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Das Erbe von Winterfell - Kapitel 20 - Catelyn III

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ZusammenfassungBearbeiten

Robb Starks Heer erreicht die Zwillinge, wo Catelyn Tully mit Lord Walder Frey um die Überquerung des Trident verhandelt.

SynopsisBearbeiten

Catelyn und Robbs Armee nähern sich den ZwillingenBearbeiten

Catelyn Tullys böse Vorahnungen wachsen, als sie mit Robb Starks Heer durch die Eng hindurchmarschieren und in die dahinter liegenden Flusslande kommt. Sie sorgt sich um ihren Vater Lord Hoster Tully, ihren Bruder Edmure Tully, dass er in der Schlacht nicht auf Jaime Lennister treffe, sie fürchtet um ihren Mann Eddard Stark, ihre Töchter Sansa Stark und Arya Stark und ihre Söhne Brandon Stark und Rickon Stark auf Winterfell. Aber sie weiß auch, dass sie nichts tun kann für irgendeinen von ihnen, und so versucht sie, so grimmig und hart wie der Norden zu sein, um wenigstens Robb helfen zu können. Sie beobachtet, wie Robb jeden Tag einen anderen Hohen Lord an seiner Seite reiten ließ an der Spitze des Heeres, damit er sich mit ihm beraten kann. Ihr wird klar, dass er schon viel gelernt hat von seinem Vater, aber sie fragt sich auch, ob es schon genug ist, um zu bestehen. Brynden Tully war mit 100 schnellen Reitern vorausgeritten, um den Weg zu erkunden.

Sie nähern sich den Zwillingen, wo Lord Walder Frey eine Armee von 4000 Soldaten versammelt hat, wie die Späher melden. Lord Tywin Lennisters Streitkräfte hingegen sind noch Tage entfernt. Catelyn ärgert sich über Lord Walder, der wie damals bei der Schlacht am Trident abwartet und nicht eingreift, statt seinem Lehnseid nachzukommen und ihrem Bruder in Schnellwasser zu helfen. Catelyn reitet nach vorne zu Robb, der am heutigen Tag Robett Glauer an seiner Seite hat. Robb hofft, dass sich die 4000 Frey-Soldaten ihm anschließen werden, wenn er die Zwillinge erreicht. Catelyn gibt ihm den Rat, nichts von Walder Frey zu erwarten, dann könne er auch nicht von ihm enttäuscht werden. Sie erinnert Robb außerdem daran, dass Lord Walder den Lennisters stets freundlich gegenber stand. So ist einer seiner Söhne mit einer Schwester Lord Tywins verheiratet.

Sie schlagen ihr Lager auf halber Strecke zwischen Königsweg und Trident auf. Theon Graufreud berichtet, dass Ser Brynden mit seinen Männern einige Lennister-Späher getötet habe. Außerdem habe er Ser Addam Marbrand erspäht, der sich mit seinen Truppen wieder nach Süden zurückzieht und dabei alles niederbrennt. Er hat herausgefunden, wo sich die Starkarmee befindet, nicht aber, dass sie sich teilt. Catelyn warnt, dass Walder Frey dafür sorgen könnte, dass die Lennisters das erfahren und rät, alle Raben abzuschießen, die die Zwillinge verlassen, aber Theon sagt, dass sei bereits veranlasst. Catelyn fragt, was Lord Walders Soldaten getan haben, als die Lennisters ihr Land verwüstet haben: es gab ein paar kleinere Kämpfe, aber ansonsten verhält sich Lord Walder abwartend und zurückhaltend. Dies lässt Robb hoffen, dass Lord Walder seinem Treueeid gerecht wird, aber Catelyn sagt, dass es einen Unterschied gibt, sein Land zu verteidigen oder in eine offene Schlacht zu ziehen.

Der einzige Weg über den Grünen Arm so weit nördlich ist der bei den Zwillingen, besonders da der Fluss zur Zeit viel Wasser führt. Um Flösse zu bauen fehlt Robb die Zeit. Theon wirft ein, dass Robb die Zwillinge leicht erobern könnte, denn er sei Lord Frey zahlenmäßig fünfmal überlegen, doch Catelyn gibt zu Bedenken, dass das lange dauern würde und Lord Tywin in dann rückhalts angreifen könne. Robb ist verunsichert. Er fragt Catelyn, was Eddard tun würde, und sie antwortet, er hätte einen Weg gefunden, egal was es koste.

