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ZusammenfassungBearbeiten

Der Kleine Rat diskuttiert Stannis Baratheons Erklärung, dass Cersei Lennisters Kinder dem Inzest mit ihrem Bruder Jaime Lennister entstammen. Cersei will, dass die Briefe verbrannt werden, aber Tyrion Lennister und Petyr Baelish überzeugen sie davon, die Briefe nicht zu beachten und eigene Gerüchte zu streuen, dass nämlich Stannis' Tochter unehelich sei. Tyrion verlässt den Rat und trifft sich mit den Schmieden der Stadt, um eine riesige Kette in Auftrag zu geben, dann trifft er sich mit Varys durch einen geheimen Tunnel in einem Freudenhaus.

SynopsisBearbeiten

Der Kleine Rat diskutiert über Stannis' ErlassBearbeiten

Cersei Lennister ist erzürnt, als sie erfährt, dass Stannis Baratheon Erklärungen im Reich streut, wonach ihre Kinder einem Inzest entsprungen wären. Der Kleine Rat hat zwei Abschriften mit identischem Inhalt über zwei Quellen erhalten: eine hat Maester Frenken auf Burg Schurwerth erhalten und die andere ist ihnen über Lord Gil Rosby übermittelt worden. Petyr Baelish stellt fest, dass Stannis unter diesen Umständen wahrscheinlich jedem Lord der Sieben Königslande seine Erklärung hat zukommen lassen. Cersei möchte befehlen, jeden der Briefe zu finden und zu verbrennen, und es soll gewährleistet werden, dass weder ihr Vater Lord Tywin Lennister als auch ihr Sohn König Joffrey Baratheon von ihnen erfährt. Tyrion entgegnet, dass es dafür vermutlich bereits zu spät sei, denn Stannis habe sicherlich auch Raben nach Casterlystein und Harrenhal geschickt, außerdem seien die Briefe nicht so schlimm. Während sich Cersei über diese Einschätzung aufregt, denkt Tyrion, dass Stannis mit diesem Brief ins Schwarze getroffen habe. Dann entgegnet er, dass Stannis lediglich einen Vorwand für seine Rebellion suche, er könne ja schlecht seinen Anspruch auf den Thron geltend machen, indem er Joffrey als rechtmäßigen Erben anerkennt. Dann bemerkt er den abschließenden Satz des Schreibens, in dem Stannis den Herrn des Lichts erwähnt. Pycelle merkt an, dass dies für gewöhnlich unter Briefen aus den Freien Städten stehe. Kleinfinger ergänzt, dass Varys vor einigen Jahren berichtete, dass Lady Selyse Florent sich mit einer Roten Priesterin eingelassen hat. Tyrion erkennt eine Chance und weist an, den Hohen Septon verkünden zu lassen, dass sich Stannis gegen die Götter und gleichzeitig gegen den rechtmäßigen König gewendet habe. Cersei ist begeistert von dieser Idee, besteht aber weiterhin darauf, die Verbreitung der Nachricht unter Strafe zu stellen. Pycelle stimmt der Königin zu, Tyrion hält dagegen, dass wenn man einem Mann die Zunge abschneidet für etwas, das er gesagt hat, man nur den Verdacht erhärte, dass etwas Wahres daran sei.

Tyrion schlägt vor, in dieser Sache gar nichts zu unternehmen, dann würden die meisten Menschen der Lästerei bald überdrüssig werden, außerdem wisse jeder, der ein bisschen Verstand besitzt, dass Stannis keinerlei Beweise at, denn wie könnte er auch, da die Anschuldigungen ja falsch seien. Mit diesen Worten lächelt er Cersei an. Petyr Baelish pflichtet Tyrion bei und fügt hinzu, dass man Gleiches mit Gleichem vergelten und eine Geschichte erfinden und in Umlauf bringen könne, die Stannis verunglimpft: man könne behaupten, Stannis Tochter sei unehelich, da ja jeder wisse, dass Stannis und Selyse die meiste Zeit getrennt voneinander verbracht haben. Cersei gefällt auch diese Idee, und sie überlegt, wem sie die Vaterschaft in die Schuhe schieben könnten: sie denkt an Ser Axell Florent, ihren Onkel und ihr Kastellan. Kleinfinger winkt ab und erzählt einen Witz, dass einmal ein Handelsvertreter aus Lys sich darüber gewundert habe, dass Stannis überall auf Drachenstein Statuen seiner Tochter habe aufstellen lassen. Er sei dann darüber aufgeklärt worden, dass es sich vielmehr um Wasserspeier handele. Er empfiehlt trotzdem, etwas Absurderes zu erfinden, da sich solche Geschichten schneller verbreiten würden. Er schlägt Flickenfratz vor, den minder bemittelten Hofnarr von Drachenstein, der ein Faible für Sharin zu haben scheint und dessen Gesicht in gewisser Weise auch entstellt ist. Pycelle ist entsetzt und entgegnet verwirrt, dass das in Sharins Fall von einem tragischen Anfall an Grauschuppen herrührt, aber Cersei scheint der Einfall Freude zu bereiten. Sie lobt Baelish für seine Niedertracht, und Tyrion denkt, dass er gefährlicher ist, als er anfangs dachte. Tyrion und Baelish wechseln ihre Blicke, und in Kleinfingers ist keinerlei Unbehagen zu spüren. Kleinfinger schlägt vor, das Gerücht in Freudenhäusern und Bierschenken zu streuen. Dabei fällt dem Rat auf, dass Varys noch nicht erschienen ist. Tyrion, der weiß, wo Varys ist, lässt sich entschuldigen, um wie er sagt "wichtige Geschäfte" zu erledigen. Cersei ist neugierig und bohrt nach, aber Tyrion antwortet nur ausweichend, dass er Joffrey eine kleine Kette schmieden lässt. Cersei fragt irritiert, was Joffrey mit einer weiteren Kette soll, er besäße mehr Gold- und Silberketten, als er je tragen könne.

