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Zusammenfassung Bearbeiten

Asha Graufreud ist mit Lady Glauer nach Tiefwald Motte zurückgekehrt, während die meisten Eisenmänner auf die Eiseninseln gesegelt sind, um Euron Graufreud zu huldigen. Sie erhält eine Drohung von Ramsay Bolton, und in der folgenden Nacht greift Stannis Baratheon an und es kommt zur Schlacht bei Tiefwald Motte.

SynopsisBearbeiten

Asha flieht vor EuronBearbeiten

Als die Eisenmänner ihren neuen König Euron Graufreud Naggas Hügel auf Alt Wiek hinunter tragen, drängt Asha Graufreuds Onkel Lord Rodrik Harlau sie zur Flucht. Asha will kämpfen, aber ihr Onkel weigert sich, sie mit Männern zu unterstützen und Harlaus gegen Harlaus kämpfen zu lassen, denn einige von ihnen hatten auch Eurons Namen gerufen. Rodrik macht ihr klar, dass wenn sie sich gegen Euron stellt, sie sich auch gegen das Urteil des Königsthings stellt und als Geächtete getötet wird, denn nur einmal in der Geschichte der Eisenmänner war das Urteil eines Königsthings im Nachhinein für ungültig erklärt worden, wie man bei Haereg nachlesen könne. Er drängt sie, noch in derselben Nacht zu verschwinden, denn am nächsten Morgen werde Euron sie töten oder mit dem Roten Ruderer vermählen, was genauso schlimm wäre.

Asha hat die Schwarzer Wind auf der anderen Seite von Alt Wiek angelegt, und so befindet sie sich noch vor Morgengrauen auf dem Weg nach Harlau. Dort verabschiedet sie sich von ihrer Mutter Alannys Harlau, die allerdings verwirrt nur nach Theon Graufreud fragt, während Gwynesse Harlau wieder einmal nur wissen will, wann und ob Lord Rodrik zurückkehrt, da Zehntürmen ja eigentlich ihre gehöre. Noch auf Harlau erreicht sie die Nachricht, dass Euron Asha in ihrer Abwesenheit mit Erik Eisenmacher vermählt hat, um sie zu zähmen. Er hat Erik gleichzeitig als Herrscher über die Eiseninseln eingesetzt. Erik war einmal ein großer Krieger gewesen, allerdings war das zu Zeiten von Lord Dagon Graufreud gewesen, Ashas Ururgroßvater. Asha fürchtet, dass Erik die Demütigung ihrer Bemerkungen auf dem Königsthing nicht vergessen haben könnte, andererseits muss sie Euron eine gewisse Cleverness eingestehen: Erik war auf dem Thing ein Gegenkandidat gewesen, und jetzt wird er die Eiseninseln während seiner Abwesenheit für ihn kontrollieren, und Euron hat einen neuen Unterstützer gefunden, gleichzeitig hat Euron mit der Heirat auch Asha ausgeschaltet. Von Zehntürmen aus segelt sie nach Tiefwald Motte zurück. Sie nimmt Lady Sybelle Glauer wieder mit, wohingegen sie deren beiden Kinder Gawen Glauer und Erena Glauer in Zehntürmen bei ihren Tanten lässt, denn vor allem das kleine Mädchen hätte die stürmische Überfahrt zurück in den Norden vielleicht nicht überlebt.

