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Die Saat des goldenen Löwen - Kapitel 12 - Daenerys I

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ZusammenfassungBearbeiten

In der Halle der Tausend Throne erhält Daenerys Targaryen eine Audienz bei den regierenden Reingeborenen, doch diese lehnen ihr Hilfegesuch ab. Enttäuscht reist Daenerys mit Xaro Xhoan Daxos in einer Sänfte in seinen Palast zurück, der ihr erneut einen Heiratsantrag macht. Auf dem Weg schaut sie einem Feuermagier zu und trifft Quaithe, die ihr rät, nach Asshai zu gehen. Am Abend berät sich sich mit Ser Jorah Mormont, der die Stadt ebenfalls bald verlassen will. Er rät ihr nach Osten zu gehen, da die Freien Städte zu gefährlich seien.

SynopsisBearbeiten

Daenerys Targaryen steigt mit ihrem Drachen Rhaegal in einen Palankin zu Xaro Xhoan Daxos, der ihre Enttäuschung direkt bemerkt. Draußen macht Jhogo mit seiner Peitsche den Weg für die Träger der Sänfte frei. Sie erzählt, dass ihr Traum nicht geplatzt, sondern nur aufgeschoben sei. Sie nimmt ein Halsband ab, dass ihr Xaro Xhoan Daxos geschenkt hatte und das angeblich vor Giften schützen soll. Er hatte sie vor den Reingeborenen gewarnt, die ihre Gegner oft mit vergiftetem Wein töten, doch sie hatte bei ihrer Audienz in der Halle der Tausend Throne nicht einmal Wasser angeboten bekommen. Die Reingeborenen sehen in ihr nicht mehr als eine Bittstellerin mit außergewöhnlichen Haustieren. Sie hatte sich wie eine Qartheen gekleidet und ein grünes Seidenkleid getragen, dass eine Brust freilässt.

Die Reingeborenen sind Abkömmlinge der alten Könige und Königinnen von Qarth. Unter ihrem Befehl stehen die Bürgergarde und die Flotte der reich verzierten Galeeren, der Militärflotte der Stadt, um die sie die Reingeboreren gebeten hatte, nachdem die die traditionellen Rituale durchlaufen hatte, um vor ihnen sprechen zu dürfen: ein traditionelles Opfer im Tempel der Erinnerung darbringen, dem Hüter der Langen Liste ein traditionelles Bestechungsgeld überreichen, dem Öffner der Tür die traditionelle Persimone schicken, die traditionellen blauen Seidenpantoffel anziehen und schließlich die Halle der Tausend Throne betreten. Dann hatten sich die Reingeborenen von ihren großen und prächtigen Holzstühlen aus ihre Bitten angehört. Allerdings hatten die Reingeborenen so lustlos gewirkt und fast so, als würden sie schlafen. Xaro Xhoan Daxos fragt nun, ob sie ihnen genügend geschmeichelt habe und ob sie auch genug geweint habe, aber Daenerys erwidert, dass das Blut des Drachen nicht weine. Xaro fragt, was die drei Männer gesagt haben, die sie vorher bestochen hatten. Daenerys antwortet, dass Mathos Mallarawan gar nichts gesagt habe, Wendello Qar Deeth ihre Rede gelobt habe und Egon Emeros habe sich ihr gegenüber verweigert, habe dann aber geweint. Xaro Xhoan Daxos hatte ihr geraten, wen und in welcher Höhe sie bestechen sollte, doch nun ist es Daenerys, als müsse sie um das liebe Gold weinen, dass sie verloren hat, und wofür sie sich fast schon ein Schiff hätte kaufen können. Sie fragt Xaro, ob sie Ser Jorah Mormont zu den Reingeborenen schicken soll, damit er ihre Geschenke zurückfordert, der aber antwortet, dass er dann fürchte, dass eines Nachts ein Betrübter Mann in seinen Palast käme, um sie zu töten. Die Betrübten Männer gehören einer uralten Gilde von Meuchelmördern an, die ihren Opfern "Es betrübt mich sehr" ins Ohr flüstern, bevor sie sie töten. Die Stadt Qarth wird von drei mächtigen Gruppierungen beherrscht: der Alten Gilde der Gewürzhändler, der Turmalinbruderschaft und der Dreizehn, zu denen auch Xaro gehört. Dazu kommen noch die Hexenmeister, die sich zwar selten zeigen, dafür aber sehr gefürchtet werden.

