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Der Thron der Sieben Königreiche - Kapitel 10 - Davos

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ZusammenfassungBearbeiten

Davos Seewert schaut dabei zu, wie die Septe der Sieben auf Drachenstein verbrannt wird. Stannis Baratheon zieht das Schwert Lichtbringer aus dem Feuer und Melisandre ernennt ihn zur Wiedergeburt von Azor Ahai. Später hört Davos neue Nachrichten über den Krieg der Fünf Könige vom Piraten Salladhor Saan, der darauf besteht, dass Stannis' neues Schwert nicht das wahre Schwert Lichtbringer ist. In dieser Nacht diskutieren Davos und Stannis, wie der Eiserne Thron zu erobern ist. Als Davos Stannis fragt, warum er Melisandres auswärtigen Gott fördert, antwortet er, dass er Melisandres wahre Macht auf die Probe stellen will.

SynopsisBearbeiten

Die Septe der Sieben wird verbrannt und Stannis als der wiedergeborene Azor Ahai ausgerufenBearbeiten

Davos Seewert ist unter den Hunderten von Zuschauern, die zusehen, wie sieben Statuen des Glaubens an die Sieben vor den Toren Drachensteins öffentlich verbrannt werden. Seine Söhne Allard und Dael stimmen mit ihm überein, dass es eine üble Sache sei, die Statuen zu verbrennen, aber Davos mahnt sie dazu, dass dies nicht der richtige Ort sie, um darüber zu sprechen. Die Rote Priesterin Melisandre geht dreimal um das Feuer herum und spricht drei Gebete für R'hllor: eins in der Gemeinen Zunge, eins auf Hochvalyrisch und eins in der Sprache von Asshai. Sie bittet den Herrns des Lichts, die Opferung der falschen Götter zu akzeptieren und ihnen Licht zu bringen. Das Gebet endet mit dem heiligen Refrain ...denn die Nacht ist dunkel und voller Schrecken. Königin Selyse Florent wiederholt die Worte, doch Stannis Baratheon schaut nur fasziniert in die Flammen.

Die Septe von Drachenstein hatte Aegon I. Targaryen an der Stelle erbauen lassen, an der er in der Nacht vor dem Beginn seiner Eroberungskriege ein letztes Mal gebetet hatte. Jetzt hatten die Getreuen der Königin sie zertrümmert, Septon Barre hatte nichts tun können als fluchen, und als einziger Adeliger hatte sich Ser Hubbard Ramton mit seinen drei Söhnen zur Wehr gesetzt, sie waren aber schnell überwältigt worden und Ser Hubbard sowie einer der Söhne waren dabei gestorben. Andere hatten es nicht gewagt, es ihnen gleichzutun, außer Gunter Sonnglas, der Stannis eröffnete, er könne ihm nun nicht mehr folgen. Am Ende saßen Sonnglas, Septon Barre und die beiden verbliebenen Söhne im Kerker. Davos erinnert sich daran, wie Maester Cressen versucht hatte, Melisandre zu vergiften, als er ihr etwas in den Wein gegeben hatte. Auch erinnert er sich an die Geschichte, dass die Statuen der Sieben aus den Masten der Schiffe der Targaryen geschnitzt worden waren, mit denen sie einst aus Valyria nach Drachenstein gesegelt waren. Dann hatte man sie in den Jahrhunderten übermalt, versilbert und vergoldet und sogar mit Edelsteinen besetzt. Nun starrten die Hohen Lords ins Feuer: Lord Ardrian Celtigar hustet in ein Tuch, der junge Lord Duram Bar Emmon wird aschfahl und Lord Monford Velaryon achtet eher auf Stannis als das Feuer. Davos wüsste gern, was Lord Velaryon denkt, aber ihm ist klar, dass er als Emporkömmling niemals in die Pläne der Lord eingeweiht werden würde. Er hofft, dass vielleicht seine Enkel gleichgestellt und anerkannt sein werden, allerdings nur, falls Stannis nicht untergeht. Er macht sich klar, dass er alles, was er erreicht hat, Stannis verdankt. Er hatte ihn zum Ritter geschlagen und ihm das Kommando über die Schwarze Betha gegeben, seine Söhne Dael und Allard befehligen ebenfalls Galeeren, Maric ist Rudermeister auf der Zorn, Matthos dient auf der Schwarzen Betha, und Devan Seewert war ein Knappe des Königs.