Tyrion trifft die Schmiede von KönigsmundBearbeiten

Tyrion verlässt den Saal und trifft Bronn, der ihn zum Turm der Hand begleitet. Bronn informiert ihn, dass die Schmiede der Stadt, die Tyrion sehen wollte, erschienen sind und auf ihn warten. Tyrion macht sich über Bronns neue höfische Art lustig, wofür er eine deftige Antwort erhält. Tyrion hört Lady Tanda Schurwerth ihm aus der Ferne etwas zurufen, gibt aber vor, sie nicht zu hören und geht etwas schneller. Er weist Bronn an, seine Sänfte bereitzustellen. In seinem Schlafgemach legt sein Knappe Podrick Payn gerade seine Kleider und die Kette der Hand des Königs zurecht. Dann betritt er den Audienzssal der Hand, wo die Schmiede und Eisenhändler bereits warten. Er zeigt den Schmieden unumwunden drei riesige Kettenglieder aus Eisen und sagt, er brauche 1000 Stück davon. Der Schmied Eisenbauch begutachtet die drei Glieder. Tyrion weist an, dass alle Schmieden in der Stadt und jeder Meister und Geselle sich an der Anfertigung der Kettenglieder beteiligen soll. Er fragt Eisenbauch, ob er die Arbeiten in seinem Namen überwachen kann. Die Schmiede fragen, was aus dem Auftrag der Königin werden soll, neue Rüstungen für die Goldröcke herzustellen. Ihnen wurde gedroht, dass ihre Hände zerschmettert würden, falls sie den Auftrag nicht erfüllen. Tyrion beruhigt sie und sagt, der Auftrag könne warten, die Kette sei wichtiger. Er ergänzt, dass Kleinfinger und die Stadtwache den Schmieden helfen würde, genügend Eisen und Kohle zu beschaffen. Der Meisterschmied Salloreon erklärt, diese Arbeit sei unter seiner Würde und er böte Tyrion an, ihm eine Prachtrüstung zu schmieden mit einem Dämonenhelm, aber Tyrion entgegnet trocken, entweder er schmiede die Ketten oder er würde selber in Ketten gelegt werden. Dann verlässt er den Saal.

Draußen wartet Bronn mit einer Sänfte und einer Eskorte bestehend aus Schwarzohren. Während er durch die Stadt getragen wird, bemerkt er die misstrauischen Blicke der Bewohner und denkt darüber nach, wie unfair sein Amt ist, denn er hat Vieles für die Bewohner getan: er hat Hunderte Zimmerleute angewiesen, Fischerboote zu bauen, er hatte den Jägern erlaubt, im Königswald zu jagen und Goldröcke angewiesen, im Süden und Westen der Hauptstadt nach Lebensmittel zu suchen. Er denkt darüber nach, dass Cersei in ihrer Wut den wesentlichen Punkt übersehen hat: Stannis hat die Vorwürfe gegen sie nur als Vorwand genutzt, worauf es aber ankam, war, dass er sich zum König deklariert hat. Er fragt sich, was wohl Renly Baratheon dazu sagen wird. Er wagt einen Blick hinaus aus seiner Sänfte und spielt ein kleines Spiel mit sich selbst, indem er versucht zu erraten, wer von den Passanten Spione sind und wer einfach nur misstrauisch guckt.

