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Zusammenfassung Bearbeiten

Sandor Clegane will Arya Stark zu den Zwillingen bringen, um sie dort an Robb Stark zu verkaufen.

Synopsis Bearbeiten

Sandor und Arya reiten durch die FlusslandeBearbeiten

Sandor Clegane und Arya Stark reiten im Dauerregen durch die Flusslande. Als sie den Trident erreichen, sehen sie, dass er zu einem breiten, unüberbrückbaren und reißenden Strom angeschwollen ist. Arya sitzt vor Sandor im Sattel, und die Brandwunde an seinem linken Arm hat sich entzündet und sie nässt. Arya geht davon aus, dass der Fluss der Schwarzwasser ist, aber Sandor antwortet ihr nicht darauf. Er hatte sie während ihrer bisherigen Reise ständig gewarnt, keine Dummheiten zu machen, aber schon in der ersten Nacht hatte sie versucht, ihn im Schlaf mit einem Stein zu erschlagen. Entweder hatte er sich aber nur schlafend gestellt, oder er war aufgewacht, jedenfalls nahm er ihr den Stein ab wie einem Kleinkind und hatte sie gewarnt, ihr schrecklich wehzutun, falls sie das noch einmal versuchen sollte. Seitdem wickelt er sie jede Nacht in eine Decke ein und schnürt sie oben und unten zu wie einen Säugling. Arya denkt, dass der Bluthund sie zu Joffrey Baratheon bringen will, und um sie Königin Cersei Lennister auszuhändigen. Andererseits war der Schwarzwasser in Königsmund nicht so breit gewesen. Sandor meint, die Furten seien nicht passierbar, und hinüberschwimmen will er auch nicht. Obwohl Sandor bei ihrem Ritt viele Haken geschlagen hat, hofft Arya immer noch, dass die Bruderschaft ohne Banner sie bald einholen wird und sie befreit. Sandor Clegane entscheidet, nach Eggingen weiterzureiten, um mit einem ominösen zweiköpfigen Pferd eines Alten Königs Andahar über den Fluss zu gelangen.

Sie erreichen die Fähre von EggingenBearbeiten

Sie reiten flussabwärts, mit dem Regen im Rücken, doch Arya merkt dennoch, dass sie krank ist und fröstelt. Sandor schläft die Hälfte der Zeit im Sattel und überlässt es seinem Pferd Fremder, dem Weg zu folgen. Als sie Eggingen erreichen, finden sie die Stadt überflutet vor. Nur ein paar Schornsteine, das Obergeschoss eines Wirtshauses und das Dach einer Septe schauen noch aus dem Wasser. Auch ein Rundturm aus Stein auf ihrer Südseite des Flusses ist nur noch zu zwei Dritteln zu sehen, und aus einem der noch sichtbaren Schornsteinen darunter steigt Rauch auf, und Arya erkennt eine riesige Fähre mit einem Dutzend Dollen und je einem hölzernen Pferdekopf an Bug und Heck. Sandor ruft hinüber, zwei Männer erscheinen, und Sandor bittet sie, sie überzusetzen, woraufhin einer der beiden zurückruft, dass das einiges kosten werde. Sechs weitere Männer erscheinen, dann noch ein paar mehr, und sie springen alle auf das Boot und rudern es zu Sandor und Arya. Nachdem der Fährmann eine Planke an Land geschoben hat, eröffnet er Sandor, dass er drei Golddrachen für die Überfahrt haben will. Sandor lacht und droht mit seinem Schwert, doch verspricht er auch bei der Ehre eines Ritter (der er nicht ist), am Nordufer zu bezahlen. Arya beißt sich auf die Lippe, denn sie würde Sandor gerne verraten, traut sich dann aber doch nicht.

Arya geht kurz unter Deck, um sich an einem Kohlebecken aufzuwärmen, doch als die Fähre ablegt, geht sie wieder an Deck. Die meisten Männer rudern durch die Schornsteine hindurch und einige weitere stoßen das Boot mit Stangen von den Hindernissen weg. Dann verlassen sie die Stadt und erreichen den eigentlichen Fluss, wo die Strömung wesentlich stärker ist. Auf der gegenüberliegenden Seite erblickt Arya einen Turm, der aus dem Wasser ragt und vermutlich die Anlegestelle markiert, aber sie ist ein gazes Stück flussaufwärts. Die Männer legen sich kräftig in die Ruder, doch hier auf dem offenen Fluss ist der Wind und der Regen stärker und es treiben Hindernisse in großer Geschwindigkeit den Fluss hinab. Kurz überlegt sie, in den Fluss zu springen. Da ertönt ein Schrei vom Bug: ein riesiger entwurzelter Baum treibt genau auf das Boot zu, und nur mit Mühe können die Männer ihn umlenken, sodass er das Boot nicht zum kentern bringt. Allerdings reißt ein Ast einen den Männer über Bord, und er verschwindet augenblicklich in den tosenden Wellen des Flusses. Sandor brüllt sie an, sie solle wieder unter Deck gehen, und sie gehorcht.

