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Zusammenfassung Bearbeiten

Arya Stark verkauft Schalentiere im Lumpensammlerhafen für den Fischhändler Brusco. Arya hat als "Katz aus den Kanälen" schon viele Bekannte und Freunde in Braavos gefunden bei ihrer täglichen Arbeit. Am Ende des Tages tötet sie Dareon, weil der offen zugibt, von der Nachtwache desertiert zu sein und damit prahlt, bald ein reicher Sänger zu sein. Im Haus von Schwarz und Weiß erzählt Arya dem Gütigen Mann von ihrem Mord. Dieser gibt ihr ein Glas warme Milch, und am nächsten Tag erwacht Arya blind.

SynopsisBearbeiten

Aryas Leben als "Katz aus den Kanälen"Bearbeiten

Arya Stark erwacht im Dunkeln in einem Bett in einem kleinen Raum unter dem Dach, den sie sich mit Bruscos Töchtern Talea und Brea teilt. Arya, die sich nun "Katz aus den Kanälen" nennt, wacht immer als Erste auf. Sie fühlt sie wohl mit den beiden Mädchen, denn es ist warm und behaglich. Die drei kleiden sich an und klettern eine Leiter hinab. Hinter dem Haus auf einem Kanal wartet Brusco schon mit seinen Söhnen in einem Boot. Arya hat die Aufgabe, dass Boot zu enttauen, mit dem Fuß vom Anlieger fortzudrücken und dann in das Boot zu springen. Dann steuern Brusco und seine Söhne das Boot durch ein Gewirr von kleinen Kanälen. Arya hat das Gefühl, dass es einer der wenigen klaren und hellen Tage in Braavos werden könnte, die so selten sind, denn normalerweise liegt die Stadt immer unter Nebel oder Regen. Sie erreichen den geraden breiten Wasserweg, der Langer Kanal genannt wird, und sie biegen nach Süden ab in Richtung Fischmarkt.

Arya versucht, sich an ihren Traum aus der letzten Nacht zu erinnern. Sie denkt, dass sie wieder einen Wolfstraum gehabt hat, denn diese Träume begleiten sie immer noch sehr regelmäßig, und sie mag sie, auch wenn sie versucht, sie nicht zu träumen, denn sie gehören zu Arya aus dem Haus Stark, und jetzt ist sie Katz aus den Kanälen. Doch es gibt auch andere Träume, in denen sie als Mensch in einem verregneten und verwüsteten Landstrich nach ihrer Mutter sucht, aber ein Monster mit einem Hundekopf sie ständig daran hindert, sie zu finden.

Der Weg am Langen Kanal führt an den grünen Kupferkuppeln des Palastes der Wahrheit vorbei und an den hohen Viereckstürmen der Prestayns und Antaryons, dann führt der Weg unter den Bögen des Süßwasserflusses hindurch in ein Viertel, das die Schlammige Stadt genannt wird. Hier sind die Gebäude kleiner und weniger prächtig. Immer noch hat der Titan von Braavos nicht den Sonnenaufgang angekündigt, und sie haben die Wasserstraße fast für sich allein. Als sie auf dem Fischmarkt ankommen, wird bereits rege über den Morgenfang verhandelt. Auch Brusco inspiziert verschiedene Stände und tippt nur mit seinem Stock auf einzelne Kisten oder Fässer mit Schalentieren. Seine Söhne und die drei Mädchen schleppen die Kisten dann zum Boot. Nachdem sie fertig sind, schickt Brusco sie mit dem Boot wieder fort. Arya hört die beiden Schwestern vorne im Boot immer tuscheln, und dabei geht es meistens um Breas Freund, den sie nachts immer heimlich auf dem Dach trifft.