Ohne Xaro wäre Daenerys verloren gewesen. Er hatte ihr nicht nur Zuflucht in seinem Palast gewährt, sondern ihr auch Gold für die Bestechung für den Eintritt in die Halle der Tausend Throne gegeben. Auch hatte er dafür gesorgt, dass sich das Gerücht um die Drachen weit verbreitet, damit die Mächtigen und Reichen Daenerys Geschenke machten, um sie zu sehen. Bald schon brachten ihr Handelskapitäne aus Myr Spitze, Safran aus Yi Ti, Bernstein und Drachenglas aus Asshai. Kaufleute schenken ihr Gold, Silberschmiede Ringe und Ketten, dazu besuchen sie Flötenspieler, Akrobaten und Färber. Ein Paar aus Jogos Nhai schenkt ihr ein gestreiftes Pferd. Schließlich hatte ihr sogar die Turmalinbruderschaft eine Krone geschenkt, die wie ein dreiköpfiger Drache geformt war. Diese Krone ist das einzige der vielen Geschenke, das Daenerys für sich behält und nicht verkauft, um an Gold zu kommen. Sie denkt an ihren Bruder Viserys Targaryen, der die Krone ihrer Mutter verkauft hatte und fortan Bettelkönig genannt wurde. Sie trägt die Krone mit Würde, auch wenn ihr das Gewicht zu schaffen macht und sie sich dennoch wie eine Bettlerin fühlt. Ein Teil von ihr will wieder zurück nach Vaes Tolorro, um dort die Stadt wieder aufblühen zu lassen, aber ihr ist auch klar, dass das eine Niederlage wäre. Außerdem hat sie etwas, das Viserys nie hatte: die Drachen. Sie späht zwischen den Vorhängen auf Jhogo, wie er versucht, mit seiner Peitsche den Weg freizumachen. Rakharo reitet neben der Sänfte, während Aggo dahinter Ausschau nach Gefahr hält. Dann streitet sie sich mit Xaro darüber, woher der beste Wein der Welt kommt. Xaro sagt, es gebe ihn jenseits der Jadesee und bietet Daenerys an, mit ihm dorthin zu fahren, während sie an Haus Rothweyn und den Arbor denkt und daran, dass Lord Paxter Rothweyn ihrem Vater treu geblieben war bis zum Ende. Sie bittet ihn, mit ihr zum Arbor zu fahren, wofür sie seine Schiffe bräuchte, aber Xaro entgegnet, dass es Handelsschiffe seien und keine Kriegsschiffe. Er sei ein Mann des Friedens. Er bittet sie stattdessen, ihn zu heiraten, wie er es schon oft getan hatte in der Zeit, in der sie in Qarth ist. Doch Daenerys beteuert, dass sie nur eins will: Westeros erobern und Rache finden. Daenerys bittet Xaro darum, bei den Dreizehn für sie zu sprechen, doch er erwidert, dass das hoffnungslos sei. Auch mache es keinen Sinn, bei den Gewürzhändlern oder der Bruderschaft zu bitten. Die einen seien Heuchler und Prahler, die anderen Piraten. Auch rät er ihr eindringlich davon an, sich an Pyat Pree zu wenden, weil die Hexenmeister nichts zu geben hätten.

Daenerys beobachtet einen Feuermagier und trifft QuaitheBearbeiten

Plötzlich hält der Palankin an und Aggo sagt, dass eine Menschenmenge im Weg sei, die einem Feuermagier zusehe. Daenerys entschließt sich, sich das Schauspiel anzusehen. Sie sieht, wie der Magier eine Leiter aus Feuer kreiert, während in der Menge Taschendiebe umhergehen und ihr Werk tun. Der Magier klettert die Leiter hinauf und ist plötzlich verschwunden, genau wie die Sprossen unter ihm. Jhogo meint, dass das ein feiner Trick sei, aber eine Frau sagt in der Gemeinen Zunge, dass es kein Trick sei. Daenerys erkennt verwundert Quaithe mit ihrer rot lackierten Maske. Sie erzählt, dass der Magier vor einem halben Jahr kaum Feuer in Drachenglas erwecken konnte. Quaithe behauptet, dass seine Kräfte nun ihretwegen wüchsen, weil sie die Mutter der Drachen sei [1]. Quaithe sagt ihr, dass sie die Stadt bald verlassen müsse, sonst würden die Qartheen sie nie mehr gehen lassen. Sie rät ihr außerdem, in die entgegengesetzte Richtung zu gehen, in die sie eigentlich möchte. Daenerys versteht den Hinweis und fragt, was sie in Asshai erwarte, und Quaithe sagt, nur dort werde sie die Wahrheit erfahren. Zurück im Palankin warnen Rakharo, Aggo und Xaro sie, den Wahrheiten der Asshai'i nicht zu trauen.