Asha erhält Nachricht von Ramsay BoltonBearbeiten

Der Maester von Galbart Glauer, in dessen Halle sie in Tiefwald Motte residiert, bringt ihr eine Nachricht aus Hüglingen von Haus Bolton. Qarl, Cromm, Quenten Graufreud, Dagon Graufreud und Tristifer Botlin sind bei ihr. Asha versucht vergeblich sich daran zu erinnern, wer überhaupt in Hüglingen herrscht. Zuletzt hat sie schon eine Nachricht von Stannis Baratheon erhalten, der ihre Huldigung einforderte, doch diese Nachricht ist eine offene Drohung von Ramsay Bolton, der nun nicht mehr als Bastard unterzeichnet, sondern als legitimierter Sohn Lord Roose Boltons und als Lord von Winterfell. Die mit Blut geschriebene Botschaft besagt, dass die Boltons Maidengraben eingenommen haben und dass Lord Roose, der Wächter des Nordens, im Triumph nach Grauenstein zurückgekehrt sei. Auch eine Hochzeit wird erwähnt, und der Brief schließt mit der Drohung ab, dass Ramsay Theon Graufreud zerstückeln wird und dass jeder Eisenmann, der im Norden bleibt, dasselbe Schicksal erleiden wird. Neben Ramsay haben weitere Herrscher des Nordens unterzeichnet: Lady Staublin, Lady Cerwyn und vier Ryswells sowie ein gezeichneter Riese von einem der Umbers. Dem Pergament liegt außerdem ein Stück ledrige Haut bei, das offenbar Theons Haut ist, und Asha verbrennt es augenblicklich mit einer Kerze. Dann erklärt sie dem Maester, dass sie nicht antworten wird und erlaubt ihm, die Nachricht Lady Sybelle zeigen zu dürfen.

Asha fragt sich, ob die Nachricht Lady Sybelle überhaupt interessiert, da sie zuletzt nur noch im Götterhain gewesen ist, um für ihre Kinder auf Zehntürmen und die sichere Heimkehr ihres Gatten zu beten. Asha denkt voller Enttäuschung an die Götter, denn in ihren Augen scheinen die Alten Götter genauso taub zu sein wie der Ertrunkene Gott. Robett Glauer und sein Bruder Galbart waren zusammen mit Robb Stark in den Süden gezogen und sind wahrscheinlich bei der Roten Hochzeit ermordet worden. Immerhin leben Lady Sybelles beiden Kinder noch, was sie eigentlich Asha zu verdanken hat.

Nachdem der Maester gegangen ist, erklärt Tristifer, dass die Boltons nach Maidengraben als nächstes Torrhenschanze angreifen werde und danach Tiefwald Motte. Asha versucht ihn zu beruhigen, dass Dagmer Spaltkinn die Nordmänner in Torrhenschanze lange bluten lassen wird, und Cromm schätzt sogar, dass er die Angreifer besiegen könnte. Verbittert denkt Asha darüber nach, dass ihr Vater Balon Graufreud Maidengraben nie so leichtfertig aufgegeben hätte, doch Euron Graufreud scheint der Norden insgesamt wenig zu interessieren. Er ist stattdessen mit der gesamten Eisernen Flotte unter dem Kommando von Victarion Graufreud und den übrigen Schiffen der Eiseninseln von Alt Wiek aus ins Meer der Abenddämmerung gesegelt. Während dem folgenden Mahl erklären Quenten und Dagon, dass sie in Torrhenschanze mitkämpfen wollen, und Asha wird klar, dass ihre Männer die Hoffnung auf einen Sieg schon aufgegeben haben und sich nur noch nach einem ruhmvollen Tod sehnen.

Asha wird von Qarl verführtBearbeiten

Nach dem Essen steigt Asha die Holztreppe zu Galbart Glauers Schlafgemach hinauf. Dabei steht ihnen noch nicht einmal dieser Weg offen, denn zwischen Tiefwald Motte und Torrhenschanze liegen viele Meilen zerklüftete Hügel, dichte Wälder und jede Menge Nordmänner. Asha hingegen stehen nur noch vier Langschiffe und 200 Männer zur Verfügung, den wankelmütigen Tristifer Botlin eingeschlossen.

