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Zusammenfassung Bearbeiten

Tyrion Lennister verlässt zusammen mit Illyrio Mopatis Pentos und reist durch die Flachlande zur Rhoyne. Dabei erläutert Illyrio Tyrion, wie er Daenerys Targaryen auf den Eisernen Thron verhelfen will. Darüber hinaus reden sie über die Targaryen, die Goldene Kompanie, ihre erste große Liebe und Varys.

SynopsisBearbeiten

Tyrion und Illyrio verlassen PentosBearbeiten

Tyrion Lennister und Magister Illyrio Mopatis verlassen Pentos durch das östliche Tor des Sonnenaufgangs in größtmöglicher Heimlichkeit in einer geschlossenen Sänfte, die von acht Zugpferden getragen wird. Hinter ihnen trottet eine Reihe Maultiere mit Proviant her. Illyrio versichert Tyrion, dass die Unbefleckten, die sie eskortieren, ihn niemals verraten würden, genau so wenig wie die Bediensteten in seinem Anwesen, die Tyrion gesehen haben, und auch die Mannschaft des Schiffs, das Tyrion nach Pentos gebracht hat, sei schon auf dem weg nach Asshai und könnte ihre Geheimnisse frühestens in zwei Jahren verbreiten. Tyrion findet, es sei schneller gewesen, per Schiff nach Volantis zu gelangen, aber Illyrio entgegnet, dass eine Schiffsreise viel gefährlicher sei, da im Herbst die Stürme zunehmen und auf den Trittsteinen Piraten hausen würden. Tyrion hält dagegen, dass es auch auf der Rhoyne Flusspiraten gebe, die Illyrio aber nicht für gefährlich hält, und dass es außerdem Steinmenschen gebe, die Illyrio schon eher als Gefahr ansehe, über die er aber jetzt nicht reden wolle. Er erklärt, dass er Tyrion bis zur Rhoyne begleiten werde und er ihn dann alleine weiterreisen lassen wird.

Sie kommen nur sehr langsam vorwärts, und Tyrion plagt die Ungeduld. Als er scherzt, dass bei diesem Tempo Daenerys Targaryens Drachen schon ausgewachsen seien wie die von Aegon I. Targaryen, wenn er sie erreiche, erwidert Illyrio, dass das sogar wünschenswert wäre, denn noch seien Daenerys' Drachen wenig Furcht einflößend. Er erklärt weiterhin, dass er ihre Ankunft in Pentos vorbereiten werde, während es Tyrions Aufgabe sei, Daenerys zusammen mit einem Mann namens Greif in Volantis Willkommen zu heißen. Tyrion fragt Illyrio, welches Interesse er daran habe, die Targaryen in Westeros zur Herrschaft zu verhelfen, aber der Magister antwortet nur scheinheilig, dass er noch etwas Gutes in seinem Leben zu tun habe. Er erzählt, dass Daenerys das Blut von Aegon I. Targaryen in sich trage, wobei Tyrion auch an die in seinen Augen weniger fähigen Targaryen-Herrscher wie Aegon IV. Targaryen, Maegor I. Targaryen oder Baelor I. Targaryen denken muss. Illyrio erzählt, wie Daenerys als halbes Kind zu ihm kam und er zunächst versucht war, sie wegen ihres Liebreizes für sich selbst zu beanspruchen, doch erkannte er schnell, dass sie ihm wegen ihrer Unbeholfenheit keine Freude bereiten würde. Als dann die Vereinbarung mit Khal Drogo getroffen wurde, hatte er nicht gedacht, dass sie lange bei den Dothraki überleben würde. Illyrio beschreibt Daenerys' Bruder Viserys Targaryen als eitlen jungen Mann, der es gehasst habe, seine Schwester aufgeben zu müssen, da er am liebsten die Tradition der Targaryen aufrecht erhalten hätte, dass Brüder und Schwester heiraten. Im Übrigen habe er sie schlicht und einfach begehrt. In der Nacht vor der Hochzeit wollte er sie daher gewaltsam entjungfern, aber Illyrio hatte Wachen vor ihr Schlafgemach aufgestellt. Hätte Viserys sein Ziel erreicht, wäre Illyrios Plan um Jahre zurückgeworfen worden. Tyrion bemerkt, dass Viserys ein Narr gewesen sein muss, und Illyrio erklärt, dass er eben der Sohn von Aerys II. Targaryen gewesen ist. Daenerys hingegen sei anders: das verängstigte kleine Kind sei im Dothrakischen Meer gestorben und in "Blut und Feuer" wiedergeboren worden. Illyrio erzählt, dass er Schiffe geschickt habe, um sie nach Pentos holen zu lassen,[1] dass sie aber stattdessen in die Sklavenbucht gesegelt sei, wo sie binnen kürzester Zeit Astapor erobert, Yunkai besiegt und Meereen geplündert habe. Illyrio schätzt, dass sie entweder weiter entlang der alten Valyrischen Straße nach Mantarys ziehe oder mit dem Schiff nach Westen reise, wobei sie in beiden Fällen in Volantis Halt machen werde.

