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Das Erbe von Winterfell - Kapitel 26 - Arya II

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ZusammenfassungBearbeiten

Arya Stark jagt Tauben, um auf den Straßen von Königsmund zu überleben. Als sie Glockengeläut hört, folgt sie der Masse der Menschen und sieht, wie ihr Vater Eddard Stark in der Öffentlichkeit seinen Verrat zugibt. König Joffrey Baratheon bestimmt, dass er an Ort und Stelle geköpft werden soll. Arya versucht, zu ihrem Vater zu gelangen, wird aber von Yoren von der Nachtwache entdeckt. Er bestimmt, dass sie mit ihm kommen soll.

SynopsisBearbeiten

Arya sucht einen Weg aus Königsmund herausBearbeiten

Arya Stark jagt in der Mehlgasse von Königsmund nach Tauben. Verglichen mit Katzen lassen sich Tauben leicht fangen. Jetzt gebraucht sie ihr hölzernes Übungsschwert, um eine Taube in der Luft zu erschlagen und ihr dann den Kopf umzudrehen. Sie trifft auf einen Mann, der einen Karren mit Kuchen durch die Straßen schiebt und bittet ihn um ein Stück, bietet sogar ihre Taube als Tausch an. Der Mann möchte drei Kupfersterne haben, die Arya nicht hat. Arya erinnert sich an das Sehen, das Syrio Forel ihr beigebracht hat und überlegt, ob sie mit einem Kuchen fliehen könnte, aber der Verkäufer durchschaut ihre Gedanken und macht sie auf die beiden Goldröcke aufmerksam, die in der Nähe stehen. Obwohl sie ihnen keinerlei Beachtung schenken, schnürt sich bei Arya beim bloßen Anblick der Goldröcke der Magen zu und sie lässt von ihrem Plan ab.

Den Roten Bergfried meidet sie, denn dort hängen verrottende Köpfe auf Lanzenspitzen an den Mauern der Festung. Aber selbst aus der Ferne kann man sie sehen. Sie hat in Flohloch schon die unterschiedlichsten Gerüchte über das Geschehene gehört: dass der Kommandant der Stadtwache von Königsmund von den Lennisters zum Lord erhoben worden ist und mit Ländereien am Trident belohnt wurde [1], dass Lord Renly Baratheon seinen Bruder Robert Baratheon ermordet hätte und geflohen sei, dass der König bei einer Wildschweinjagd oder beim Verzehr eines Wildschweins gestorben sei oder dass er von Varys oder Königin Cersei Lennister vergiftet wurde. Alle Geschichten haben gemeinsam, dass der König tot ist. Die Glocken der Großen Septe von Baelor hatten einen Tag und eine Nacht geläutet, und das tun sie nur, wenn ein König gestorben ist.

Arya würde Königsmund gern verlassen, aber die sieben Stadttore sind entweder verschlossen oder werden streng bewacht von Lennister-Männern oder Goldröcken: gänzlich verschlossen waren das Drachentor, das Löwentor und das Alte Tor, das Schlammtor und das Tor der Götter stand nur für diejenigen offen, die in die Stadt hinein wollten, und nur durchs Königstor oder durchs Eisentor kann man hinaus, aber Lennister-Soldaten durchsuchen jeden Wagen und befragen jeden Passanten. Sie hatte schon darüber nachgedacht, über den Schwarzwasser zu schwimmen, aber das ist zu gefährlich, da der Fluss breit und tief und die Strömung gefährlich ist. Auch kann sie sich keine Fähre oder ein Schiff leisten.

