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Die Königin der Drachen - Kapitel 1 - Arya I

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Zusammenfassung Bearbeiten

Lord Beric Dondarrion und die Bruderschaft ohne Banner überraschen und vernichten eine Gruppe der Tapferen Kameraden in einer Septei in den Flusslanden und erhängen dabei auch Septon Utt. In der Nacht werden sie von Sandor Clegane überrascht, der sein Gold zurückfordert, dann aber wieder verschwindet. Arya Stark erfährt von Lord Beric etwas über dessen sechs Tode und Gendry entschließt sich, sich der Bruderschaft anzuschließen.

Synopsis Bearbeiten

Die Bruderschaft befreit eine Septei von den Tapferen KameradenBearbeiten

Die Bruderschaft ohne Banner überrascht eine Gruppe der Tapferen Kameraden kurz vor Sonnenaufgang in einer Septei in den Flusslanden. Anguy erschießt aus 200 Meter Entfernung in der Dämmerung eine Wache auf einem Dach, die neben einem Schornstein gekauert hatte und den Fehler begang, sich zu recken. Er fällt direkt vor die Tür der Septei, wo zwei weitere Wachen postiert sind. Unterdessen haben sich einige der Geächteten der Septei schleichend genähert, und Kyl und Kerbe erschießen die beiden Wachen an der Tür mit zwei weiteren Pfeilen. Einer der Wachen schreit, als die Fackel, die er bei sich trägt, seine Kleidung in Flammen steckt, und Thoros von Myr gibt den Befehl zum Angriff. Arya Stark und Gendry schauen derweil von einem nahen Hügel aus zu, bewacht und beschützt vom bartlosen Dick und von Mugel. Arya hasst es, wie ein Kind behandelt zu werden, aber teilt mit Gendry ihr Schicksal. Sie beobachtet das verwüstete Dorf und die herbstlichen Bäume, die kaum noch Blätter tragen. Brennende Pfeile stecken die hölzerne Septei in Flammen, und der Kampf beginnt. Als Arya sieht, wie tödlich vor allem Anguys Pfeile zwei Männer des Mummenschanz', die aus der Septei gestürmt kommen, treffen, denkt sie, dass sie das auch unbedingt lernen will. Aus einem Fenster heraus schießt ein Armbrustschütze aus Myr, doch er geht schnell wieder in Deckung. Als die Septei immer stärker brennt, stürmt der Mummenschanz plötzich heraus: zwei Männer aus Ibben mit fellbesetzten Schilden, ein Dothraki mit Glöckchen im Haar, dann drei Söldner aus Volantis mit wilden Tätowierungen. Watty wird verwundet und geht zu Boden, und Kyl wird von einem Speer im Bauch getroffen. Dann gibt Lord Beric Dondarrion ein Signal und der Rest der Bruderschaft mit Zit und Edric Dayn stürmen aus ihren Verstecken und gehen zum Angriff über.

Der Kampf ist sehr kurz, dann sind alle Tapferen Kameraden tot oder gefangen bis auf zwei Dothraki, die Lord Beric absichtlich laufen lässt, damit sie Nachricht zurück nach Harrenhal bringen. Hans im Glück, Harwin und Merrit betreten die brennende Septei, um nach Gefangenen zu suchen und kommen wieder heraus mit acht Braunen Brüdern und einem Septon. Der Septon ist Utt, der die Gruppe Tapferer Kameraden angeführt hat und sich nach dem Kampf unter einer Kellertreppe versteckt hatte. Lord Beric ordnet eine Verhandlung an, die allerdings schnell vorüber ist. Es gibt viele Zeugen unter den Männern der Bruderschaft für die Verbrechen der Tapferen Kameraden in den Flusslanden. Utt winselt um Gnade und sagt, er habe den Jungen, die er misshandelt hat, nie wehtun wollen. Er und die anderen Gefangenen werden einzeln ausgezogen und gehängt, während Tom aus Siebenbächen ein Klagelied spielt. Arya beobachtet, wie sich schnell die ersten Krähen an den Leichen laben, doch sie wünscht sich, sie hätten auch Sandor Clegane aufgehängt, aber stattdessen hatten sie seine Wunden gereinigt, ihm sein Schwert zurückgegeben und ihn gehen gelassen. Während die Septei niederbrennt, erzählt der Anführer der Braunen Brüder, dass sie vor dem Krieg 44 Brüder gewesen seien und dass ihre Septei gut lief. Sie hatten ein Dutzend Kühe, einen Bullen, hundert Bienenkörbe, einen Weinberg und einen Apfelgarten. Dann erschienen als erste die Lennisters und plünderten, danach folgten noch viele weitere Räuber, und am Ende sei dann der falsche Septon Utt mit seinen Tapferen Kameraden erschienen. Er habe einen Bruder nach dem anderen umgebracht, bis er ihm schließlich gestanden hat, wo sie ihr Gold versteckt hatten. So überlebten immerhin acht von ihnen.