Arya hält stets Ausschau nach Dingen, die sie neu lernen kann, denn sie kehrt an jedem Neumond für drei Tage zum Tempel des Vielgesichtigen Gottes zurück und muss dem Gütigen Mann dann immer drei Dinge nennen, die sie neu erlernt hat. Manchmal kann sie nur drei neue Wörter nennen, manchmal eine Geschichte aus der weiten Welt, die sie aufgeschnappt hat, aber manchmal erfährt sie auch Geheimnisse aus der Stadt, von denen es eine Menge gibt, denn Braavos ist wie gemacht für Geheimnisse, schon wegen seiner Geschichte: der Gütige Mann hatte Arya erklärt, dass Braavos der Bastard unter den neun Freien Städten sei, derjenige, der von zuhause fortgelaufen ist. Sie seien ein Mischlingsvolk, zusammengekommen aus Hunderten Ländern, um den Drachenlords zu entkommen, und auch wenn sie daher Hundert Götter haben, bspw. die Schwarze Ziege von Qohor, der Löwe der Nacht von Yi Ti oder der Fremde aus Westeros, sie alle beten im Grunde zu ein und demselben, dem Vielgesichtigen Gott. Egal, welche Religion, ob die Sieben, der Herr des Lichts, der Ertrunkene Gott, die Mondmutter oder der Große Hirte, alle gehören letztlich dem Vielgesichtigen Gott. Zu jedem Neumond wird sie vom Gütigen Mann im Haus von Schwarz und Weiß erwartet. Beispielsweise erzählt sie dem Gütigen Mann, dass sie herausgefunden habe, was der Blinde Beqqo in seine scharfe Austernsauce tue, dass die Mimen der Blauen Laterne ein Stück namens Der Herr von der traurigen Gestalt spielen wollen und die Mimen vom Schiffs mit Sieben betrunkene Ruderer antworten wollen, und dass der Buchhändler Lotho Lornel im Haus des Kaufmannskapitäns Moredo Prestayn übernachtet, wenn dieser mit der Füchsin auf See sei. Hinterher fragt der Gütige Mann dann immer, wer sie sei, und jedesmal sagt sie, dass sie "Niemand" sei, aber der Gütige Mann sagt sie würde lügen, denn sie sei "Katz aus den Kanälen". An diesen drei Tagen im Monat muss sie im Tempel dienen, wäscht die Toten und zählt Münzen, hilft Umma in der Küche oder hilft dem Gütigen Mann, und an den anderen Tagen arbeitet sie für Brusco und verkauft Muscheln im Lumpensammlerhafen.

Arya im LumpensammlerhafenBearbeiten

Heute ist wieder Neumond, und Arya hat vor, dem Gütigen Mann das Geheimnis von Breas Liebschaft mit dem Jungen auf dem Dach zu erzählen. Nun fehlen ihr zwar noch zwei neue Dinge oder Geheimnisse, aber Arya ist zuversichtlich, sie am Hafen zu erfahren. Wieder bei Bruscos Haus angelangt, hilft Arya Bruscos Söhnen, das Boot auszuladen. Sie verteilen die Fracht auf drei Karren, und wie jeden Morgen schickt Brusco die drei Mädchen dann mit einem Karren los, um die Schalentiere zu verkaufen. Brea geht zum Violetten Hafen, den nur Braavosi benutzen dürfen, Talea zu den Gassen um den Mondweiher und zwischen den Tempeln auf der Insel der Götter, und Arya fährt ihren Karren zum Lumpensammlerhafen. Diesen müssen alle anderen Völker der Freien Städte und der weiten Welt nehmen, und er ist schmutziger und rauer als der Violette Hafen. Hier geht es auch wesentlich lebendiger zu, und Arya liebt diesen Ort, weil sie hier Schiffe und Menschen beobachten kann: ausgelassene Tyroshi, geizige Lyseni, behaarte Männer von Ibben, und am liebsten mag sie die Männer der Sommerinseln mit ihren prächtigen Schwanenschiffen. Manchmal sieht sie auch Menschen aus Westeros: Karacken aus Altsass, Handelsgaleeren aus Dämmertal, Königsmund oder Möwenstadt und Weinkoggen vom Arbor.