Melisandre zitiert eine alte Prophezeihung: am Ende eines langen Sommers, wenn die Sterne bluten [1] und die Dunkelheit über die Welt herfällt, wird Azor Ahai wiedergeboren, das brennende Schwert Lichtbringer aus einem Feuer ziehen und die Dunkelheit zerstören. Dann ruft sie nach Azor Ahai, dass er sein Schwert beanspruchen soll, und Stannis schreitet wie ein Soldat ans Feuer. Seine beiden Knappen Devan Seewert und Bryn Farring ziehen Stannis einen ledernen Handschuh und einen steifen Umhang an, während Davos hinter sich Flickenfratz ein unsinniges Lied singen hört. Stannis nutzt den Umhang, um sich vor den Flammen zu schützen, langt in das Feuer und zieht ein glühendes Schwert, das von grünen Flammen umzüngelt wird, heraus. Königin Selyse bejubelt das Schwert und Ser Axell Florent und die anderen Gefolgsleute stimmen mit ein. Melisandre ruft aus, dass Azor Ahai wiedergeboren sei und Lichtbringer in seiner Hand hält. Das kirschrot glühende Schwert fängt an, Stannis' Handschuh zu versengen, und Stannis stößt das Schwert fluchend in die nasse Erde.

Als das Feuer der Septe langsam erstirbt, geleitet Stannis seine Frau in die Burg und die beiden Knappen versuchen, dass Schwert in den Ledermantel zu hüllen. Davos schießt in den Kopf, dass das Schwert ganz schön mitgenommen aussieht. Einige der Gefolgsleute unterhalten sich noch abseits des Feuers, aber als die sehen, dass Davos sie beobachtet, verstummen sie augenblicklich. Ihm wird klar, dass er allein von Stannis abhängig ist und dass wenn Stannis scheitert, sie sofort über ihn herfallen würden. Auch gehört er nicht zu den kleineren Lords, die sich Königin Selyse und ihrem neuen Gott angeschlossen haben, um ihre Stellung zu verbessern, die Männer der Königin.

Melisandre und die beiden Knappen verlassen mit dem Schwert den Ort des Geschehens, und auch Davos schließt sich mit seinen beiden Söhnen der Menschenmenge an, die an den Hafen zu ihren Schiffen gehen. Davos findet, dass Devan seine Sache gut gemacht hat. Sie unterhalten sich über Stannis' neues Wappen, ein flammendes Herz statt des gekrönten Hirschen der Baratheons. Allard beteuert noch einmal, dass es falsch gewesen sei, die Sieben zu erzürnen. Davos fragt, wann er so fromm geworden sei, und rügt ihn, dass er niemals Ritter werden würde, wenn er sich in die Angelegenheiten der Großen einmische. Seine Aufgabe wäre es, ihre Befehle zu befolgen und keine Fragen zu stellen. Davos' Söhne mögn es nicht, an ihre Herkunft erinnert zu werden, und wenn sie das Wappen von Haus Seewert betrachten, dann sehen sie ein schwarzes Schiff und übersehen die Zwiebel.

Davos trifft Sallador SaanBearbeiten

Sie erreichen den überfüllten und außergewöhnlich umtriebigen Hafen von Drachenstein. Davos erkennt auf den besten Liegeplätzen die größten Schiffe: Stannis' Flaggschiff Zorn, die Lord Steffon (Schiff) und die Seehirsch, Lord Velaryons Stolz von Driftmark und drei Schwesterschiffe [2], Lord Celtigars Rote Kralle und der schwerfällige Schwertfisch von Haus Bar Emmon und draußen auf dem Meer lag die große Valyria (Schiff) von Salladhor Saan zwischen zwei Dutzend anderen Schiffen aus Lys. Am Ende des Piers liegen die Schwarze Betha und die Lady Marya neben einem halben Dutzend anderer Galeeren auf den weniger guten Liegeplätzen. Davos betritt ein Gasthaus am Ende des Piers, wo er den Piraten Salladhor Saan trifft. Der Pirat ist mittlerweile ob seines extrovertierten und charmanten Auftretens auf beiden Seiten der Meerenge bekannt. Als Davos noch ein Schmuggler war, hatte er oft Waren von Saan gekauft. Davos war persönlich nach Lys gefahren, um Saan für die Sache von Stannis zu gewinnen. Davos fragt, ob Sallador nicht der Verbrennung der Septe beigewohnt habe, aber der Pirat antwortet gelassen, dass diese Verbrennungen die die Roten Priester in Lys ständig vorkämen. Sie langweilen ihn, und er hoffe, dass es Stannis bald ähnlich gehe.