Danerys berät sich mit Ser JorahBearbeiten

Zurück in ihrem Zimmer wechselt sie ihr Kleid und füttert ihre Drachen mit geröstetem Schlangenfleisch. Ihr fällt auf, dass die Drachen schon doppelt so groß sind wie in Vaes Tolorro, trotzdem würden sie noch Jahre wachsen müssen, um mit ihnen in den Krieg zu ziehen. Auch macht sie sich Sorgen um deren Erziehung, denn obwohl sie aus dem Haus Targaryen stammt, hat sie keine Ahnung, wie man Drachen richtig aufzieht. Am Abend erscheint Ser Jorah Mormont bei ihr. Er hatte vorausgesagt, dass es keinen Sinn habe, zu den Reingeborenen zu gehen. Nun fragt sie ihn nach seinem Rat. Er meint, in Qarth könne sie überhaupt keine Hilfe erwarten. Er meint, Xaro wolle sie wegen ihrer Drachen heiraten, aber Daenerys erwidert, dass er ihr gesagt habe, dass in Qarth die Männer und Frauen ihren Besitz behielten nach der Hochzeit. Jorah meint, damit habe Xaro zwar recht, aber die Qartheen hätten außerdem einen Brauch, bei dem die Brautpartner eine einzige Gabe als Geschenk vom jeweiligen anderen verlangen dürften, und diese dürfte nicht verwehrt werden. Dann erzählt Daenerys Jorah von Quaithe und ihrem Rat, und der Ritter sagt, er wolle die Stadt zwar ebenfalls so schnell wie möglich verlassen, aber nicht, um nach Asshai zu gehen, aber dennoch weiter in den Osten. Daenerys hingegen zieht es in den Westen in die Freien Städte, wobei sie an Illyrio Mopatis denkt. Jorah erinnert sie daran, dass er sie damals an Khal Drogo verkauft habe, auch wenn sie das nicht so sieht. Daenerys missfällt Ser Jorahs scharfer Ton, doch als er fragt, was sie tatsächlich über Illyrio Mopatis wisse, fallen ihr nur die Dracheneier ein, woraufhin Jorah sagt, dass der Magister niemals damit gerechnet hätte, dass sie jemals ausgebrütet werden würden. Außerdem hält er den Magister für nicht reich genug, als dass er Daenerys allein auf den Thron hieven könne. Auch denkt er, dass Daenerys' Plan, die Sieben Königslande mit Söldnern zu erobern, fehlschlagen würde, denn nicht einte ein zerbrochenes Reich schneller als Eindringlinge von außen. Er ist der Meinung, dass sie wenigstens einige der Lord von Westeros für sich gewinnen müsse, bevor sie in den Westen ginge, damit sie nicht wie eine Fremde erscheine. Er weiß zwar auch nicht, wie sie das anstellen solle, aber er ist der Meinung, dass es gefährlich ist, sich lange an einem Ort aufzuhalten, wie das Attentat auf sie gezeigt hat. Der Name Targaryen flöße den Menschen immer noch große Angst ein. Daenerys denkt nach. Sie ist der Meinung, dass der Rote Komet sie nicht umsonst nach Qarth geführt hat. Ihr wird klar, dass sie die Hexenmeister aufsuchen muss.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

Handelnde Personen:

Erwähnte Personen:

Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

Orte:

Begriffe:

Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. Spoiler zeigen
    Auch Hallyn erklärt Tyrion Lennister bei einer anderen Gelegenheit, dass die Magie aus der Welt verschwunden sei, als die letzten Drachen ausstarben‚ siehe: IV-Tyrion V.

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