Arya verkauft ihre Muscheln in einem Mischmasch aus verschiedenen Sprachen, dabei schimpft und flucht sie oft, und manchmal beleidigt sie auch jemanden, und für den Fall, dass sie sich wehren muss, hält sie ihr Fingermesser stets scharf und griffbereit. Wie man damit umgeht, hat Roggo ihr im Hafen der Glückseligkeit beigebracht, als er darauf wartete, dass Lenna für ihn frei wird. Auch hatte er ihr gezeigt, wie man als Beutelschneider das Geld der Unachtsamen stiehlt. Arya hat bereits viele Freunde an den Kais kennengelernt, die ihr weitere Dinge beigebracht haben: Gyloro Dothare hat ihr unflätige Lieder beigebracht, und sein Bruder Gyleno Dothare hat ihr den besten Platz zum Aalfang gezeigt. Von den Mimen des "Schiffs" lernt sie, wie ein Heros steht, und sie bringen ihr Reden bei aus den Stücken "Das Lied der Rhoyne", "Des Eroberers zwei Gemahlinnen" und "Des Kaufmanns lüsterne Dame". Federkiel, der kleine Mann, der die Possen für das Schiff schreibt, wollte ihr einmal den Kuss einer Frau beibringen, doch Tagganaro schlug ihn mit einem Kabeljau und machte ihm ein Ende. Cossomo bringt ihr ein paar Zaubertricks bei. Zöllner aus dem Gescheckten Hafen kaufen bei ihr, Paddler aus der Überfluteten Stadt, und einmal musste sie für Brea zum Violetten Hafen gehen, wo sie eine Lustbarke des Seeherrn sah.

Arya lernt die Mannschaft der Messingaffe aus Möwenstadt kennenBearbeiten

Nun läuft sie ihre Ware anpreisend durch den Lumpensammlerhafen und lockt mit ihrem Geruch Katzen an. Manchmal laufen ihr ein ganzes Dutzend hinterher. Ab und zu wirft sie den Katzen eine Muschel zu und beobachtet, dass selten der größte Kater die Beute ergattert, sondern oft eine kleinere und schnelle Katze. Ihre Lieblingskatze ist ein Kater mit abgebissenem Ohr, der sie an eine ähnliche Katze im Roten Bergfried erinnert. Am Hafen sieht sie sofort, dass zwei Schiffe verschwunden sind, dafür aber fünf neue angelegt haben: eine kleine Karacke mit dem Namen Messingaffe, ein Walfänger aus Ibben, zwei stark beschädigte Koggen aus Pentos und eine schlanke Galeere aus Volantis. Ein Maat von der Galeere kauft ein halbes Dutzend Austern und erzählt, dass ihr Kapitän von Piraten aus Lys getötet worden sei, die bei den Trittsteinen versucht hatten, ihr Schiff zu entern. Der Maat erzählt, dass Salladhor Saan mit seinen beiden Schiffen Sohn der Alten Mutter und der großen Valyria hinter dem Angriff stecke. Die Messingaffe stammt aus Möwenstadt und Arya unterhält sich mit der Besatzung in der Gemeinen Zunge. Einer der Männer fragt sie, wie es sie nach Braavos verschlagen habe, und Arya erzählt ihnen ihre Tarngeschichte.

Dann fragt ein Seemann namens Wat Arya, wo man sich abends unterhalten lassen könne, denn ihr Schiff bleibe vier Tage in Braavos. Arya erzählt ihnen vom "Schiff", von den Aalkämpfen im Gefleckter Keller und vom Mondweiher, wo sich die Bravos duellieren, aber die Männer des Schiffs meinten eigentlich ein Freudenhaus. Arya erzählt ihnen daraufhin vom "Hafen der Glückseligkeit". Freudenmädchen können gefährlich sein, so wie S'vrone, die angeblich schon ein Dutzend Seemänner ausgeraubt, getötet und an die Aale verfüttert habe, oder die Betrunkene Tochter, die nüchtern sehr niedlich, betrunken aber fürchterlich ist, und Geschwür-Jeyne ist in Wirklichkeit ein Mann. Arya sagt ihnen, sie sollten dort nach Maralyn fragen, die stets ein Dutzend Austern bei Arya kauft und sie dann mit ihren Mädchen teilt. Auch Maralyns Mädchen sind nett zu Arya: die Errötende Bethyna, das Seemannsweib, die einäugige Yna, Lenna und Assadora aus Ibben. Dann fragt ein etwa 16-jähriger Junge nach den berühmten Kurtisanen von Braavos, doch die anderen Männer lachen ihn aus und erklären ihm, dass diese Art von Frauen viel zu teuer für sie sei. Arya kennt die Namen einiger Kurtisanen wie der Dichterin, dem Mondschatten, der Meerlingkönigin oder der Verscheierten Dame. Brusco hatte ihr eingebläut, niemals eine Kurtisane anzusprechen und ihr nur Muscheln zu verkaufen, wenn sie sie aufforderten. Einmal hat sie Bellegere Otherys, die man auch Schwarze Perle nennt, drei Herzmuscheln verkauft, und sie hat ihr zehnmal so viel Silber gegeben, wie die Muscheln wert waren. Arya erzählt weiterhin, dass die erste Schwarze Perle eine Piratenkönigin war, die von einem Prinzen der Targaryen zur Geliebten gemachte wurde und deren Tochter eine Kurtisane geworden ist.