Tyrion trifft Varys in Chatayas BordellBearbeiten

Nach etwa einer Stunde erreicht Tyrion sein Ziel jenseits von Rhaenys' Hügel: Chatayas Bordell, ein zweigeschössiges Freudenhaus. Chataya empfängt Tyrion, der darauf besteht, weder mit Namen noch mit seinem Titel angesprochen zu werden, weil es zu gefährlich sei. Er erkundigt sich nach hübschen Mädchen, und Chataya führt ihn zu ihrer Tochter Alayaya, einem dunkelhäutigen Mädchen von 16 Jahren. Das Mädchen ist so hübsch, dass Tyrion merkt, wie es sich in seinen Lenden regt. Er muss an Tysha denken, seiner ersten Liebe, und wie naiv er war, sich in sie zu verlieben, obwohl sie eine Prostituierte war [1]. Chataya erklärt, dass es auf den Sommerinseln keine Schande ist, als Prostituierte zu leben, sondern im Gegenteil hoch angesehen ist. Es sei sogar so, dass viele hochgeborene Mädchen und Jungen nach ihrem Erblühen einige Jahre als Freudenmädchen und Lustknaben dienen und es als Dienst an den Götter betrachten, weil diese die Menschen erschaffen hätten. Tyrion scherzt, dass er das dem Hohen Septon erzählen müsse, und dass wenn er mit seinem Genital beten könne, er sicher auch religiös werden würde.

Alayaya führt Tyrion diverse Treppen und Gänge entlang in das Erkerzimmer, zu dem es nur die Eingangstür gibt. Hinter dem Kleiderschrank allerdings befindet sich eine geheime Leiter, die Tyrion hinabsteigt. In einem Tunnel wartet Varys bereits mit einer Kerze auf ihn. Tyrion fragt besorgt, ob man Chataya trauen könne, und Varys antwortet, dass man sich nie ganz sicher sein kann, dass Chataya allerdings allen Grund habe, die Königin zu hassen und froh sei Allar Deem los zu sein. Varys ist dieses Mal als gewöhnlicher Soldat verkleidet, und Tyrion fällt auf, wie gut dessen Verkleidung ist, er hat sogar an die Gerüche gedacht. Tyrion fragt, warum ein Freudenhaus einen Geheimgang habe, und Varys erklärt, der Tunnel wurde einst für eine andere Hand des Königs geschaffen, die nicht öffentlich in ein Freudenhaus gehen wollte. Der Tunnel endet im Stall eines benachbarten Hauses, und Varys verkleidet Tyrion mit einem alten Mantel und versorgt ihn mit einem alten Pferd, sodass Tyrion wie ein Kind aussieht, das einen Botengang für seinen Vater erledigt. Dann reitet er zu Shae, die er in einem abgelegenen Haus in der nordöstlichen Ecke der Stadt versteckt hat.

Während Varys das Pferd sattelt, erzählt Tyrion ihm von der Ratssitzung und von Stannis' Anschuldigung. Mit gespielter Unwissenheit fragt er, wie Stannis wohl auf diesen ungeheuerlichen Vorwurf kommen konnte. Varys antwortet, dass Stannis vielleicht ein Buch gelesen haben könnte und die Haarfarben eines Bastards angesehen habe [2], genau wie es Eddard Stark und Jon Arryn auch getan haben. Oder aber es habe ihm jemand einen Hinweis ins Ohr geflüstert. Er erzählt, dass Roberts Bastarde kein Geheimnis waren. Es habe acht gegeben [3], und obwohl die Mütter alle erdenklichen Haarfarben besaßen, hatten alle Kinder pechschwarze Haare wie Robert selbst. Tyrion fragt, ob Varys das Geheimnis verraten habe oder Kleinfinger, aber Varys äußert sich nicht eindeutig dazu. Zum Abschied sagt Tyrion, dass er manchmal denke, Varys sei sein einzig wahrer Freund in Königsmund, dann aber denke er wiederum, er sei sein schlimmster Feind. Varys lacht und sagt, dass es ihm mit Tyrion genauso gehe.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

Handelnde Personen:

Erwähnte Personen:

Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

Orte:


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Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. Spoiler zeigen
    Dies ist eine Lüge, die Jaime erzählen musste, weil Tywin ihm das befohlen hatte; in Wirklichkeit war Tysha tatsächlich ein gewöhnliches Mädchen, dass sich in Tyrion verliebt hatte, siehe: VI-Tyrion VI.
  2. Gemeint ist das Buch über die Stammbäume von Groß-Maester Malleon.
  3. Bekannt sind: Gendry, Edric Sturm, Mya Stein, Barra und zwei Zwillinge in Lennishort sowie vermutlich Bella.

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