Lord Beric erzählt Arya von seinen sechs TodenBearbeiten

In der folgenden Nacht bleiben die Geächteten in der Brauerei der Septei, die an einem kleinen Fluss liegt und eins der wenigen nicht beschädigten Gebäude der Septei ist. Die Brüder teilen ihre versteckten Vorräte mit den Geächteten, und sie brauchen sie nicht nach ihren Namen zu fragen. Nur ein junger Novize ärgert sich darüber, dass Thoros und die anderen einen falschen Gott anbeten, worüber sich Zit aufregt, doch Thoros und Lord Beric beruhigen die Gemüter schnell wieder. Arya beobachtet Lord Beric: ihr ist aufgefallen, dass er nie schläft oder isst und höchstens einen Becher Wein zu sich nimmt. Auch legt er nie seine Rüstung ab, und so bleiben die meisten seiner tödlichen Wunden versteckt, bis auf die am Kopf. Lord Beric bemerkt, wie Arya ihn beobachtet und ruft sie zu sich. Arya behauptet, sie habe keine Angst vor ihm, aber sie fragt ihn dennoch nach dem Kampf mit Sandor Clegane und der tödlichen Wunde. Zit sagt, Thoros sei einfach ein besonders guter Heiler, dann schaut Lord Beric ihn seltsam an und schickt ihn hinaus zur Wachablösung. Beric fragt Thoros, wie oft er ihn schon "zurückgeholt" habe, und Thoros antwortet, dass R'hllor ihn schon sechsmal zurückgebracht hat, dass es ihm aber immer schwerer fallen würde. Lord Beric zeigt auf seine Wunde am Kopf und erzählt, dass Ser Burton Rallenhall ihm seinen Kopf mit einem Morgenstern zertrümmert habe, dann erklärt er, dass Amory Lorch ihn einst bei Toswasser am Galgen zwischen einen armen Bienenzüchter und seiner Frau aufgehängt habe, obwohl er sich ihm gestellt hatte, und daher rühre die Wunde an seinem Hals. Das fehlende Auge hat er Ser Gregor Clegane zu verdanken, der ihm mit einem Dolch durch das Visier stach. Lord Beric sagt, dass er sich kaum noch an seine Burg und seine Frau in den Dornischen Marschen erinnern kann und dass alles verblasse und verschwinde. Arya schaut sich den Roten Priester genauer an und fragt ihn, ob er auch jemanden zurückhole könne, dessen Kopf abgetrennt sei. Thoros erwidert, er könne nur beten, nicht zaubern, und er erzählt, wie er Beric das erste Mal zurückgeholt habe mit Hilfe des so genannten "Letzten Kusses", den er selbst viele Male bei alten Priestern im Dienste von R'hllor gesehen habe.: als sich Lord Berics zermalmte Brust nicht mehr regte, gab er ihm den Kuss des guten Gottes, um ihn auf seine Reise zu schicken. Thoros füllte seinen Mund mit Feuer und hauchte ihm die Flammen ein, durch die Kehle hinein in die Lunge und ins Herz und in die Seele. Dann spürte er das Schaudern des Toten, den das Feuer erfüllt, und er sah, wie er seine Augen wieder aufschlug.

Gendry schließt sich der Bruderschaft anBearbeiten

Arya muss weinen, weil das bedeutet, dass man ihrem Vater nie wird helfen können, aber Lord Beric versucht sie zu trösten, indem er sagt, Eddard Stark sei ein guter Mann gewesen. Gleichzeitig entschuldigt er sich dafür, dass sie sie gegen Lösegeld bei Robb Stark eintauschen werden, aber er sagt, sie bräuchten das Gold dringend. Vor Tagen hat er Grünbart und den Verrückten Jägersmann losgeschickt, um jenseits des Manders Provint zu kaufen, denn die letzte Ernte war verbrannt, die aktuelle ertrinkt gerade im Regen und der Winter würde bald kommen. Plötzlich hat Arya Angst, dass Robb und ihre Mutter sie gar nicht einlösen würden, weil sie Menschen umgebracht hat und ungepflegt sei, schließlich habe sie immer gewollt, dass sie so ist wie Sansa Stark. Auch habe sie das Kleid von Lady Kleinwald zerrissen. Als sie fortfährt, dass Septa Mordane stets gesagt habe, ihre Hände wären nicht zum nähen geeignet, sondern eher die eines Schmieds, lacht Gendry laut auf und behauptet, sie könne nicht einmal einen Hammer halten. Lord Beric sagt, dass wenn ihre Mutter sie nicht wiederhaben wolle, er sie zu Lady Kleinwald oder zu seiner eigenen Schwarzburg schicken würde, dass er aber sicher sei, dass das nicht passiere. Er schwört sogar bei seiner Ehre als Ritter, dass er sie sicher zu ihrer Mutter bringen werde. Schließlich kommt Zit zurück ins Brauhaus, und er flucht, weil es draußen regnet. Hans im Glück und Anguy spielen Würfeln an der Tür, und Tom zieht eine neue Saite auf seine Harfe und spielt Die Mutter der Tränen, Wenn Willums Weib willig war, Lord Hart ritt im Regen aus und am Ende Der Regen von Castamaer. Schließlich gehen ihm die Regenlieder aus und Arya langweilt sich.