Qarl folgt ihr ein wenig später und will Asha verführen, doch sie verweigert sich. Als er sie daraufhin mit Gewalt nimmt, wehrt sie sich zwar, doch es gefällt ihr trotzdem. Als sie fertig sind, erinnert Asha Qarl mit sarkastischem Unterton daran, dass sie verheiratet sei und dass ihr Gemahl sich an ihm rächen werde, woraufhin Qarl daran zweifelt, ob er es überhaupt schafft, aus seinem Stuhl aufzustehen. Asha denkt darüber nach, dass sie sich Mondtee kochen muss, um nicht von Qarl schwanger zu werden, doch andererseits würde das auch keinen Unterschied mehr machen. Asha erinnert sich an die gute Zeit, als sie Qarl das erste Mal vor sechs oder sieben Jahren begegnet war: Er hatte damals vergeblich versucht, sich einen Bart stehen zu lassen, und als sie ihn damit aufgezogen hatte, dass er wie eine Pflaume aussehe, hatte er gesagt, dass er noch nie eine gesehen habe. Daraufhin hatte sie ihn eingeladen, mit ihr in den Süden zu segeln. Damals hatte Robert Baratheon noch auf dem Eisernen Thron und ihr Vater auf dem Meersteinstuhl gesessen und es hatte Frieden geherrscht. Sie waren auf der Schwarzer Wind in den Süden gesegelt und hatten Handel getrieben, unter anderem auf der Schönen Insel und in Lennishort, und als sie den Arbor erreichten, zeigte Asha Qarl, wie eine Pflaume aussieht. In der folgenden Nacht hatten sie sich dann zum ersten Mal geliebt, und Asha war sehr glücklich gewesen. Obwohl sie auch später noch viele Liebhaber hatte, fand sie keinen mehr, der ihr solches Vergnügen bereitet wie Qarl. Sie hätte ihn gern geheiratet, aber er war von zu niedrigem Stand für die Tochter von Lord Balon Graufreud. Bei dem Gedanken an diese Zeit bekommt sie Lust, ihn mit dem Mund zu verführen, und sie schlafen ein zweites Mal miteinander.

Anschließend schläft Qarl schnell ein und Asha tritt an das Fenster des Gemachs. Im Vollmond kann man bei klarer Luft sogar die Berge sehen, nicht aber das Meer, dass eigentlich nur 15 Meilen entfernt und viel näher liegt. Weiter nordöstlich liegt die Mauer, wo nun Stannis Baratheon seine Banner aufgestellt hat. Asha fragt sich, ob es sie weiterbringen würde, wenn sie Stannis ihren Körper anbieten würde, aber dann erinnert sie sich daran, dass er ein verheirateter Mann ist und dass seit der Graufreud-Rebellion eine Feindschaft zwischen Haus Baratheon von Drachenstein und Haus Graufreud herrscht, weil Stannis damals vor der Schönen Insel die Eiserne Flotte vernichtet und Groß Wiek für Robert erobert hatte.

Asha denkt über die Burg nach: Die bemoosten Erdwälle von Tiefwald Motte umschließen einen breiten, runden Hügel mit flacher Spitze, auf dem eine geräumige Langhalle steht. An deren Ende steht ein 15 Meter hoher Wachbaum. Unterhalb des Hügels liegt der Außenhof und die Ställe, die Pferdekoppel, die Schmiede, der Brunnen und der Schafspferch. Außen herum schützt ein tiefer Graben und der Erdwall sowie eine Palisade aus Holz die Burg. Die äußeren Verteidigungsanlagen sind ovalförmig der Landschaft angepasst. Es gibt zwei Tore, die jeweils von einem Paar viereckiger Holztürme bewacht werden, und dazu gibt es einen Wehrgang auf dem Erdwall. Im Osten und Westen liegen leere Felder, auf denen einst Hafer und Gerste wuchsen, doch bei der Eroberung von Tiefwald Motte waren die Felder zerstört worden. Sie hatten zwar danach versucht, erneut etwas zu säen, aber der Frost hatte alles zerstört. Tiefwald Motte ist eine alte Burg, aber keine besonders starke, dennoch will Asha lieber im Kampf sterben, als sich von Ramsay häuten zu lassen.

Von den 30 Langschiffen, die ihr Vater Balon ihr zu Beginn der Offensive mitgegeben hat, sind nur noch vier übrig, darunter ihre Schwarzer Wind und das von Tristifer. Der Rest der Kapitäne ist zu den Eiseninseln zurückgesegelt, um dem neuen König zu huldigen, was Asha ihnen nicht einmal übel nehmen kann. Sie selbst sehnt sich mehr denn je nach dem Meer und einem Schiff unter ihren Füßen.