Es gibt Topfküchen in Flohloch, wo sie ihre gefangenen Vögel kochen lassen kann oder die Hälfte gegen etwas altes Brot oder eine "Schale Braunes" eintauschen kann, aber die Menschen dort sind gefährlich. Arya ist schon ein paarmal verfolgt worden, als sie aus den Küchen fortgegangen ist, wahrscheinlich wegen ihrer Stiefel oder wegen ihres Umhangs, aber bisher ist sie stets entkommen. Jetzt bleibt sie lieber hungrig, weil sie die starrenden Blicke der Menschen in diesen Stuben fürchtet. Die erste Nacht verbrachte sie in einem verlassenen Haus in der Schweinegasse, aber dennoch hatte man ihr ihre Silberkette und den Beutel mit ihren guten Kleidern schon da gestohlen. Alles, was die Diebe ihr gelassen haben, sind die Sachen, die sie anhat, ihr Umhang, ihr Übungsschwert und Nadel, auf dem sie geschlafen hat. Wenn sie es nur erst aufs Land und auf den Königsweg geschafft hat, könnte sie sich von Wurzeln und Beeren ernähren oder in Obstgärten stehlen und in den Norden gehen.

Sie vermisst ihre Brüder Robb, Rickon und am meisten Jon Schnee. Sie hat versucht, mit anderen Kindern zu reden, aber das hat nicht gut funktioniert, vielleicht wegen ihres Akzents: die jüngeren laufen sofort weg und die älteren Kinder stellen Fragen oder beschimpfen sie oder versuchen sie zu bestehlen. Ein sehr dürres Mädchen, das vielleicht doppelt so alt war wie sie, hatte sie sogar zu Boden geschlagen und dann versucht, sie auszurauben, wofür sie einen Hieb mit Aryas Übungsschwert bekam.

Auf ihrem täglichen Marsch zu den Stadttoren entscheidet sie sich heute, am Hafen vorbei zum Schlammtor zu laufen, um nachzuschauen, ob sie nicht vielleicht mit einem Schiff auslaufen könnte. Bei den Kaianlagen ist es sehr ruhig. Goldröcke patroullieren auf dem Fischmarkt. Drei Kriegsgaleeren fahren in Formation auf dem Schwarzwasser. Auf einem der Piers sieht sie Männer in Winterfell-Kleidung, die ein Schiff beladen. Sie fragt einen Hafenarbeiter über das Schiff und erfährt, dass es die Windhexe aus Myr ist - das Schiff, mit dem sie und Sansa eigentlich in den Norden fahren sollten. Es liegt erstaunlicherweise immer noch vor Anker. Als sie sich dem Schiff nähert, zwingt sie sich, wieder genau hinzusehen, wie Syrio es sie gelehrt hat. Ihr wird klar, dass sie die Wachen nicht kennt und es daher vermutlich eine Falle ist. Da die Männer sie aber schon bemerkt hat und sie nicht auffallen will, bietet sie ihnen ihre Taube zum Verkauf an. So schöpfen die Männer keinen Verdacht und schicken sie wieder fort.

Eddard wird hingerichtetBearbeiten

Irgendwie findet sie den Weg zurück nach Flohloch und muss feststellen, dass sie die Taube verloren hat oder sie ihr gestohlen wurde. Dann hört sie plötzlich eine Glocke der Großen Septe von Baelor läuten und wundert sich, warum sie um diese Uhrzeit geschlagen wird. Dann hört sie, wie ein Mann zu einer Frau sagt, dass das bedeutet, dass sich alle versammeln sollen, denn es werde nur eine Glocke geläutet und nicht alle wie beim Tod des Königs. Zwei Jungs laufen an ihr vorbei und der eine sagt, dass die Goldröcke die Hand des Königs zur Septe brächten, wo ihr die Hand abgeschlagen werden soll. Als sie den Massen laufend folgt, fällt sie hin und schlägt sich Hand und Knie blutig. Auf dem Weg zum Platz an der Septe sieht sie außerdem die Zwillinge Ser Horas Rothweyn und Ser Hobber Rothweyn vorbeireiten und muss daran denken, wie Sansa und Jeyne Pool sich stets über sie lustig gemacht hatten.