Brynden Tully bringt Nachricht aus dem Süden, als sie die Zwillinge erreichenBearbeiten

Am nächsten Morgen kommt Ser Brynden persönlich mit Nachrichten aus der Vorhut zu ihnen. Sie haben von einem gefangenen Lennister-Soldaten erfahren, dass Ser Jaime Lennister eine Schlacht unter den Mauern von Schnellwasser gewinnen konnte und die Lords der Flusslande vertrieben hat. Dabei hat er Edmures Heer aufgerieben und Catelyns Bruder gefangen genommen. Lord Tytos Schwarzhain habe die Überlebenden in Schnellwasser versammelt und werde von Ser Jaime belagert. Des Weiteren habe Lord Walder seine Truppen bei den Zwillingen gesammelt und die Festung verschlossen. Robb verliert die Geduld und verkündet, die Mauern der Zwillinge zu erstürmen, aber Catelyn sagt ihm, er klinge wie ein Kind, das ein Hindernis einfach umstoßen wolle. Manchmal würden Worte mehr helfen als Schwerter. Catelyn erklärt, dass die Freys den Kreuzweg schon seit 600 Jahren halten, und stets hätten sie ihren Wegzoll eingestrichen. Robbs Aufgabe müsse nun sein, herauszufinden, was Lord Walder möchte. Falls Robb diese Gebühr nicht zahlen wolle, bliebe ihm nichts anderes übrig, als nach Maidengraben zurückzukehren und dort auf Lord Tywin Lennister zu warten. Catelyn reitet davon und lässt Robb mit ihrem Ratschlag allei zurück, damit er darüber nachdenken kann. Sie fragt sich, ob Eddard ihm auch die Weisheit des Kniefalls im richtigen Augenblick gelehrt habe, die Sieben Königslande sind voll von Männern, die diese Lektion versäumt haben.

Gegen Mittag erreichen sie die Zwillinge, zwei hässliche aber eindrucksvolle Burgen auf jeder Seite des Grünen Arms mit einer breiten Brücke, die dazwischen gespannt ist. Die Freys sind durch die Zölle reich geworden, die bei der Überquerung zu entrichten sind. Als sie die Türme sehen, merken die Nordmänner, dass es fast unmöglich ist, die Festung zu erstürmen. Auch eine Belagerung macht keinen Sinn, wenn man die andere Seite des Flusses nicht kontrolliert.

Eine 12-köpfige Gruppe um den Erben der Burg, Ser Stevron Frey, kommt ihnen entgegen. Ser Stevron fragt, wer das Kommando hat und erklärt Robb, dass sein Vater ihn in seine Festung einlädt, um mit ihm zu Abend zu essen und sein Erscheinen zu erklären. Robbs Gefährten wollen ihn davon abhalten, das Angebot anzunehmen, weil man Lord Walder nicht trauen könne. Catelyn bemerkt, dass siech Ser Stevrons Miene langsam verfinstert ob der Bemerkungen der Nordmänner, daher bietet sie sich an, mit Lord Walder zu verhandeln. Ser Stevron ist erfreut über das Angebot und sein Bruder Ser Perwyn Frey bleibt als Geisel bei den Nordmännern.

Catelyn verhandelt mit Lord Walder Frey in dessen BurgBearbeiten

Der ergraute Lord Walder Frey empfängt Catelyn in der großen Halle der Westburg, umgeben von seinen 20 Söhnen, 36 Enkeln, 19 Urenkeln und zahllosen Töchtern, Bastarden und Bastardenkeln und seiner achten Frau, der 16-jährigen Joyeuse Erenfurt. Lord Walder begrüßt sie barsch und direkt. Sogar Ser Stevron versucht, seinen Vater etwas zu beruhigen, doch Lord Walder weist ihn zurecht, er sei nicht der Lord und daher nehme er keine Anweisungen von ihm an. Auch einer seiner Bastarde, Ryger Strom, kriegt sein Fett weg. Seine Söhne Danwell Frey und Walen Frey helfen ihm in seinen Stuhl. Catelyn merkt, dass sie ihre Worte mit Vorsicht wählen muss. Sie bittet Lord Walder, die Tore seiner Burg zu öffnen, damit Robb mit seiner Armee weiterziehen könne. Lord Walder errät, dass sie nach Schnellwasser ziehen wollen, und Catelyn macht kein Geheimnis daraus, sondern sagt, dass sie ihn eigentlich dort erwartet hätte, da er doch immer noch ein Vasall ihres Vaters sei. Er erwidert, dass er angefangen habe, seine Truppen zusammenzurufen, und danach wollte er losmarschieren bzw. seine Söhne damit beauftragen, was Jared Frey spontan bestätigt. Dann aber habe Catelyns Bruder die Schlacht schon verloren. Catelyn bezweifelt das, verkneift sich aber eine Bemerkung. Sie fragt ihn, ob sie unter vier Augen reden könnten und Lord Walder schickt alle hinaus.