Asha trifft TristiferBearbeiten

Im Mondlicht zieht sich Asha an und geht in die Küche, wo sie auf Tristifer trifft. Der hatte sich als Einziger nach dem Thing zu ihr bekannt und war den umgekehrten Weg gesegelt wie die meisten ihrer Männer aus Tiefwald Motte. Als Euron mit der Flotte in See gestochen war, hatte Tristifer sich zurückfallen lassen und war in den Norden gesegelt. So kann auch er nicht auf die Eiseninseln zurückkehren.

Obwohl er eigentlich zusammen mit Hagen und Cromm Wache hat, will er wieder einmal Asha dazu überreden, mit ihm eine neues Leben anzufangen, denn er hat gesehen, wie sie in die Küche gegangen ist. Asha erklärt ihm, dass Hagens Tochter ihm verliebte Blicke zugeworfen habe, aber Tristifer besteht darauf, dass er Asha liebt. Er will Asha berühren, aber im Gegensatz zu Qarl wagt er es nicht. Stattdessen drängt er sie, mit ihm fortzusegeln und in der Jadesee Handel zu treiben, bevor es zu spät ist. Anschließend könnten sie sich mit dem Gewinn ein Haus in Altsass oder den Freien Städten kaufen. Als Asha allerdings Qarl erwähnt, den sie dann mitnehmen würde, zuckt Tristifer zusammen. Sie erinnert ihn daran, dass sie Geiseln auf Harlau habe und auf dem Seedrachenhorn ihr eigenes Königreich begründen könne. Früher war das Seedrachenhorn dichter besiedelt, in den Hügeln und Mooren befinden sich immer noch eine Menge Burgruinen der Ersten Menschen, und an manchen Stellen gibt es sogar noch Wehrholzbaumkreise von den Kindern des Waldes. Als Tristifer ihr klar macht, dass es dort nichts gebe, worüber man regieren könne, gibt Asha sofort zu, dass der Plan keinen Sinn ergebe.

Sie überlegt, ob sie Erfolg haben könnte, indem sie nach Harlau zurückkehrt und zusammen mit ihrem Onkel Aeron Graufreud einen Aufstand lostritt, doch seit dem Thing hat ihn niemand mehr gesehen. Erik Eisenmacher ist auf der Suche nach ihm und macht außerdem Jagd auf die Ertrunkenen. Der Blinde Ben Schwarzfluth ist bereits gefangen genommen und verhört worden, so wie auch die Alte Graue Möwe, aber Aeron bleibt verschwunden. Tristifer glaubt, dass Euron Aeron umgebracht hat und Erik zum Schein nach ihm suchen lässt, um nicht als Sippenmörder dazustehen.

Dann erzählt er Asha die Geschichte von Torgon Graueisen, dem einzigen König der Eiseninseln, der jemals erfolgreich das Ergebnis eines Königsthings angezweifelt hat: Als dessen Vater Urragon III. Graueisen starb, befand sich Torgon gerade auf einem Raubzug auf dem Mander, den er von seiner Festung Grauschild aus begonnen hatte. Seine Brüder schickten ihm keine Nachrichten vom Tod des Vaters und beriefen ein Königsthing ein, weil sie hofften, auf diese Weise selber zum König gewählt zu werden. Stattdessen wählten die Lords und Kapitäne dann jedoch Urragon Guthbruder, dessen erste Amtshandlung darin bestand, die Söhne des alten Königs hinrichten zu lassen, was ihm den Beinamen "Schlechtbruder" einbrachte. Er regierte zwei Jahre lang. Als Torgon auf die Eiseninseln heimkehrte, prangerte er die Unrechtmäßigkeit des Königsthings an und rebellierte gegen König Urragon. Dieser hatte sich inzwischen auf den Inseln viele Feinde gemacht und so unterstützten die Priester, Lords und Kapitäne Torgon und setzten Urragon ab, der schließlich von seinen eigenen Kapitänen in Stücke gehackt wurde. Torgon, genannt "der Nachzügler", wurde König und regierte vierzig Jahre lang.