Arya fragt nach dem Krieg der Fünf Könige und den Sieben Königslanden, aber die Männer behaupten, dass es im Grünen Tal keinen Krieg gebe weil Robert Arryn und vor ihm seine Mutter Lysa Tully sie aus dem Krieg heraushalte. Bei dieser Bemerkung fällt Arya auf, dass sie von ihrer Tante reden und fragt, warum sie von ihr in der Vergangenheit reden, und die Männer erzählen, dass sie von ihrem Sänger Marillion ermordet worden sei. Arya ist geschockt von dieser Neuigkeit, aber sie versucht, die Gefühle zu unterdrücken. Ihre restlichen Klaffmuscheln verkauft sie dann an die Lastträger der Kogge vom Arbor und die Männer, die die beschädigte Galeere aus Myr reparieren. Weiter unten am Hafen trifft Arya Tagganaro und sein dressierter Seehund Casso. Wie schon des öfteren versucht Tagganaro Arya zu überreden, seine neue Assistentin zu werden, denn die Betrunkene Tochter hat seinem alten Assistenten Narbo im Streit ein Messer in die Hand gebohrt. Er erzählt, dass Narbo an der einen Hand nur noch zwei Finger bewegen kann und daher nicht mehr als Beutelschneider arbeiten könne, also habe er als Ruderer beim Seeherrn angeheuert, auch wenn Tagganaro ihm davon abgeraten habe. Dann macht sich Arya wieder auf den Weg.

Arya tötet DareonBearbeiten

Am Abend erreicht sie den "Hafen der Glückseligkeit", und die Mimen des gegenüber liegenden "Mimenschiffs" kommen sofort zu ihr, um sich Austern zu kaufen. Der Düstere Joss erklärt Arya, dass sie "Sieben betrunkene Ruderer" nicht spielen können, weil Quentz Allaquo mit seiner Freundin Schlehe im Bett erwischt habe und sie nach dem dann folgenden Streit beide das "Schiff" verlassen haben. Myrmello ergänzt, dass sie nun mit ihrer Trunkenheit die fehlenden zwei Ruderer wettmachen müssten. Als Arya vorschlägt, dass Narbo einspringen könnte, drängt Joss sie, lieber schnell zu Merry nach drinnen zu gehen, denn sie werde stets unleidlich, wenn sie ihre Austern nicht bekäme.

Als Arya dann aber in das Bordell eintritt, lauschen Merry Dareon und seiner Harfe. Yna flechtet der jungen Lenna derweil das Haar. Arya wird wütend, als sie Dareon sieht, der sich durch das verdiente Geld von einem Mann der Nachtwache inzwischen in einen wahren Pfau verwandelt hat mit einem purpurnen Mantel und einem Seidengewand. Ständig macht er Lenna schöne Augen und einmal hat sie gehört, wie er ihr erzählte, er sei fertig mit der Nachtwache und er habe die schwarzen Kleider in den Kanal geworfen. Am Anfang hatte sie gedacht, sie könne irgendwann mit ihm nach Ostwacht an der See segeln, doch dann hatte sie gehört, wie er Bethyna gesagt hatte, dass er nie mehr an die Mauer zurückkehren werde, auch weil sie so schön sei und er sie nie wieder verlassen könne. Dasselbe hatte er allerdings auch Lenna gesagt, und der Nachtigall an dem Abend, als er im Haus der Sieben Lampen gespielt hatte, sowie einem Mädchen in der Katzenherberge.

