. Ser Quentyn griff die Westlande an, tötete Lord Leffert an den Toren von Lennishort und besiegte im Anschluss auch Damon Lennister. An der Kreuzung des Manders erschlug Ser Quentyn alle Söhne von Lady Fünfrosen außer dem jüngsten, dem er der Lady zu Ehren das Leben schenkte. Schließlich wurde Ser Quentyn durch einen Pfeil vor dem Höhepunkt der Schlacht am Rotgrasfeld getötet, als er an einem Fluss Wasser trank (vermutlich von einem einfachen Bauern).

Bei der finalen Schlacht auf dem Rotgrasfeld führten Bitterstahl und Daemon Schwarzfeuer eine starke Armee gegen die königlichen Streitkräfte an, die von Prinz Maekar und Lord Heufurt, der Hand des Königs, angeführt wurden. In der hart umkämpften Schlacht kam Lord Heufurt ums Leben. Während der Schlacht kam es zu einem Zweikampf zwischen Daemon Schwarzfeuer und Ser Gwayn Corbray, einem Mitglied der Königsgarde, und Träger des valyrischen Schwertes Lady Einsam. Die Legende besagt, dass der Kampf über eine Stunde andauerte, ehe Daemon schließlich den Sieg davontrug. Währenddessen traf eine zweite königliche Streitmacht von Süden her ein, angeführt von Prinz Baelor Targaryen. Zudem gelang es Blutrabe, mit seinen Bogenschützen eine günstige Position über dem Schlachtfeld einzunehmen, die ihnen erlaubte, einen Pfeilregen über Daemon Schwarzfeuer und seine Kommandanten niedergehen zu lassen. Blutrabe persönlich tötete Daemon Schwarzfeuer und seine Söhne Aemon und Aegon mit Pfeilen. Die Rebellen begannen die Flucht, aber Bitterstahl sammelte sie noch einmal für einen Angriff, der die Bogenschützen von Blutrabe dezimierte und ihn ein Auge kostete. Letztendlich siegte aber die königlichen Streitkräfte, indem Prinz Baelor mit seinen dornischen Speerträgern die Rebellenarmee gegen Maekars Schildwall zerreiben konnte.

Es ist nicht bekannt, wie viele Soldaten an der Schlacht beteiligt waren, aber es fielen mehr als 10.000 während der Schlacht, deren Austragungsort daher Rotgrasfeld heißt. Mit dem Tod Daemons und der Niederlage seiner Armee war die Rebellion beendet.

FolgenBearbeiten

Die Sänger schufen später ein Lied über die Schlacht mit dem Namen "Hammer und Amboss", um an die Strategie der beiden Prinzen zu erinnern.

Bitterstahl konnte das Schwert Schwarzfeuer vom Schlachtfeld retten und floh in die Freien Städte, wohin die Söhne von Daemon Schwarzfeuer auch schon geflohen waren. Er gründete dort später die Goldene Kompanie.[1]

Im Exil versuchten auch die Nachfahren von Daemon, den Thron zu erobern. Der letzte dieser Linie, Maelys der Monströse, wurde im Krieg der Neunheller-Könige erschlagen.

UnterstützerBearbeiten

Loyalisten (Targaryen-Unterstützer)Bearbeiten

Rebellen (Schwarzfeuer-Unterstützer)Bearbeiten

Waffenbrüder von DaemonBearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

QuellenBearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion II
  2. Der Sohn des Greifen, IX-Der verlorene Lord (Jon Connington)

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