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ZusammenfassungBearbeiten

Nach einer Übungseinheit wird Jon Schnee von einigen anderen Rekruten der Nachtwache angegriffen. Donal Noye kommt ihm zur Hilfe, zeigt ihm aber auch, warum er Mitschuld trägt an dem Konflikt. Später unterhält sich Jon lange mit Tyrion und schließlich erhält er von Lord Kommandant Jeor Mormont die Nachricht, dass Bran aus dem Koma erwacht sei.

SynopsisBearbeiten

Jon macht sich Feinde unter den anderen RekrutenBearbeiten

Jon Schnee trainiert mit anderen Rekruten unter der Aufsicht des Waffenmeisters Ser Allisar Thorn auf dem Burghof der Schwarzen Festung. Jon ist den Anderen im Schwertkampf weit überlegen und so kommt es, dass er Grenn versehentlich an der Hand verletzt. Thorn empört sich über die schlechten Leistungen der Rekruten und bricht das Training für diesen Tag ab, indem er Jeren und Kröte befiehlt, Grenn wieder auf die Beine zu helfen. Jon hat sehr schnell gemerkt, dass Thorn ihn hasst, allerdings hasst er die anderen Rekruten noch mehr. Thorn beschimpft und verhöhnt sie alle schonungslos und gibt ihnen Spottnamen. Jon wird von ihm seit dem ersten Tag an der Mauer "Lord Schnee" genannt, was Jon hasst, weil es ihn jedes Mal an seine Abstammung erinnert. Dummerweise nennen ihn die anderen Rekruten mittlerweile auch so. Jon fühlt sich einsam in der Schwarzen Festung. Ihm ist ständig kalt und unter den anderen 20 Rekruten findet er keine Freunde, er verachtet sie sogar immer mehr, weil sie ihm oder auch Robb Stark im Schwertkampf nicht das Wasser reichen können, obwohl sie zwei bis drei Jahre älter sind und auch ihre Stärken besitzen, wie z.B. Dareon, Pyp oder Halder. Jon kann nicht verstehen, dass nur Tyrion ihm gesagt hat, dass die Nachtwache so sein würde. Er vermisst Winterfell. Am meisten verletzt ihn, dass ihn sogar sein Vater nicht deutlicher davor gewarnt hat, wie es im Norden wirklich ist.

Selbst sein Onkel Benjen Stark verhält sich abweisender ihm gegenüber, seit sie an der Mauer sind. Er sieht ihn kaum, denn Benjen verbringt als Oberster Grenzwächter die meiste Zeit mit Jeor Mormont, Maester Aemon oder den anderen hohen Offizieren. Drei Tage, nachdem sie an der Mauer angekommen waren, hatte er Benjen darum gebeten, mit auf einen geplanten Patroullienritt in den Verfluchten Wald zu dürfen, aber seine Bitte wurde barsch ablehnt mit der Begründung, dass er noch ein grüner Junge sei und sich dieses Recht erst verdienen müsse. Er erklärt ihm, dass jetzt die Nachtwache seine Brüder seien. Am nächsten Morgen bricht Benjen mit einer sechsköpfigen Guppe [1] auf und als Letztes sagt er Jon noch einmal, dass sie weiterreden würden, wenn er wiederkäme.

Nach einer bösen Vorahnung über den Tod von Benjen geht Jon zu seiner Schlafzelle, wo Geist auf ihn wartet, und denkt darüber nach, dass er seine Familie vermisst: Rickon, Robb, Bran, Sansa und vor allem Arya. Seine Gedanken werden unterbrochen von Grenn, Todder und zwei weiteren Rekruten [2] , die zu ihm in die Waffenkammer treten. Obwohl sie älter und größer sind als Jon, machen sie ihm keine Angst, da er sie alle auf dem Hof bei den Übungen schon besiegt hat. Selbst nachdem sie ihn packen, ihnen gibt Jon selbstbewusste Antworten. Nachdem Grenn jedoch Jons Mutter beleidigt, kommt es zu einer Rauferei, aber bevor die vier Älteren Jon ernsthaft verletzen können, trifft der Waffenschmied Donal Noye ein und treibt die jungen Männer auseinander.

Jon unterhält sich mit Donal NoyeBearbeiten

Nachdem die anderen Rekruten den Raum verlassen haben erklärt Noye Jon, dass die Nachtwache jeden Mann braucht und dass keine Ehre darin liegt, Männer wie Grenn zu töten. Als Jon sich verteidigt und erklärt, Grenn habe seine Mutter beleidigt, entgegnet Noye ihm, dass Nichts dadurch wahr werde, nur weil jemand es sagt. Außerdem solle er sich nicht darüber beschweren, als Bastard eines hohen Lords bisher ein schweres Leben gehabt zu haben, er solle sich vielmehr klarmachen, dass andere es viel schwerer hatten, z.B. Jeren oder Cotter Peik, der jetzt Kommandant von Ostwacht an der See ist. Als Noye ihn daran erinnert, dass er sein ganzes Leben bei der Nachtwache verbringen wird, ärgert sich Jon darüber, dass Noye im Gegensatz zu ihm vor der Nachtwache ein anderes Leben gehabt hat. Er hat Feste gefeiert, in Kriegen gekämpft und das Schwarz nur angezogen, weil er bei der Belagerung von Sturmkap einen Arm verloren hat. Vorher hatte er schon unter Stannis Baratheon, dem Bruder von Robert, als Schmied gedient und alle Sieben Königslande bereist. Er soll sogar Roberts berühmten Streithammer geschafen haben, mit dem Rhaegar Targaryen am Trident erschlagen wurde.