Sein Plan sei nun, dass Tyrion und Greif sie in Volantis empfangen würden, ihr frische Truppen und Schiffe zur Verfügung stellen sollen und dann von dort aus nach Westeros segeln sollen, um die Sieben Königslande anzugreifen. Tyrion spürt, dass etwas an dem Plan faul ist. Volantis ist die älteste und stolzeste der Freien Städte, und der dortige Triarch von Volantis würde Daenerys kaum unterstützen wollen, da Daenerys überall die Sklaverei beenden will und Volantis zu vier Fünftel aus Sklaven besteht. Zudem verdiene auch Illyrio viel Geld mit dem Sklavenhandel und er fragt ihn erneut, warum er Daenerys überhaupt unterstützen wolle. Illyrio behauptet, Viserys habe ihm versprochen, ihn zum Meister der Münze zu machen und ihm den Titel eines Lords zu geben, und die Burg könne er sich sogar aussuchen, und sei es Casterlystein. Illyrio sei zwar nicht an einer der Burgen Westeros' interessiert gewesen, aber durch das Amt des Meisters der Münze könne er seinen Reichtum erweitern. Als Tyrion fragt, ob Daenerys denn dieselbe Belohnung für ihn vorgesehen habe wie ihr Bruder, entgegnet Illyrio, dass er es nicht wüsste, dass er aber zu alledem alte Freundschaftsdienste zu leisten habe, was Tyrion für eine Lüge hält.

Illyrio erzählt von VarysBearbeiten

Dann erzählt Illyrio von seiner alten Freundschaft mit Varys. Sie beide sind zusammen in Pentos aufgewachsen, nachdem Varys aus Myr in die Stadt gekommen war, verfolgt von Sklavenhändlern. Tagsüber habe Varys in den Abwasserkanälen Pentos' geschlafen und nachts war er auf der Flucht. Sie waren beide sehr arm. Illyrio war ein heruntergekommener Bravo, der nur von seiner Klinge lebte. Illyrio erzählt, dass die Statue im Garten seines Anwesens ihn zeige, wie er in seiner Jugend ausgesehen habe. Pytho Malanon habe die Statue gemacht, als Illyrio sechzehn Jahre alt war. In Myr war Varys der Fürst der Diebe gewesen, dann aber verriet ein Rivale ihn und so musste er aus der Stadt fliehen. In Pentos fiel sein Akzent auf, und als sich herumsprach, dass er ein Eunuch war, wurde er allerorten verschmäht und sogar verprügelt. Er suchte sich Illyrio als seinen Beschützer aus, und damals trafen sie eine Vereinbarung: Varys spionierte die anderen Diebe aus und nahm ihnen ihre Beute ab, Illyrio hingegen bot den Opfern der Diebe seine Hilfe an und gab ihnen das Diebesgut gegen eine Belohnung zurück. Bald schon kamen alle Bestohlenen zu Illyrio und alle Diebe der Stadt gingen zu Varys; die eine Hälfte, um ihn zu töten, die andere Hälfte, um ihm ihr Diebesgut zu verkaufen. Durch ihre Vereinbarung wurden sie beide sehr reich, und Varys begann, seine "Mäuse" ausbilden, woraufhin Tyrion einwirft, dass sie in Königsmund "Vögelchen" heißen. Varys suchte nur kleine Mädchen und Waisenjungen aus und brachte ihnen bei, wie sie schnell und leise eine Mauer erklettern oder Kamine herunterrutschen können. Auch Lesen brachte er ihnen bei. Während sie in der Folgezeit Gold und Geschmeide den einfachen Dieben überließen, stahlen die "Mäuse" Bücher, Hauptbücher und Karten, und nachdem sie Lesen gelernt hatten, mussten sie die Bücher nicht einmal mehr mitnehmen. Varys' Leitspruch in dieser Zeit war, dass Geheimnisse mehr wert seien als Silber oder Saphire. Illyrio wurde so berühmt, dass ein Vetter des Fürsten von Pentos ihm seine jungfräuliche Tochter als Gemahlin überließ, und das Gerücht über Varys' Fähigkeiten erreichten schließlich die Ohren Aerys II. Targaryens. Aerys war zu dieser Zeit bereits sehr paranoid, und er traute weder seinem eigenen Sohn Rhaegar Targaryen noch seiner Gemahlin Rhaella Targaryen, aber am allerwenigsten seiner Hand des Königs Tywin Lennister. Illyrio lässt weiteren Wein kommen, schläft dann aber bald ein.