Arya wäre so gerne dabei gewesen, als der fette Mann von der Nachtwache, dem sie den Weg zum Hafen der Glückseligkeit beschrieben hat, Dareon geschlagen hatte.[1] Die Mädchen reden immer noch davon, weil es so lustig gewesen ist. Nun tritt das Seemannsweib neben sie und schwärmt von seiner schönen Stimme und seinem schönen Gesicht. Dareon hatte das Seemannsweib einmal geheiratet, weil sie nur mit Männern ins Bett geht, die sie vorher geheiratet haben, was der stets betrunkene Rote Priester Ezzelyno besorgt. Jede Nacht finden drei oder vier Hochzeiten im Hafen der Glückseligkeit statt. Manchmal springt auch der ehemalige Septon der Septe jenseits der Meerenge Konstans ein. Ist keiner von beiden zur Stelle, geht eine der Mädchen einen der Mimen von Gegenüber holen. Die Hochzeiten sind stets laut und fröhlich und sind begleitet von Alkohol, und das Seemannsweib besteht jedesmal darauf, dass ihr neuer Gemahl Austern bei Arya kauft, wenn sie vorbeikommt. Arya findet, dass das Seemannsweib zwar meistens sehr fröhlich ist, aber auch etwas sehr Trauriges an sich hat. Die anderen Mädchen erzählen, dass das Seemanssweib jeden Monat während ihrer Periode zur Insel der Götter gehe, um zu beten, und dass sie dort alle Götter beim Namen kenne inklusive derer, die Braavos längst vergessen habe. Angeblich betet sie dort für ihren ersten Gemahl, den wahren, der auf der See geblieben war, als sie so alt war wie Lenna jetzt. Sie glaubt, dass wenn sie den richtigen Gott findet, er ihr ihren ersten Gemahl mit dem richtigen Wind zurückschickt. Yna allerdings behauptet, ihr erster Gemahl sei längst tot, das hätte sie an ihrem Blut schmecken können.

Nach dem Ende von Dareons Lied seufzt Lenna und der Sänger zieht sie auf seinen Schoß. Arya preist lauthals ihre Austern an und Merry schickt Yna Brot und Essig holen. Arya verlässt das Bordell bei Sonnenuntergang wieder mit prallem Geldbeutel und leerem Karren. Dareon bricht mit ihr auf, denn er hat versprochen, im Gasthaus Zum Grünen Aal aufzutreten. Während sie zusammen durch die Straßen gehen, prahlt Dareon, dass er bald schon im Violetten Hafen und danach im Palast des Seeherrn singen werde. Arya fragt nach Dareons schwarzem Bruder, der eigentlich mit der Dame Ushanora nach Altsass ablegen wollte. Dareon erzählt, das er eigentlich hätte mitfahren sollen, so war jedenfalls der Befehl von Lord Schnee gewesen, aber Dareon hatte Sam beschworen, den alten Mann zurückzulassen. Sie treten in eine dunkle Gasse, als Dareon meint, es sei zu spät, um sich umzuentscheiden, und Arya sagt, dass sie das genauso sehe. Dann bringt sie ihn um. Zurück bei Brusco wirft sie ihm den vollen Geldbeutel auf den Tisch und Dareons gute Stiefel auf den Boden. Brusco schickt Arya zurück zum Haus von Schwarz und Weiß, da Neumond ist.