Sie erreichen das andere Ufer etwa zwei Meilen flussabwärts vom Anleger. Der alte Fährmann hält seine Hand hin und verlangt plötzlich sechs Drachen, da er einen seiner Männer verloren habe. Sandor gibt ihm das Schreiben von Lord Beric Dondarrion, das eine Auszahlung von 9000 Drachen nach dem Krieg gewährt und meint lakonisch, dass zehn davon dem Fährmann gehörten und er den Rest eines Tages holen komme. Der Fährmann ist wütend und erinnert Sandor an die Rittersehre, doch Sandor antwortet nur, dass Ritter keine Ehre haben und er das endlich begreifen solle. Dann galoppieren sie davon. Sandor ist zufrieden, denn die Fähre wird erst am nächsten Tag wieder zurückfahren können, weil die Männer so erschöpft sind und es langsam dunkel wird, und das bedeutet, dass Lord Beric ihnen nicht mehr weiter folgen kann. Arya beißt die Zähne zusammen, denkt an Valar morghulis und betet im Stillen ihre Namensliste herunter, zu der auch der Bluthund gehört.

Sie reiten eine Weile weiter, aber als der Regen endlich aufhört, ist Arya so krank, dass Sandor sogar anhält und vergeblich versucht, mit dem nassen Holz ein Feuer zu entfachen. Sie nehmen ein kaltes Abendessen zu sich, und als er sie dabei ertappt, wie sie sein Messer anstarrt, erklärt er ihr, dass er zwar Sansa Stark nie geschlagen habe, sie aber grün und blau prügeln werde, wenn sie nicht damit aufhöre, daran zu denken, wie er sie umbringen könne. Er sagt, dass es ihr ohnehin nichts nützen würde, was Arya nicht versteht, und dass er ihr immerhin hoch anrechnen würde, dass er ihr ins Gesicht schauen könne. Er erzählt ihr, dass sein Bruder Gregor Clegane wesentlich schlimmer sei als er, er hab einmal jemanden von seinen eigenen Männern getötet, nur weil dieser geschnarcht habe. Arya erzählt Sandor, dass sie Gregor auch kenne, sowie seine Männer Dunsen, Polliver, Rafford und den Kitzler. Sie hat sie in der Stadt am Götterauge kennengelernt, wo sie, Gendry, Heiße Pastete und Lommy Grünhand von Gregors Männern gefangen genommen wurden[1]. Sandor amüsiert es, dass Gregor nicht herausgefunden hat, wer Arya wirklich war, und er behauptet, es ihm unter die Nase zu binden, wenn er ihm eines Tages das Herz herausschneiden werde. Als Arya ihn fragt ihn, warum er seinen Bruder umbringen will, entgegnet Sandor zynisch, ob sie denn nie das Bedürfnis gehabt habe, eines ihrer Geschwister umzubringen. An ihrem Gesichtsausdruck kann Sandor ablesen, dass Arya in diesem Moment an Sansa Stark denkt. Arya betont, dass sie Sansa nie etwas antun wollte, im Gegensatz zu Sandor. Dieser lacht und fragt, ob das alles nur wegen Mycah sei, dann erklärt er, dass er viel mehr als nur einen Menschen getötet habe, dass er aber andererseits auch schon Menschen das Leben gerettet habe, wie z.B. Sansa während des Aufstands von Königsmund. Als sie sagt, dass sie ihm nicht glaube, lacht Sandor sie aus, weil sie denkt, der Fluss wäre der Schwarzwasser. Er erklärt ihr, dass er mit den Lennisters fertig sei und dass sie gerade den Trident überquert haben. Am kommenden Tag will er den Königsweg erreicht haben und ihn hinauf bis zu den Zwillingen reiten, um Arya ihrer Mutter Catelyn Tully persönlich zu übergeben und sich vielleicht Robb Starks Sache anzuschließen. Zum Ende befiehlt er Arya, den Mund zu halten, vielleicht würden sie es dann noch rechtzeitig zu Edmure Tullys Hochzeit schaffen.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. siehe: III-Arya V.

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