Salladhor Saan berichtet, dass eins seiner Handelsschiffe gerade aus Königsmund eingetroffen sei mit der Nachricht, dass Tyrion Lennister nun die Geschäfte in der Hauptstadt leitet und Janos Slynt als Kommandant der Stadtwache von Königsmund abgesetzt habe und stattdessen einen neuen Kommandanten ernannt habe. Davos fragt nach der Verteidigung der Stadt. Saan erklärt, dass die Stadtmauern zwar sehr stark seien, aber nur von den Goldröcken verteidigt würden, die aber zu wenige seien und zudem unerfahren. Er drängt dazu, die Stadt mit einem schnellen Überfall einzunehmen. Wenn sie Glück mit den Winden hätten, könnten sie die Stadt in zwei Tagen eingenommen haben. Dann könne Tyrion als Narr verkleidet werden und Königin Cersei sein Bett eine Nacht lang wärmen. Davos versichert ihm, dass er bezahlt werden wird, aber der Pirat besteht darauf, dass er mit Gold bezahlt werden möchte und nicht mit Versprechungen. Davos erklärt, dass in den Schatztruhen von Königsmund genug Gold sei und dass Stannis der ehrenwerteste Mann in den Sieben Königslanden ist.

Salladhor drängt erneut, die Hauptstadt so schnell wie möglich anzugreifen, aber Davos hält entgegen, dass sie die Stadt gegen Tywin Lennister oder Renly Baratheon nicht lange halten könnten. Saan bestätigt, dass Renly Rosengarten mit einer Armee verlassen habe, um mit seiner neuen Königin über die Rosenstraße nach Königsmund zu marschieren. Das wiederum überrascht Davos, denn entweder bedeutet das eine große Liebe oder aber eine große Siegesgewissheit. Davos erklärt, dass Stannis diese Neuigkeiten hören sollte, aber Salladhor hat das schon veranlasst und bemerkt nebenbei, wie unherzlich er vom König behandelt wird.

Plötzlich wechselt Salladhor Saan das Thema und behauptet, Stannis' Schwert sei nicht Lichtbringer und er frage sich, wie ein verbranntes Schwert Stannis dienen solle. Davos korrigiert ihn: es sei ein brennendes Schwert, aber Saan ignoriert das und erzählt ihm stattdessen die Legende, wie das wahre Schwert Lichtbringer geschmiedet wurde: Azor Ahai schmiedete einhundert Tage an einem neuen Schwert, das die Dunkelheit vertreiben sollte, nachdem seine ersten beiden Versuche gescheitert waren. Zum Schluss rief er seine Frau Nissa Nissa und stieß ihr das Schwert in die Brust, sodass ihr Blut, ihre Seele, ihre Kraft und ihr Mut auf das Schwert übergingen. Saan meint, dass Davos froh sein solle, dass es nicht das wahre Schwert ist, dass Stannis aus dem Feuer gezogen habe, denn zuviel Licht könne die Augen verletzen, und Feuer kann einen verbrennen.