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Arya beobachtet die Verhandlung ©Cecilia Latella

Arya folgt den Massen. Um sie herum diskutieren die Menschen über ihren Vater und seinen Verrat. Sie kämpft sich durch die Massen und landet schließlich an der mächtigen Statue von Baelor I. Targaryen, an der sie hochklettert, um etwas sehen zu können. Von ihrem Aussichtspunkt aus kann sie sehen, wie zwei Goldröcke ihren Vater vorführen, sein Gesicht ist schmerzverzerrt und dünner als sie es je gesehen hat. Der Hohe Septon steht hinter ihm auf der Kanzel bei den Toren der Septe. Vor der Kanzel sieht Arya Joffrey Baratheon, Königin Cersei Lennister in einem eleganten Trauerkleid, Sandor Clegane, vier weitere Mitglieder der Königsgarde, Varys und Petyr Baelish. Dann sah sie Sansa in ihrer Mitte und sie fragt sich, warum sie so glücklich zu sein scheint [2].

Dann beginnt Eddard mit einer Rede, doch man kann ihn kaum verstehen. Ein edel gekleideter Mann [3] befehligt die Goldröcke, die für Ruhe und Ordnung sorgen, drängt Eddard, lauter zu reden. Eddard setzt erneut an und gesteht seinen Verrat und dass er das Vertrauen König Robert missbraucht habe. Er habe versucht, Joffrey abzusetzen, um sich selbst auf den Thron zu setzen. Jetzt aber verkündet er, dass Joffrey der einzig rechtmäßige König der Sieben Königslande sei. Ein Stein aus der Masse trifft ihn und verursacht eine Wunde an seinem Kopf. Weitere Steine folgen.

Der Hohe Septon ruft aus, dass der gesegnete Baelor Gnade und Gerechtigkeit stets gleichermaßen gepredigt habe und fragt König Joffrey nach seinem Urteil. Joffrey erklärt, dass sowohl seine Mutter als auch seine Verlobte ihn um Gnade für Eddard angefleht hätten und vorgeschlagen haben, ihm das Schwarz der Nachtwache anzulegen. Dann erklärt er, dass solange er König sei, Verrat nie ungestraft bleiben werde und er befiehlt Ser Ilyn Payn, ihm Eddards Kopf zu bringen. Dies verursacht einen Tumult um ihn herum, in dem der Hohe Septon, Varys und sogar Cersei versuchen, ihn umzustimmen.

Arya springt von der Statue hinunter, zieht Nadel und versucht, nach vorne zu gelangen, aber sie kann sich der Masse gegenüber nicht durchsetzen. Sie kann erkennen, wie Ser Ilyn vortritt und das Großschwert ihres Vaters zieht: Eis. Sie versucht weiter, sich einen Weg nach vorn zu bahnen, aber plötzlich greift eine Hand nach ihr und hält sie so fest, dass ihr Schwert herunterfällt. Ein verlotterter alter Mann hebt sie hoch und sagt ihr, dass sie nicht hinsehen solle, wenn Ser Ilyn das Schwert schwingt. Dann hört sie ein seltsames Geräusch und ein Seufzen.

Arya sieht sich den alten Mann genauer an und erkennt Yoren, den Mann der Nachtwache, der bei ihrem Vater vorgesprochen hatte. Er sagt ihr, sie solle den Mund halten und mit ihm kommen. Dabei nennt er sie ständig einen Jungen. Er schüttelt sie heftig, als sie versucht zu sprechen. Als sich die Menge zerstreut, gibt er ihr Nadel zurück und sagt, dass er hoffe, sie könne es auch benutzen. Yoren zieht sie in einen Torbogen und zückt ein Messer. Sie will zurückzucken, aber Yorens Griff ist zu fest.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

Handelnde Personen:

Erwähnte Personen:

Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

Orte:

Begriffe:

Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. was der Wahrheit entspricht, da Janos Slynt sich Lord von Harrenhal nennen darf.
  2. Ser Barristan Selmy war auch als alter Mann verkleidet unter dem Volk‚ siehe: IX-Daenerys II.
  3. Lord Janos Slyntsiehe: II-Sansa IV.

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