Tiefwald Motte wird angegriffenBearbeiten

Diese Geschichte bringt Asha offenbar auf eine Idee, denn sie packt Tristifer an den Ohren und küsst ihn, doch einen Augenblick später hört sie ein Kriegshorn. Sie laufen auf den Außenhof, wo sie zwei blutende Nordmänner am Osttor finden. Lorren Langaxt, Harl und Grimmzunge stehen bei ihnen. Sie erzählen, dass insgesamt fünf Nordmänner über die Wehrmauer klettern wollten. Zwei haben sie vor der Mauer getötet, einen hat Harl auf dem Wehrgang erwischt und diese beiden hätten es in den Hof geschafft. Asha tritt an den einen noch lebenden Mann heran und fragt ihn, wer er sei. Er erklärt, dass er ein Flint sei und dass die Burg Galbart Glauer gehöre. Als sie an dem Speer dreht, der dem Mann im Bauch steckt, und er vor Schmerzen aufschreit, gesteht er, dass sie Lady Glauer retten wollten und dass 3000-4000 Männer im Anmarsch seien. Asha erinnert sich an die Worte des Maesters, dass die Bergstämme aus dem Norden untereinander zu zerstritten seien, um sich ohne die ordnende Hand der Starks jemals zu verbünden. Asha fürchtet, dass der Maester sich vielleicht geirrt haben könnte. Sie schickt Lorren los, Lady Glauer und den Maester zu holen, und Grimmzunge zu Cromm und Hagen auf den Wehrturm.

Ashas Männer zwängen sich in ihre Rüstungen, während die Reste des Hofstaats der Glauers in den Hof getrieben werden. Glauers Haushofmeister, dem seit der Eroberung von Tiefwald Motte ein Bein fehlt, wird aus dem Keller heraufgetragen, der Maester protestiert, bis Lorren ihm ins Gesicht schlägt, und Lady Glauer kommt aus dem Götterhain und schimpft mit Asha, dass sie sie vor diesem Tage gewarnt habe. Der Maester, dessen Nase nun gebrochen ist, bittet Asha darum, mit den Nordmännern verhandeln zu dürfen. Lady Sybelle bietet Asha an, sie gegen ihre Kinder auf Zehntürmen einzutauschen. Asha weiß, dass selbst wenn man sie verschont, ihre Männer hingerichtet werden, abgesehen vielleicht von ihren Vettern und Tristifer, für die man Lösegeld erhalten wird.

Asha hingegen will nicht aufgeben. Sie steigt auf ein Fass und ruft ihre Männer dazu auf, mit ihr zu kämpfen. Qarl, Lorren und Rolf der Zwerg antworten ihr, als Hagen erneut ins Horn bläst und damit erneut Angreifer ankündigt. Asha weist die Männer an, ihr auf die Mauern zu folgen. Oben zeigt Cromm ihr die herannahenden Gegner: sie haben sich mit Ästen getarnt und nähern sich wie eine Welle aus Bäumen der Burg. Tristifer Botlin erkennt sofort, dass sie gegen solch eine Übermacht verloren sind, aber Cromm will einen heldenhaften Tod sterben. Asha kommen Zweifel, und sie denkt an das 15 Meilen entfernte Meer. Sie entscheidet, sich zu den Schiffen durchzuschlagen, wobei sie sich wundert, dass ihre Gegner nicht zuerst ihre Schiffe verbrannt haben. Auf Ashas Befehl stößt Hagen dreimal kurz in sein Horn als Zeichen für die Eisenmänner, zu den Schiffen aufzubrechen. Auf dem Weg hinunter kommt Asha Qarl mit ihrem Helm und ihren Äxten sowie ihrem Pferd entgegen.

Asha ergreift die FluchtBearbeiten

Am Nordtor wird ein Rammbock herangetragen und kurz darauf ertönen Trompeten, was Asha wundert, denn Trompeten sind untypisch für Nordmänner. Asha formiert ihre Männer um sie herum und will durch das Südtor hinauspreschen. Als Hagen von den Wehrgängen herunterkommen will, trifft ihn ein Pfeil im Bauch und er stürzt hinab. Seine Tochter läuft wehklagend zu ihm und Asha weist Rolf der Zwerg an, sie auf seinem Pferd mitzunehmen. Als sich das Südtor öffnet, scheint der Weg frei zu sein. Sie traben über die verfaulten Getreidefelder vor der Burg auf den Wolfswald zu. Asha hält die Reiter als Nachhut zurück, damit niemand zurückgelassen wird, der kein Pferd hat. Sie fliehen nach Süden und Südwesten, bis der Wald sie völlig verschluckt hat und sie die Türme der Burg nicht mehr sehen können. Asha will bis Sonnenaufgang nach Westen reiten und danach erst nach Norden zu den Schiffen. Sie schickt ihre besten beiden Reiter, Rolf den Zwerg und Roggon Rostbart, als Kundschafter voraus. Asha und die Eisenmänner kommen nur langsam voran, denn der dunkle Boden ist heimtückisch.