Davos erklärt, dass Stannis lossegeln wird, wenn sein neuer Gott seinen Willen zeigt, und Saan fragt, an welchen Gott Davos glaube. Bedächtig antwortet Davos, dass Stannis sein Gott sei, weil er ihn mit seinem Vertrauen gesegnet habe. Salladhor Saan belustigt das und er sagt, dass er sich das merken werde, dann verabschiedet er sich, um auf der Valyria sein Abendessen zu nehmen. Er sagt, dass sie bald schon im Roten Bergfried speisen werden. Er sagt Davos auch, dass er Stannis daran erinnern soll, dass er ihm weitere 30.000 Golddrachen schulde, wenn der nächste Neumond erscheint. Er lamentiert, dass Stannis ihm die Statuen der Sieben hätte geben sollen, denn er hätte einen guten Preis dafür bekommen in Pentos oder Myr. Dann scherzt er, dass er ihm vergeben werde, wenn Cersei ihm eine Nacht überlassen werde. Davos bleibt noch etwas in der Schenke sitzen und denkt an Thoros von Myr und sein flammendes Schwert, das er auf dem Turnier zu Ehren von Prinz Joffreys 12. Namenstag gesehen hat, auch wenn keine echte Magie in diesem Schwert war, denn am Ende hatte er gegen den gewöhnlichen Morgenstern von Yohn Rois verloren. Ein wahres Schwert aus Feuer wäre ein Wunder, dann aber denkt er an das Schicksal von Nissa Nissa und ihm kommt seine Frau Marya Seewert in den Sinn, sodass er für sich entscheidet, dass ihm der Preis zu hoch wäre.

Davos wird zu Stannis gerufenBearbeiten

Nach Einbruch der Nacht kommt Davos' Sohn Devan auf die Schwarze Betha, um Davos darüber zu informieren, dass Stannis nach ihm verlangt. Als Davos im Saal mit der Bemalten Tafel erscheint, sieht er, wie die Hohen Lords gerade aufbrechen. Ser Axell Florent, der Anführer der Männer der Königin, fragt Davos nach seiner Meinung über die brennenden Sieben und erzählt, dass er selbst eine Vision hatte über einen glorreichen Sieg Stannis' in Königsmund. Davos weicht der Frage aus und fragt sich, warum Ser Axell sich überhaupt für seine Meinung interessiert, dann schiebt er sich an ihm vorbei und betritt den Saal.

Stannis sitzt an der Bemalten Tafel mit Maester Pylos. Stannis weist Davos an, seinen Brief zu lesen, den er verfasst hat. Davos muss gestehen, dass er nicht lesen kann, sodass Stannis irritiert Pylos anweist, den Brief vorzulesen: darin erklärt Stannis, dass er der rechtmäßiger Bruder und Erbe des verstorbenen Königs aus dem Haus Baratheon von Sturmkap sei. Die Kinder des Königs, Joffrey Baratheon, Myrcella Baratheon und Tommen Baratheon, seien hingegen aus dem Inzest von Königin Cersei mit ihrem Bruder Jaime Lennister entstanden. Daher erhebe er Anspruch auf den Eisernen Thron der Sieben Königslande. Er ruft alle ehrbaren Adeligen und Ritter auf, ihm die Treue zu schwören und nennt sich fortan Stannis, den Ersten Seines Namens, König der Andalen, der Rhoynar und der Ersten Menschen, und Herr der Sieben Königslande. Stannis befiehlt, ein Ser zu Jaimes Namen hinzuzufügen, denn was immer er getan habe, er sei immer noch ein Ritter. Andererseits soll Pylos nicht geliebter Bruder Robert schreiben, denn das sei nicht wahr. Dann erklärt er, dass man alle 117 Raben, die es auf Drachenstein gibt, in das Reich zu schicken, um die Nachricht zu verbreiten, auch wenn die meisten Briefe verbrannt werden würden, weil die Lords einem der anderen drei Könige verschworen sei. Daher bräuchte er wieder einmal die Dienste von Davos und seiner Söhne: Davos soll mit der Schwarzen Betha nach Norden segeln und Möwenstadt, die Vier Finger, die Drei Schwestern und Weißwasserhafen aufsuchen, um für Stannis zu werben und an die Septen und Gasthäser Stannis' Deklaration aufzuhängen. Sein Sohn Dael soll dasselbe im Süden tun, am Zornkap, dem Gebrochenen Arm, in Dorne und bis zum Arbor. Davos weist darauf hin, dass nur wenige aus dem Gemeinen Volk lesen können und dass es besser wäre, die Deklaration von Rittern vorlesen zu lassen - ein Gedanke, der Stannis gefällt, und er bestimmt 100 Ritter, die Davos und Dael unterstützen sollen. Dann bestimmt Stannis, dass auch Allard die Botschaft unter die Völker bringen soll, und zwar nach Braavos und den anderen Freien Städten. Damit schickt Stannis Pylos hinaus.