Arya kehrt zum Gütigen Mann zurückBearbeiten

In dem Tempel brennen wenige Kerzen, und Arya geht nach unten in die Gewölbe, um sich zu entkleiden und ein Bad in Zitronenwasser zu nehmen, um den Fischgeruch loszuwerden. Danach legt sie ihr Gewand an und geht zu Umma, um um etwas zu essen zu betteln. Anschließend geht sie zur Heimatlosen, um ihr bei den Tränken zu helfen. Diese bereitet Schlafsüß zu, ein leichtes Gift, das aber auch tödlich sein kann, und zeigt ihr dann die Tränen von Lys, ein grausames Gift, das schwer nachzuweisen ist, sowie Basiliskenblut in Pastenform, dass Mensch und Tier zur Raserei bringt. Als Arya sich auf die Unterlippe beißt und fragt, ob das Basiliskenblut auch bei Hunden wirke, erhält sie eine Ohrfeige mit der Begründung, dass immer wenn sie auf der Kippe beiße, sie Arya aus dem Hause Stark sei. Wütend erwidert Arya, dass sie "Niemand" sei und fragt die Heimatlose, wer sie sei. Überraschenderweise erzählt diese, dass sie das einzige Kind und somit die Erbin aus einem uralten Haus war. Ihre Mutter starb, als sie klein war, und als sie sechs Jahre alt war, vermählte sich ihr Vater erneut. Zunächst war dieser Frau nett zu ihr gewesen, doch das änderte sich, als sie selbst eine Tochter gebar. Danach wollte sie, dass die Heimatlose stirbt, aber sie war nicht bereit ihr eigenes Leben dafür zu opfern, wie es der Vielgesichtige Gott verlangt hätte. Stattdessen hat sie versucht, die Heimatlose zu vergiften, und diese ist zu dem geworden, was sie nun ist. Sie wurde ins Haus der Roten Hände gebracht, dort informierte man ihren Vater, und der opferte all seinen Reichtum und die Heimatlose. Der Vielgesichtige Gott erhörte sein Gebet, und die Heimatlose wurde in das Haus von Weiß und Schwarz gebracht, wo sie fortan diente. Als sie die Geschichte beendet hat, errät Arya, dass etwas daran nicht stimmt. Sie errät, dass die Heimatlose übertrieben hat bei der Angabe des Opfers ihres Vaters, denn er hat nur zwei Drittel seines Reichtums geopfert. Ob und in welchem Punkt sie aber noch gelogen hat, lässt die Heimatlose offen.

Da tritt der Gütige Mann ein und fragt, welche drei Dinge Arya neu gelernt habe. Arya erzählt ihm von Narbo, der drei Finger verloren hat und nun Ruderer werden will. Dann erzählt sie, dass Alaquo und Quentz sich gestritten und das Schiff verlassen haben, dass sie aber glaubt, dass sie zurückkehren, woraufhin der Gütige Mann nachfragt, ob sie das wisse oder nur glaube. Als Letztes erzählt sie, dass Dareon der Sänger tot sei, da er ein Deserteur der Nachtwache gewesen sei. Man habe ihm die Kehle aufgeschlitzt und seine Stiefel behalten. Der Gütige Mann reagiert genauso wie Brusco auf die Stiefel, dann fragt er, wer so etwas getan haben könnte. Arya antwortet, dass Arya aus dem Hause Stark das getan habe, und sie versucht, ihr Gesicht nicht zu bewegen. Der Gütige Mann sagt scheinbar verdutzt, dass er gedacht habe, dieses Mädchen habe Braavos verlassen, dann fragt er Arya, wer sie sei, und als sie sagt, dass sie niemand sei, entgegnet er, das sei eine Lüge. Dann schickt er die Heimatlose los, ihm einen Becher Wein zu holen und warme Milch für Arya, die so unerwartet zurückgekehrt sei. Auf dem Weg zum Haus von Schwarz und Weiß hatte Arya versucht, sich die Reaktion des Gütigen Mannes vorzustellen, aber auf warme Milch war sie nicht gekommen. Als die Heimatlose zurückkehrt, trinkt Arya die Milch vollständig aus. Sie schmeckt ein wenig angebrannt und bitter im Nachgeschmack. Danach schickt der Gütige Mann sie schlafen. Arya träumt wieder, sie sei ein Wolf, doch dieses Mal ist sie nicht mit einem Rudel unterwegs, sondern allein und in Braavos. Als sie am nächsten Tag erwacht, ist sie blind.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. siehe: VIII-Samwell I.

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