Nach einer halben Meile bleibt Quentens Stute in einem Loch hängen und bricht sich den Vorderlauf, sodass er das Tier töten muss. Asha sieht ein, dass es nichts bringt, in der Dunkelheit weiter zu marschieren, und sie beschließt, bis zum Morgengrauen abzuwarten und zu ruhen. Schlafen kann allerdings keiner von ihnen, nicht einmal Schlaffaug-Dael, der sonst sogar zwischen den Ruderzügen einnickt. Die Männer teilen sich Essen und Apfelwein, Quenten schickt drei Männer zum Spähen in die Bäume, und Hagens Tochter will Tristifer zwischen die Bäume zerren, doch als er nicht will, nimmt sie Harl mit. Asha wünscht sich, dasselbe mit Qarl tun zu können, und sie denkt verzweifelt daran, dass sie nicht weiß, wohin sie segeln könnten, selbst wenn sie es bis zu den Schiffen schaffen. Dann erinnert sich sich an Ramsays Worte.

Plötzlich fliegt etwas haariges aus dem Gebüsch in ihre Mitte, und sofort sind alle Eisenmänner kampfbereit auf den Beinen. Es ist der Kopf von Rolf dem Zwerg. Als nächstes stürmen die Nordmänner, die sie ohne Fackeln umzingelt haben, auf sie los. Es entbrennt ein Kampf im Dunkel des Wolfswaldes. Asha tötet den ersten Mann mit ihrer Wurfaxt, dann nimmt sie ihren Schild an den Arm. Sie tötet einen zweiten Nordmann mit ihrem Dolch, nachdem sie seinen Axthieb pariert hat. Hinter ihr taucht ein dritter Nordmann auf, den sie ebenfalls mit ihrem Dolch tötet. Der vierte Mann, der sie angreift, kriegt sie kurz zu packen, doch dann tötet Qarl ihn mit seinem Schwert. Sie hört, wie Grimmzunge laut seine Opfer mitzählt und bei sieben angelangt ist, während Lorren neben ihm stirbt und Tristifer von seinem Pferd aus Hiebe verteilt. Asha tötet weitere Männer, dann steht sie Rücken an Rücken mit Qarl. Ein Nordmann mit einem Speer rast auf sie zu, wird aber rechtzeitig von Quentens Speer erwischt, bevor er selbst durch eine Axt im Hinterkopf stirbt. Während Grimmzunge bei neun angelangt ist, sieht Asha Hagens Tochter nackt aus dem Wald springen, verfolgt von zwei Nordmännern. Asha tötet einen mit einer Wurfaxt, und Hagens Tochter schnappt sich dessen Schwert, tötet den zweiten Mann und stürzt sich ebenfalls in den Kampf. Die Schlacht geht weiter, und als Asha die Beile und ihr Dolch ausgehen, schnappt sie sich ein breites Kurzschwert, während sie bemerkt, dass der Morgen langsam graut. Ihr letzter Gegner ist ein großer, grimmiger Nordmann mit einer Axt, der sie fortwährend beschimpft, weil sie eine Frau ist.[1] Nachdem er ihren Schild mit mehreren Hieben zersplittert hat, schmeißt sie ihn fort und weicht den Hieben tänzelnd aus. Dann stößt sie gegen einen Baum, stolpert über eine Wurzel und wird von dem Axtkopf an der behelmten Schläfe getroffen. Als Letztes hört sie wieder Trompeten, dann fällt sie in Ohnmacht.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. Und wofür sich dieser Nordmann namens Morgan Kleyn später entschuldigen wird‚ siehe: X-Des Königs Beute (Asha Graufreud I).

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