Als sie allein sind, erklärt Lord Walder, dass all seine Nachkommen nur darauf warten, dass er sterbe, allen voran sein Erbe Ser Stevron, der warte schon seit 40 Jahren. Catelyn schmeichelt ihm und bittet ihn, Robbs Armee über den Fluss zu lassen. Lord Walder fragt, warum er das zulassen sollte. Als Catelyn droht, dass vor seiner Burg 20.000 Nordmänner stünden, antwortet Walder, dass es dann bald 20.000 Leichen sein würden, wenn Lord Tywin Lennister erst einmal einträfe. Catelyn erinnert ihn daran, dass er ihrem Vater einen Treueid geschworen habe, aber Walder entgegnet, dass er das auch dem König gegenüber getan habe und der heiße momentan Joffrey Baratheon, was Robb und die Nordmännern zu Aufständischen machen würde. Catelyn fragt ihn, warum er dann nicht mit den Lennisters zusammenkämpfe. Walder spricht verächtlich über die Arroganz und dem Gold von Lord Tywin und dass er ihn schon bitten müsse, wenn er seine Hilfe brauche. Catelyn bittet erneut um eine Überquerung des Flusses, auch im Namen ihres Vaters, ihres Bruders, ihres Gatten und ihrer Söhne.

Walder entgegnet, dass Hoster Tully ihn beleidigt habe, weil er nicht zu seiner letzten Hochzeit gekommen sei und zu der davor auch nicht. Immer schon habe das Haus Tully auf die Freys "geschissen", und Lord Hoster habe auch jegliche Verbindung zwischen den Häusern abgelehnt, etwa zwischen Edmure und einer seiner Töchter. Vor einem Jahr beim Turnier zu Ehren von Prinz Joffreys 12. Namenstag sei Lord Walder in Königsmund gewesen und habe vorgeschlagen, dass Jon Arryn und Catlyns Schwester Lysa Tully zwei seiner Enkel - einer davon ist Walder Frey (Kleiner Walder) als Mündel aufnehmen sollten und als Gegenzug ihren Sohn Robert Arryn mit auf die Zwillinge zu nehmen. Lord Walder hat nicht vergessen, wie entrüstet Lady Lysa über den Vorschlag gewesen ist und wie brüsk sie ihn abgewiesen hatte. Als Jon Arryn auch noch bekräftigte, dass Robert als Mündel nach Drachenstein zu Stannis Baratheon geschickte werde [1], stürmte sie wutentbrannt aus dem Zimmer [2]. Lord Walder wechselt das Thema wieder auf die Brücke, und warum er Robbs Armee hinüberlassen sollte. Es beginnt ein langes Feilschen zwischen ihm und Catelyn.

Catelyn übermittelt Robb Lord Walders BedingungenBearbeiten

Kurz vor Sonnenuntergang ritt sie wieder hinaus und zu Robb und seinen Bundesgenossen. Sie wird begleitet von Ser Jared Frey, Ser Hosteen Frey, Ser Danwell Frey und Ronel Strom sowie vielen Pikenieren in voller Montur. Catelyn erklärt Robb feierlich, dass es vollbracht sei: er könne mit seinem Heer die Zwillinge passieren. Die Truppen von Walder Frey schließen sich ihm an bis auf 400, mit denen er die Festung sichern will. Catelyn rät Robb, 400 seiner eigenen Männer dazulassen, um sicherzugehen, dass Lord Frey sich nicht umentscheidet während des Kriegs, allerdings soll er dafür einen Heerführer einsetzen, dem er vertraut. Robb entscheidet sich für Helman Tallhart. Folgende Bedingungen stellt Walder Frey: zwei seiner Enkel werden nach Winterfell als Mündel gebracht [3], Olyvar Frey soll Robbs persönlicher Schildknappe und nach angemessener Zeit zum Ritter geschlagen werden, Arya Stark soll Walders jüngsten Sohn Elmar Frey heiraten, wenn sie sicher nach Winterfell zurückgekehrt ist und zuletzt soll Robb nach dem Krieg eine beliebige von Lord Walders Töchtern heiraten. Robb merkt, dass er keine andere Wahl hat und willigt ohne mit der Wimper zu zucken ein, was Catelyn beeindruckt.

Bei Einbruch der Dunkelheit gingen sie hinüber auf die andere Seite des Grünen Arms: an der Spitze von neun Zehnteln der Reiter aus Robb Starks Heer reiten Catelyn, Robb, Ser Brynden und Ser Stevron an der Spitze über die Brücke, während Lord Walder sie vom Wasserturm aus aus seiner Sänfte heraus beobachtet. Der Großteil des Heeres, die Bogenschützen und Fußtruppen, blieb auf der Ostseite und folgte Roose Bolton nach Süden, um sich Lord Tywin zu stellen.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

Handelnde Personen:

Erwähnte Personen:

Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

Orte:

Begriffe:

Siehe auch Bearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. Diese Version hört Catelyn nun zum zweiten Mal, beim ersten Mal von Maester Colemon auf Hohenehr, siehe: II-Catelyn I
  2. Spoiler zeigen
    Lysa hatte sich dahingegen darum bemüht, Robert Baratheons Plan, Robert nach Casterlystein zu schicken, bei den Starks zu verbreiten, um deren Konflikt mit den Lennisters weiter anzuheizen, siehe: III-Prolog (Cressen). Dass Jon Arryn an seinem Plan mit Drachenstein festhielt, war der finale Auslöser für den Mord an ihrem Mann, siehe: VI-Sansa IV.
  3. Walder Frey (Kleiner Walder) und Walder Frey (Großer Walder).

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