Tyrion erinnert sich an die Zeit in seiner Jugend, als er noch ein einsames Kind in den Tiefen von Casterlystein gewesen ist. Er hatte damals oft geträumt, er sei ein verschollener Targaryenprinz, der auf einem Drachen über Felder und Wiesen fliegt. Einmal hatte er sich von seinem Onkel Gerion Lennister einen Drachen zum Namenstag gewünscht, und der hatte darüber gelacht, aber sein Onkel Tygett Lennister hatte ihm dann erklärt, dass die Drachen vor über Hundert Jahren ausgestorben seien. Damals hatte Tyrion das als ungeheuerliche Ungerechtigkeit empfunden. Jetzt aber hat Daenerys angeblich sogar gleich drei Drachen, und Tyrion wünscht sich fast, er hätte seinen Vater nicht umgebracht, nur um dessen Gesicht sehen zu können, wenn er von Daenerys und den Drachen erführe. Inzwischen ist es draußen dunkel geworden, und auch er schläft ein.

Als er bei der Dämmerung erwacht, wagt er einen Blick aus der Sänfte heraus und erblickt eine schnurgerade alte Valyrische Straße, die bis zum Horizont reicht. Das Land besteht aus ockerfarbenen Feldern und kahlen braunen Ulmen. Der Valyrische Freistaat hatte sich bis nach Drachenstein ausgedehnt, allerdings nie das Festland von Westeros erreicht. Tyrion fragt sich, was sie aufgehalten haben könnte, denn auch damals schon war Westeros ein reicher Kontinent gewesen. Illyrio bietet ihm erneut Wein und Essen an, aber Tyrion ist ein wenig übel von der Zecherei am Tag zuvor. Er erzählt, dass er geträumt habe, er sei Daenerys begegnet, sie habe ihn aber für Jaime Lennister gehalten und an ihre Drachen verfüttert. Illyrio macht ihm Mut, dass er glaube, sie wisse sicherlich seinen klugen Kopf zu schätzen, denn sie brauche ihn, weil Ser Barristan Selmy zwar ein treuer Ritter sei, mehr aber auch nicht. Zweimal in der Stunde müssen sie anhalten, damit Illyrio seine Blase entleeren kann, und dreimal täglich werden die Pferde gewechselt. Bei einem der Halte schaut sich Tyrion die Straße näher an: sie ist breit und gerade, ein Band aus geschmolzenem Stein, das einen halben Fuß höher liegt als der umgebende Boden, damit das Regenwasser abfließen kann, und obwohl sie schon vor Hunderten von Jahren angelegt worden ist, zeigt sie keinerlei Abnutzungs- oder Alterungserscheinungen, obwohl inzwischen schon 400 Jahre seit dem Untergang von Valyria vergangen sind. Drei Wagen könnten nebeneinander darauf fahren.