Jon behauptet, die anderen Rekruten würden ihn hassen, weil er besser sei als sie, aber Noye sagt, sie hassten ihn, weil denke, er sei etwas Besseres. Noye bezeichnet Jon als einen Feigling, was er nicht versteht, weil die Anderen alle älter und größer sind als er. Noye erklärt ihm, dass er die anderen nur dadurch besiegen und beschämen konnte, weil er die ausgezeichnete Ausbildung als Schwertkämpfer bei Rodrik Cassel genossen hat und nicht wie die anderen das Kämpfen in den Gassen von Altsass oder Lennishort gelernt haben. Jon fühlt sich plötzlich beschämt, ist aber immer noch zornig. Noye empfiehlt ihm, sein Leben an der Mauer zu akzeptieren und sich den anderen gegenüber anders zu verhalten, wenn er nicht für immer mit einem Dolch unter dem Kopfkissen schlafen möchte.

Als Jon die Waffenkammer verlässt, ist es schon Mittag. Er schaut zur Mauer hoch, die ihm als blau-weiße Eisklippe erscheint, die den halben Himmel bedeckt und die Schwarze Festung winzig erscheinen lässt. Es ist das größte von Menschen geschaffene Bauwerk, so sagt sein Onkel Benjen, aber Tyrion meint, es sei bloß das nutzloseste. Sie ist älter als die Sieben Königslande, und für Jon scheint sie wie das "Ende der Welt".

Tyrion trifft Jon vor der MauerBearbeiten

Tyrion erscheint und unterbricht Jons Gedanken. Jon hat Tyrion nicht mehr oft gesehen, seit sie die Mauer erreicht haben, weil dieser als Ehrengast der Nachtwache im so genannten Königsturm wohnt und vor allem mit den Offizieren wie Bowen Marsh verkehrt. Als Tyrion Jon nach dem Land jenseits der Mauer fragt, antwortet dieser, dass es dort nichts Besonderes gebe, obwohl er innerlich traurig ist, dass er nicht mit Benjen mitreiten durfte, um den Verfluchten Wald und Manke Rayders Land zu erkunden und die Wildlinge und die Anderen zu bekämpfen. Als Tyrion Jon versehentlich "Lord Schnee" nennt, ist dieser zunächst erbost, aber Tyrion fragt ihn, ob er stattdessen lieber "Gnom" genannt werden möchte. Er rät ihm, die Namen, die ihm gegeben werden, einfach anzunehmen, damit man ihn damit nicht mehr verletzen kann.

Tyrion fragt, wo Geist sei, und Jon erzählt, dass er ihn während der Trainingszeit in den verlassenen Alten Ställen festketten muss, ansonsten aber bei ihm in seinen Schlafgemächern von Hardins Turm sein kann. Tyrion dachte, dass diese Teile der Festung verlassen seien, aber Jon sagt, dass durch die Unterbesetzung eigentlich fast alle Bereiche verlassen seien, so könne er schlafen, wo er wolle. Er behauptet, alleine zu schlafen, weil die anderen Rekruten Angst vor Geist hätten, was Tyrion durchaus weise findet. Der Gnom wechselt das Thema und merkt an, dass Benjen eigentlich schon längst wieder zurückgekehrt sein müssen. Jon bestätigt, dass Benjen eigentlich an seinem Namenstag wieder da sein wollte, und der war vor 14 Tagen. Eigentlich sollten sie bis zum Schattenturm nach dem verschollenen Ser Weymar Rois suchen, dessen Vater ein Vasall von Haus Arryn ist. Tyrion sagt, dass er gehört habe, dass in letzter Zeit viele Grenzer auf Patrouille verschwunden seien.

Im Speisesaal erhält Jon sein Essen. Er setzt sich abseits der anderen Rekruten, Tyrion setzt sich neben ihn. Ser Allisar erscheint und schickt Jon mit einem seltsamen Unterton zu Lord Kommandant Jeor Mormont, es gehe um seinen Halbbruder Bran. Tyrion geht vom Schlimmsten aus und sagt Jon, dass es ihm leid tue. Jon eilt zum Turm des Lord Kommandanten und erhält dort von Jeor Mormont, der gerade seinen Raben füttert, einen Brief von Robb Stark. In der Nachricht steht, dass Bran zwar erwacht sei, aber nicht mehr laufen könne. Jon freut sich trotzdem übermäßig darüber, dass Bran lebt. Er rennt zurück in den Speisesaal, um Tyrion die guten Neuigkeiten mitzuteilen. In seiner übermäßigen Freude entschuldigt er sich sogar bei Grenn und bietet ihm an, mit ihm seine Verteidigung im Schwertkampf zu verbessern. Ser Allisar bemerkt sarkastisch, dass es leichter wäre, einem Wolf das Jonglieren beizubringen als Grenn den Umgang mit einem Schwert. Jon erwidert, dass er diese Wette annehme, weil er Geist gerne jonglieren sehen würde. Darüber lachen alle in der Halle, sogar Grenn. Ser Allisar stürmt zornig aus der Halle und Jon merkt, dass er sich soeben einen neuen Feind gemacht hat.

Handelnde & erwähnte PersonenBearbeiten

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Erwähnte Orte & BegriffeBearbeiten

Orte:

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Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. darunter sind Othor und Jafer Blumen, siehe: II-Jon III
  2. es ist Rast und der andere Vergewaltiger, siehe: I-Catelyn III

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