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ZusammenfassungBearbeiten

Tyrion Lennister erfährt von Lancel Lennister, dass Cersei Lennister Prinz Tommen Baratheon nach Rosby bringen will, um ihn dort zu verstecken. Tyrion hält das für eine gute Idee, schickt aber Ser Jaslyn Amwasser los, damit er die Burg unter seine Kontrolle bringt. Er besucht Shae in ihrem Haus, wohin auch Varys mit der Neuigkeit von Stannis Baratheons Sieg bei Sturmkap kommt. Zusammen reiten sie zurück in den Roten Bergfried. Sie planen, wie sie Shae in den Bergfried schmuggeln können, ohne aufzufallen, und diskutieren dann die mysteriösen Umstände von Ser Cortnay Fünfrosens Tod, wobei Varys erzählt, wie er einst durch einen dunklen Magier seine Männlichkeit verloren hat.

SynopsisBearbeiten

Tyrion erfährt von Cerseis Plan Tommen betreffendBearbeiten

Bei einem geheimen Treffen zwischen Tyrion Lennister und seinem Cousin Lancel Lennister in einer Septe informiert er Tyrion darüber, dass Cersei Lennister Lord Gil Rosby aufgetragen hat, Prinz Tommen Baratheon heimlich nach Rosby zu schaffen, ihn dort als Pagen zu verkleiden und ihm sogar die Haare zu färben, um ihn von Tyrion und dem Pöbel der Stadt fernzuhalten. Tyrion wundert sich, dass Varys ihm nichts von diesem Plan berichtet hatte. Zum Abschied fragt Lancel Tyrion, ob er ihm in der kommenden Schlacht ein Kommando übertragen werde, aber Tyrion sagt, dass er sich darüber noch nicht sicher sei. Nachdem Lancel gegangen ist, zündet Tyrion eine Kerze für seinen Bruder Jaime Lennister beim Krieger an und eine beim Fremden für sich selbst.

Am Abend kommt Bronn in den Roten Bergfried. Tyrion gibt ihm einen Brief für Ser Jaslyn Amwasser, in dem er diesen anweist, mit 50 Männern den Rosenweg auszukundschaften. Als Bronn erwidert, dass Stannis Baratheon eher den Königsweg hinaufmarschieren werde, sagt Tyrion, dass Bronn Ser Jaslyn mündlich auftragen soll, was sein eigentlicher Befehl ist: er soll sich mit den Männern an der Straße nach Rosby auf die Lauer legen. Wenn Lord Gils Gruppe eintrifft, sollen Amwassers Männer dann lediglich dafür sorgen, dass sie Burg Rosby auch wirklich sicher erreichen. Wenn sie in der angelangt wären, sollen sie Lord Gils Kastellan und Soldaten hinauswerfen und Tommen bewachen. Er hält diese Idee Cerseis für eine ihrer besseren: sollte Stannis tatsächlich Königsmund einnehmen und Joffrey Baratheon hinrichten lassen, gäbe es noch einen weiteren Sohn, der Anspruch auf den Eisernen Thron erheben könnte. Er stellt in Aussicht, Ser Jaslyn zum Lord zu machen, woraufhin Bronn erwidert, dass er die Aufgabe ebenso gut übernehmen könne, aber Tyrion behauptet, er brauche ihn in der Stadt, inseheim denkt er aber, dass er Tommen nicht in die Hände von Söldnern und Bergstämmen legen kann. Sie diskutieren kurz, welches Mitglied der Königsgarde mit Tommen fortgeschickt werden wird, aber Bronn meint, solange es nicht Sandor Clegane ist, der sicher bei Joffrey bleiben wird, stelle es kein Problem dar.