Die Goldene KompanieBearbeiten

Zurück in der Sänfte lenkt Illyrio das Gespräch wieder auf Daenerys. Er hat leider keine aktuellen Informationen über ihre jüngsten Aktivitäten, aber er schätzt, dass sie mit ihrem bunt gemischten Heer bestehend aus Söldnern, Dothraki und Unbefleckten Meereen inzwischen wieder verlassen hat. Illyrio hofft, dass Tyrion in Volantis neue Informationen erhalten werde. Greif sei dort und werde wissen, was zu tun ist. Tyrion erkundigt sich nach Greif, und Illyrio erklärt, dass er eine Art Söldner sei, allerdings aus Westeros stamme, und dass er ihm vertraue wie einem Bruder, da er für ihre Sache kämpfe. Illyrio erklärt weiterhin, dass sich die Goldene Kompanie bereits auf dem Weg nach Volantis befinde, um sich Daenerys dort anzuschließen. Dafür habe die Goldene Kompanie sogar ihren Vertrag mit Myr gebrochen. Die Goldene Kompanie gilt als die beste Söldnertruppe in Essos. Die Goldene Kompanie war von Aegor Strom, genannt "Bitterstahl", gegründet worden. Dieser war einer der so genannten Großen Bastarde von Aegon IV. Targaryen. Er hatte vor der Gründung der Söldnertruppe Daemon I. Schwarzfeuer, einem weiteren Bastard Aegons, in der Erste Schwarzfeuer-Rebellion gegen den rechtmäßigen König Daeron II. Targaryen unterstützt. Als Daemon dann allerdings in der Schlacht auf dem Rotgrasfeld fiel, war die Rebellion gescheitert. Die Reste seiner Anhänger, unter denen neben Bitterstahl auch die Söhne Daemons sowie zahlreiche Ritter und Lords waren, flohen über die Meerenge. Dort mussten sie sich schon bald als Söldner verdingen. Manche schlossen sich den Zerfetzten Bannern an, manche den Zweitgeborenen oder auch den Männern der Jungfrau. Bitterstahl aber versuchte, dieser Aufsplitterung entgegenzuwirken, indem er die Goldene Kompanie gründete. Seitdem kämpfen die Männer der Goldenen Kompanie in den sinnlosen Kleinkriegen der Freien Städte Myr, Lys und Tyrosh in den Umstrittenen Landen. Die Männer waren Söhne und Nachfahren von Vertriebenen, und sie träumten davon, irgendwann einmal wieder in das Land ihrer Väter zurückkehren zu können.

Tyrion lobt Illyrio dafür, dass er ausgerechnet die Goldene Kompanie für Daenerys' Sache gewinnen konnte, denn schließlich hat sie ursprünglich gegen das Haus Targaryen gekämpft. Illyrio entgegnet, dass sie trotz allem "Drachen" seien, und seit Maelys I. Schwarzfeuer gebe es keine männlichen Nachfolger mehr im Haus Schwarzfeuer. Daenerys könnte ihnen das bieten, was sie schon immer wollten: eine Rückkehr in ihre Heimat. Bald darauf schläft Illyrio wieder, und Tyrion brütet vor sich hin. Er fragt sich, ob Ser Barristan Selmy wohl glücklich darüber sein wird, in Reihen der Goldenen Kompanie zu kämpfen, wo er doch im Krieg der Neunheller-Könige äußerst erfolgreich gegen sie und Maelys gekämpft hatte.

Hugor vom HügelBearbeiten

So reisen sie durch Andalos, das Land, aus dem der Legende nach die Andalen einst kamen. Diese hatten das Land den haarigen Menschen abgenommen, die vor ihnen dort gelebt hatten. Das Zentrum des alten Reichs von Hugor, dem Ahnherrn der Analen, lag einst nördlich von ihrer Reiseroute, die durch die südlichen Grenzgebiete des alten Reiches führt. Tyrion erinnert sich daran, dass der Glaube an die Sieben lehrt, dass zu dieser Zeit die Sieben in menschlicher Gestalt durch die Hügel von Andalos wandelten, und sie krönten den ersten König der Andalen, Hugor vom Hügel, indem der Vater sieben Sterne vom Himmel holte und sie ihm nacheinander an die Stirn legte, sodass schließlich eine Krone entstand. Illyrio ist erstaunt darüber, dass Tyrion die fromme Legende kennt, und Tyrion erzählt, wie er als Kind die Heiligen Bücher studiert habe, weil er damals Hoher Septon werden wollte, bis er sich schließlich zum ersten Mal verliebte und seinen Plan aufgab.

Illyrio nimmt das Stichwort auf und holt ein Silbermedallion hervor, das ein Bildnis einer hübschen jungen Frau enthält. Er erzählt, dass sie Serra geheißen habe und er sie in einem Kissenhaus in Lys kennengelernt habe. Er nahm sie mit zu sich nach Hause, und schließlich heiratete er sie sogar, obwohl sie nach seiner ersten Ehe nicht seinem Stand entsprach und ihm fortan der Zugang zum Palast von Pentos verwehrt blieb. Dann sei eine Handelsgaleere aus Braavos mit Namen Schatztruhe in Pentos erschienen. Sie kam aus der Jadesee und hatte Gewürze, Stoffe und die Graue Pest an Bord, und obwohl die Stadtbewohner die Ruderer töteten und das Schiff verbrannten, gelangte die Krankheit an Land, indem sich infizierte Ratten ans Ufer retteten. Die Epidemie hat Pentos damals 2000 Menschenleben gekostet, unter ihnen auch Serra.