Davos fragt, was die Lords über Stannis' Brief denken. Stannis beschwert sich, dass sie alle nur genickt hätten außer Lord Velaryon, der meinte, dass nicht ein Pergament, sondern nur der Stahl diese Sache entscheiden könne. Stannis verflucht seine Lords und sagt, dass er Davos' Meinung hören möchte. Davos erklärt, dass die Worte zwar offen und hart sind, dass sie aber immer noch keinen Beweis für den Inzest der Königin hätten. Stannis erwidert, dass es einen Beweis auf Sturmkap gebe: Roberts anerkannter Bastard Edric Sturm, den er mit Delena Florent in Stannis' Hochzeitsnacht zeugte, sei das Abbild von Robert, wohingegen seine angeblichen Söhne Joffrey und Tommen ihm keineswegs ähnlich sähen. Davos erinnert Stannis daran, dass sie Edric auf Sturmkap nicht erreichen können. Davos gibt weiterhin zu bedenken, dass die Formulierung Herr des Lichts in dem Postulat seine Untertanen verstören könnten und dass er dies durch eine weniger konkrete Formulierung ersetzen solle. Stannis fragt, ob Davos nun fromm geworden sei, der aber antwortet, dass er den Sieben stets respektvoll gegenübergetreten sei und ihnen einiges verdanke, und sei es nur eine Gabe der Septone in Flohloch. Stannis' Untertanen würden es aber ähnlich sehen und ihm vielleicht die Liebe entziehen. Stannis lacht und bemerkt sarkastisch, dass man ihm nichts nehmen könne, was er nie besessen habe.

Stannis starrt aus einem der Fenster und erinnert sich daran, dass er den Glauben an die Götter verloren habe, als die Windstolz mit seinen Eltern in der Sturmbucht gesunken sei. Der Hohe Septon habe ihm in Königsmund einmal einen Vortrag über die Güte und die Gerechtigkeit der Sieben gehalten, aber Stannis ist der Meinung, dass alles Gute und Gerechte im Leben von Menschen kommt. Er sei auch nicht an dem neuen Gott interessiert, aber die Rote Priesterin habe Macht, das habe er gesehen. Er sagt, dass er es leid sei, wie ein Bettler bei den Lords der Königslande um Unterstützung zu bitten - er habe nicht weniger Soldaten als die anderen Könige, dafür aber habe er Schiffe, und er habe die Rote Priesterin. Die meisten seiner Männer hätten so große Angst vor ihr, dass sie nicht einmal wagten, ihren Namen auszusprechen, und er habe vor, sich das Zunutze zu machen und zu sehen, ob sie noch andere Fähigkeiten habe.

Stannis erinnert sich an eine Geschichte aus seiner Kindheit: da hatte er einmal ein verletztes Habichtweibchen aufgepäppelt, das er Stolzschwinge nannte und ihm zwar nach einer Zeit aus der Hand fraß und ihm hinterherflog, dass aber auf der Falkenjagd nie weiter hinausflog als auf einen Baumwipfel. Sein Bruder Robert aber hatte einen prächtigen Falken namens Donnerschlag, der seine Beute nie verfehlte, und so machte er sich über Stannis' Vogel lustig. Schließlich riet ihm sein Großonkel Ser Harbert, sich einen neuen Vogel zu suchen, denn dieser würde ihn nur lächerlich machen, was Stannis dann auch tat. Nun vergleicht er die Vögel mit den Religionen: die Sieben haben ihm nicht einmal einen Sperling eingebracht, nun möchte er den Roten Falken ausprobieren.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

Handelnde Personen:

Erwähnte Personen:

Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

Orte:

Begriffe:

Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. Damit könnt der Rote Komet gemeint sein.
  2. Das sind die Lautes Lachen, die Schreckschraube und die Seepferdchen.

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