Tyrion reitet zu ShaeBearbeiten

Tyrion reitet mit Bronn ein Stück weit vom Roten Bergfried durch die Schattengasse in die Stadt, verabschiedet sich dann und will weiterreiten zu Chatayas Bordell. Die Straßen von Königsmund sind wie leer gefegt seit der neuen verschärften Ausgangssperre, dessen Nichteinhaltung laut Dekret des Kleinen Rates unter Todesstrafe steht. Die Ausgangssperre hat geholfen, den Mob unter Kontrolle zu halten und die nächtliche Mordquote ein wenig zu senken, aber Varys berichtet, dass die Menschen Tyrion dafür umso mehr hassen. Tyrion wird ungeduldig, schaut sich um und reitet direkt zu Shaes Haus. Als er sich dem Tor nähert, hört er Gesang. Einer der Wachem erzählt ihm, dass ein dicker Sänger zu Besuch sei. Misstrauisch tritt Tyrion in das Haus ein, und der Fremde stellt sich als Symon Silberzunge vor. Er kniet nieder und nennt Tyrion "Mylord Hand", woraufhin Tyrion ihn fragt, was er jetzt mit ihm anstellen solle, wo er - wenn auch unwissentlich - hinter sein Geheimnis mit Shae gekommen sei. Er droht ihm, niemandem von Shae zu erzählen. Dann geht er mit Shae nach oben und sagt, dass sie den Sänger weiter sehen dürfe, dass er aber streng überwacht werden muss. Dann haben sie Sex. Anschließend geht Tyrion nach draußen in den Garten, um nachzudenken.

Varys bringt die Nachricht von Stannis' SiegBearbeiten

Plötzlich steht Shae hinter ihm, und bei ihr ist ein zerlumpter und stinkender Bettelbruder. Es ist Varys, verkleidet als lumpiger Bettler, der kommt, um Tyrion zu sehen. Shae hat ihn noch vor Tyrion erkannt, was den Eunuchen und Tyrion gleichermaßen beeindruckt. Varys berichtet, dass Ser Cortnay Fünfrosen tot und Sturmkap nun in der Hand von Stannis Baratheon ist. Tyrion, der gehofft hatte, dass die Belagerung von Sturmkap Stannis mindestens ein halbes Jahr beschäftigen würde, wirft wütend seinen Weinbecher an die Wand. Tyrion sagt Varys, dass er mit ihm zurück in den Roten Bergfried reiten werde und auf ihn warten solle. Er verabschiedet sich von Shae, indem er sagt, dass sie in ihrem Haus nicht mehr sicher sei. Sie reden darüber, dass Shae gerne offiziell Tyrions Frau werden würde, der aber erwidert, dass das nicht ginge. Als Shae vorschlägt, Cersei umbringen zu lassen, sagt Tyrion, dass ein Mord innerhalb der Familie ewige Verdammnis bedeuten würde. Außerdem würden sein Bruder und sein Vater Lord Tywin Lennister ihn dafür verurteilen. Er sagt ihr, dass er sie als Küchenmagd getarnt mit in den Bergfried nehmen möchte, aber Shae gefällt diese Idee überhaupt nicht. Sie beschwert sich darüber, dass auch andere Lords Bettmädchen hätten, und als Tyrion erwidert, dass sein Vater ihm ausdrücklich verboten hat, Shae mit nach Königsmund zu nehmen, macht sie sich über ihn lustig. Er schlägt ihr spontan ins Gesicht, und sie entschuldigt sich dafür, dass sie ihn beleidigt hat. Dann entschuldigt auch er sich, und er erzählt ihr von Tysha und ihrer unglücklichen Heirat. Schließlich lässt sich Shae überreden, wobei Tyion nicht erraten kann, inwiefern seine Geschichte etwas damit zu tun hat. Als er zu Varys geht, bereut er, dass er Shae so viel verraten hat und denkt, dass sie eine Hure ist und bleibt und nur sein Gold will.