Merrit beschwert sich, dass sein Pferd ein Hufeisen verloren habe, und Gendry bietet an, es zu beschlagen, dann bietet er sich plötzlich Lord Beric an, generell für ihn zu schmieden und bei der Bruderschaft zu bleiben. Als Lord Beric sagt, er solle lieder Lord Tully dienen, denn er könne ihn nicht bezahlen, erwidert Gendry, dass er noch nie bezahlt wurde und dass ihm ein warmes Essen und ein Platz zum Schlafen genüge. Außerdem habe ihm gefallen wie Lord Beric sich für Robert Baratheon ausgesprochen und Sandor Clegane eine Verhandlung gewährt habe. Lord Bolton, Lord Tywin und Ser Amory hätten dagegen den Leuten einfach nur den Kopf abgeschlagen. Einige der Geächteten versuchen, Gendry zur Vernunft zu bringen, wenngleich sie eingestehen müssen, dass sie einen Schmied gut gebrauchen könnten. Am Ende seufzt Lord Beric, nimmt sein Schwert und nimmt Gendry feierlich als Ser Gendry, Ritter vom Hohlen Hügel, in die Bruderschaft auf.

Sandor überrascht die BruderschaftBearbeiten

Gerade, als Lord Beric fertig ist, ertönt ein Lachen von der Tür her, wo der durchnässte Sandor Clegane steht. Als Lord Beric fragt, wie er an seinen beiden Wachen vorbeigekommen sei, meint Sandor, dass er sie vielleicht umgebracht hätte und fragt, was Beric dann machen würde. Anguy und Kerbe legen einen Pfeil auf. Sandor will sein Gold zurückhaben, aber Lord Beric sagt, er habe ihm einen Schuldschein gegeben, damit er sein Gold wiederbekäme, sobald der Krieg vorbei sei. Sandor erwidert, damit habe er sich den Hintern abgeputzt, und jetzt wolle er sein Gold zurück. Beric erklärt, dass sie es nicht mehr hätten, und Sandor beleidigt die Bruderschaft und macht sich über Beric lustig, er könne ja als nächstes Arya oder aber sein Pferd zum Ritter schlagen. Inzwischen haben alle Anwesenden ihre Schwerter gezogen. Schließlich schaut sich Sandor jeden einzelnen genau an und geht dann wortlos wieder hinaus in den Regen. Die verblüfften Männer der Bruderschaft schauen sich verdutzt an, und als Zit fragt, woher er überhaupt so viel Gold hatte, erklärt Anguy, dass er das Turnier der Hand gewonnen habe. Er selbst hatte eine kleine Summe beim Bogenschützen-Wettbewerb gewonnen, dann aber Reigen und Jayde und Alayaya kennengelernt. Thoros von Myr überlegt, dass Sandor mehr verloren hat als einen Beutel Gold: er kann nicht mehr zu den Lennisters zurück, auch kann er nicht zu Robb wechseln, und Ser Gregor Clegane wird ihn auch nicht aufnehmen. Watty fürchtet, dass er im Schlaf über sie herfallen wird, aber Lord Beric denkt, dass er nicht so ehrlos ist. Stattdessen ordnet er Anguy und den bartlosen Dick an, ab dem kommenden Tag die Nachthut zu bilden. Sollten sie Sandor sehen, sollen sei sein Pferd erschießen. Als die anderen protestieren, dass sie ihn besser töten sollten, erwidert Thoros, dass das Urteil durch Kampf heilig sei und der Herr des Lichts mit Sandor Clegane offenbar noch nicht fertig ist.

In der restlichen Nacht kann kaum jemand schlafen, und auch Arya denkt lange nach. Sie nimmt Jaqen H'ghars Münze hervor und hat das Gefühl, dass sie von allen verlassen wurde: Jaqen und Heiße Pastete, Lommy Grünhand, Yoren, Syrio Forel und ihr Vater waren gestorben, und jetzt auch noch Gendry. Dann listet sie wieder ihre Todesliste auf. Schließlich schläft sie ein, erwacht aber in der Nacht von Wolfsgeheul ganz in der Nähe. Am nächsten Morgen vergraben die Braunen Brüder die Gehängten bis auf Utt, dann schenkt Lord Beric ihnen einen Beutel Silberhirsche für den Wiederaufbau und Harwin, der Wahrscheinliche Luk und Watty ziehen voraus, um zu kundschaften. Als sie auf ihr Pferd aufsitzt, kommt Gendry und entschuldigt sich, doch Arya sagt nur, dass er blöd sei und dass es sie nicht interessiere. An diesem Tag regnet es ausnahmsweise nicht und sie kommen gut voran.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

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