Tyrion muss an Tysha denken und zitiert eine weitere Stelle aus dem Siebenzackigen: Die Jungfrau brachte Hugor ein wunderschönes Mädchen mit blauen Augen, dass er zur Braut nahm, die Mutter schenkte ihr Fruchtbarkeit, und das Alte Weib sagte voraus, dass sie 44 mächtige Söhne gebären würde. Der Krieger verlieh ihnen große Kraft, und der Schmied schuf für jeden eine eiserne Rüstung. Illyrio hält dagegen, dass es der Legende nach die Rhoynar gewesen seien, die den Andalen die Eisenschmiedekunst beigebracht hätten.

Tyrion fragt, wer in den Flachlanden lebe, und Illyrio berichtet, dass es hier nur Ackerbauern und Landarbeiter gebe, die auf Obsthainen, Bauernhöfen und in Minen arbeiten würden. Auch er selbst besitze einige Minen in der Region, doch habe er sie schon ewig nicht mehr besucht. Außerdem gibt es in den Flachlanden noch einige Stadtruinen, an deren Untergang die Dothraki Schuld seien. Tyrion gibt Illyrio den Rat, einmal eins dieser Khalasare zu vernichten, um die Dothraki einzuschüchtern, aber der Magister erwidert, dass es billiger sei, ihnen ab und zu Geschenke zu machen. Lord Tywin hatte von den Freien Städten immer nur mit Verachtung gesprochen, weil sie Söldner für sich kämpfen lassen. Er war der Meinung, dass Söldner immer wiederkehren würden, um noch mehr Gold zu verlangen. Illyrio erinnert an die Schlacht von Qohor, als die Dothraki von einem Heer der Unbefleckten besiegt wurden, und als Tyrion ihn daran erinnert, dass er Greif ebenfalls als einen Söldner bezeichnet hat, erwidert Illyrio, dass die Sache bei ihm anders läge, da er in seinen Sohn vernarrt sei, den man den Jungen Greif nennt. So geht auch dieser Tag mit Trinken, Reden und Schlafen zu Ende.

In dieser Nacht träumt Tyrion von einer Schlacht, die in den Bergen von Westeros stattfindet und die sehr blutig ist. Er selbst tötet mit einer Axt, die genau so groß ist wie er selbst, viele tapfere Männer. An seiner Seite kämpfen Ser Barristan und Bitterstahl, und am Himmel kreisen Drachen. Außerdem hat er selbst zwei Köpfe, beide ohne Nase. Der Anführer seiner Gegner ist sein Vater Lord Tywin, und er erschlägt ihn erneut. Anschließend tötet er auch Jaime Lennister und zerhackt ihm das Gesicht mit seiner Axt. Währenddessen lacht er wie ein Irrer, aber am Ende merkt er, dass sein zweiter Kopf weint.

Als Tyrion wieder erwacht, sind seine Beine steif, aber Illyrio isst schon wieder. Er erklärt, dass sie die Flachlande noch nicht hinter sich haben, dass die Straße aber bald in die Samthügel hinaufführen würde und sie dann Ghoyan Drohe an der Kleinen Rhoyne erreichen würden. Die Tage und Nächte verschwimmen allmählich, und als sie die Samthügel erreichen, ist Tyrion ein wenig enttäuscht, weil sie so flach sind, und Tyrion behauptet, die Hälfte der Huren in Lennishort hätte größere Brüste. Sie sehen einen Kreis aus aufrechten Steinen, der angeblich von Riesen aufgestellt worden ist, und später einen tiefen See, an dem früher Räuber gelebt haben sollen. Heute sollen sie unter Wasser im See leben und Jeden zu sich hinunterziehen, der in dem See angelt. Am Abend sehen sie am Straßenrand eine riesige valyrische Sphinx, die eine Drachenkönigin darstellt. Früher einmal waren es zwei Figuren gewesen, aber die Dothraki haben die zweite Figur, den Drachenkönig, nach Vaes Dothrak verschleppt, und so ist nur noch der Sockel übrig.

In der folgenden Nacht beginnt Tyrion plötzlich von Gold und warmen Frauenhänden zu singen. Er muss an Shae denken und wie sich die Kette der Hand des Königs in ihren Hals gebohrt hat. Er kann sich nicht mehr daran erinnern, ob er sie zum Abschied geküsst hat, aber er kann sich sehr wohl an ihren ersten süßen Kuss am Grünen Arm erinnern. Dann muss er an Tysha denken und an ihr erstes Mal, aber dann drängt sich das Gesicht seines Vaters vor sein geistiges Auge. Dann schläft Tyrion wieder ein.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. siehe: IV-Daenerys III.