Auf dem Weg in den Bergfried erzählt Tyrion Varys von seinem Plan, Shae zu verkleiden, der aber denkt, dass es viele Fragen geben werde und sie außerdem von einer Menge Männern bedrängt werden wird. Er schlägt einen Alternativplan vor: Lollys Schurwerths Dienerin ist gerade erst beim Stehlen erwischt worden, und wenn Varys Lady Tanda Schurwerth davon erzählt, bietet sich für Shae eine Möglichkeit. Zudem verlasse Lollys seit ihrer Vergewaltigung nicht mehr ihr Gemach, und auch das würde den Plan begünstigen. Als Tyrion erwidert, dass er sie dann aber immer noch nicht besuchen könne, weil der Turm der Hand ständig beobachtet wird, erzählt Varys ihm, dass es einen Geheimgang gebe, der in Tyrions Kammer führe.

Tyrion fragt, wie Ser Cortnay gestorben sei. Es wird berichtet, dass er sich selbst von den Mauern der Burg gestürzt habe, worin Tyrion keinen Sinn sieht. Als Varys berichtet, dass die Wachen niemanden in das Zimmer gelassen hätten, erklärt Tyrion, der Mörder dann einfach irgend einen Trick angewendet haben muss. Als Varys schmallippig antwortet, fragt Tyrion, was er denke. Varys glaubt, es sei Magie gewesen, wenn man die mysteriösen Umstände seines Todes und dem von Renly Baratheon in Betracht ziehe[1]. Tyrion lacht darüber, sodass Varys ihm von seiner Kindheit erzählt. Varys war ein Waisenjunge, der mit einer reisenden Truppe von Mimen durch die Freien Städte gezogen ist, aber auch jenseits der Meerenge in Königsmund und Altsass. Bei einem Besuch in Lys machte eine Mann ein so hohes Angebot für den jungen Varys, dass sein Meister es nicht ausschlagen konnte. Dieser Mann lähmte Varys mit einem Trank, sodass er sich nicht mehr bewegen konnte, wenngleich er aber noch völlig bei Sinnen war. Er schnitt Varys unter seltsamen Gesängen mit einem speziellen Messer seine Genitalien ab und benutzte sie als Teil eines Zaubers. Varys sah eine blaue Flamme und hörte plötzlich eine zweite Stimme, aber die folgende Unterhaltung verstand er nicht. Seit diesem Ereignis hasst er Magie und alle, die damit zu tun haben. Er wurde damals einfach auf die Straße geworfen und wurde ein Dieb, der beste in ganz Myr, er verkaufte seinen Körper und als er älter wurde, lernte er, dass die Briefe in den Geldbeuteln der Männer oftmals mehr wert waren als die Münzen. Tyrion sagt, dass es ihm leid tut, aber Varys erkennt, dass er ihm trotzdem nicht glaubt. Tyrion erklärt, dass er an Gold, Schwertr und den Verstand der Menschen glaube - und an Drachen, deren Schädel er immerhin schon einmal gesehen habe. Tyrion bleibt dabei, dass er denkt, Stannis habe einen besonders begabten Meuchelmörder engagiert, vielleicht einen der Männer ohne Gesicht. Varys hält das nicht für wahrscheinlich.

Varys fasst die Situation zusammen, indem er sagt, dass Stannis nun losmarschieren wird und dass es auch keine Hoffnung gebe, dass die Dornischen in die Marsche herabkämen. Varys warnt, dass Lord Tywin Lennister zwischen seinen Feinden eingeschlossen werden könnte, wenn er sich nicht beeilt. Soldaten von Haus Eichenherz und Haus Esch sind nördlich des Mander gesichtet worden, während Lord Randyll Tarly Renly Baratheons Vorräte in Bitterbrück übernommen hat und Viele hat hinrichten lassen, vor allem aus dem Haus Florent. Von Petyr Baelish hat es keine Nachricht gegeben. Lord Lorrent Kaswell hat sich in seiner Burg verschanzt. Tyrion fällt auf, dass ausgerechnet er der Einzige ist, der zwischen Stannis, der das Chaos bringt, und dem Volk von Königsmund steht, das ihn hasst. Er lacht über diese Ironie.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. Womit er ja Recht hat, siehe: IV-Davos I.

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