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ZusammenfassungBearbeiten

Sansa Stark nimmt an der ersten Sitzung des neuen Königs Joffrey Baratheon teil. Nachdem alle Adelshäuser offiziell aufgefordert werden, der Krone die Treue zu halten, verkündet der Kleine Rat einige Neuerungen. Ser Barristan Selmy wird aus der Königsgarde entlassen, was ihn sehr wütend macht. An seine Stelle tritt Sandor Clegane. Als letzte tritt Sansa hervor und bittet um Gnade für ihren Vater. Joffrey verkündet, dass er gnädig sein wird, wenn Eddard Stark seinen Verrat zugibt und ihn als neuen König anerkennt.

SynopsisBearbeiten

Sansa beobachtet Joffreys erste HofversammlungBearbeiten

Joffrey Baratheon versammelt seinen Hof zum ersten Mal im Thronsaal, seit er König geworden ist, und Sansa Stark darf daran teilnehmen. Sie darf sich auf Königin Cerseis Anweisung hin als Belohnung für ihre Mitarbeit im Roten Bergfried frei bewegen, allerdings nicht ohne einen ständigen "Begleitschutz". Sie ist aber auch nicht begierig darauf, die Burg zu verlassen, denn sie wüßte überhaupt nicht, wohin sie gehen sollte. Joffrey hat die Jagdteppiche, die sein Vater Robert Baratheon so geliebt hatte, von den Wänden nehmen und achtlos auf einen Haufen werfen lassen. Im Thronsaal sind keine Menschen aus dem Gemeinen Volk und nur 20 Adelige, wo normalerweise 100 auf König Robert gewartet haben. Sansa mischt sich unter die Adeligen und erkennt Jalabhar Xho, Ser Aron Santagar, Horas Rothweyn und Hobber Rothweyn, Lord Gyles Rosby, Ser Dontos Hollard und Ser Balon Swann, doch keiner will sie erkennen und sie kommt sich wie ein Geist vor.

Groß-Maester Pycelle sitzt bereits am Tisch des Kleinen Rates, und es gesellen sich Lord Varys und Petyr Baelish zu ihm, und Sansa wird klar, dass sie sehr aufgeregt ist. König Joffrey und Königinregentin Cersei werden von einem Herold ausgerufen. Sie betreten den Thronsaal und werden begleitet von Ser Barristan Selmy, Ser Arys Eichenherz und Ser Boros Blount, sodass nun sechs der sieben Ritter der Königsgarde im Saal sind, alle außer Ser Jaime Lennister [1]. Joffrey erklimmt schwungvoll die Stufen zum Eisernen Thron und Cersei nimmt am Kleinen Ratstisch Platz. Joffrey erklärt, dass es die Pflicht des Königs sei, die Untreuen zu strafen und die Redlichen zu belohnen, dann heißt er Pycelle, seine Erlasse vorzulesen. Pycelle liest eine lange Liste von Namen vor, von denen verlangt wird, dass sie dem neuen König Treue schwören sollen, andernfalls werde man ihre Titel und Ländereien einziehen. Folgende Namen werden genannt: Stannis Baratheon und seine Frau Selyse Florent und Tochter Sharin Baratheon, sein Bruder Renly Baratheon, Lord Yohn Rois und dessen Söhne Andar Rois und Robar Rois, Lord Nestor Rois und dessen Sohn Albar Rois, Ser Loras Tyrell und sein Vater Lord Maes Tyrell sowie seine Brüder, Onkel und Söhne [2], dazu Thoros von Myr und Lord Beric Dondarrion, Lady Lysa Tully und ihr Sohn Lord Robert Arryn, Lord Hoster Tully, Ser Brynden Tully und Ser Edmure Tully und Lord Jason Mallister, Lord Bryk Caron, Lord Tytos Schwarzhain, Lord Walder Frey und sein Sohn Ser Stevron Frey, Lord Karyl Vanke und Lord Jonos Bracken, Lady Shella Whent sowie Doran Martell aus Dorne und dessen Söhne Quentyn und Trystan. Am Ende werden die Namen ihrer Familie genannt: Catelyn Stark, Robb Stark, Brandon Stark, Arya Stark und Rickon Stark. Dass Arya aufgerufen wird, deutet Sansa so, dass sie aus der Hauptstadt entkommen konnte und nun in Winterfell in Sicherheit sein muss.

Dann verkündet Pycelle, dass Lord Tywin Lennister die neue Hand des Königs sein und für Eddard Stark eingesetzt werden soll, so hat es der Kleine Rat beschlossen. Außerdem soll Cersei die Stelle von Stannis Baratheon im Kleinen Rat einnehmen und Janos Slynt, Kommandant der Stadtwache von Königsmund, wird in den Stand eines Lords erhoben, ihm wird Harrenhal übertragen und auch er erhält einen Sitz im Kleinen Rat. Als Janos Slynt daraufhin die Halle betritt und sich von seinen beiden Söhnen Jothos und Morros eskortiert durch die Reihen der alt eingesessenen Adeligen kämpft, hört Sansa ein deutlich wütendes Murren unter den alten Lords. Zum Abschluss betont Pycelle, dass nach den Unruhen der letzten Zeit das oberste Gebot sein müsse, für die Sicherheit des neuen Königs zu sorgen.

Ser Barristan Selmy wird entlassenBearbeiten

Cersei ruft schließlich Ser Barristan Selmy auf, der vor den König tritt und niederkniet. Die Königinregentin dankt dem Kommandanten der Königsgarde für seine langen Jahre der Treue und Dienste, erklärt dann aber, dass es an der Zeit für ihn sei, seine Bürde abzulegen. Ser Barristan ist verwirrt und versteht nicht, was gemeint ist, bis Janos Slynt ihm barsch erklärt, dass er als Lord Kommandant entlassen wird. Ser Barristan ist schockiert und protestiert, dass nur der Tod einen Mann der Königsgarde von seinem Eid befreien könne. Cersei fragt mit weicher Stimme, wessen Tod er meine - seinen oder den des Königs? Joffrey ergänzt verächtlich, dass er seinen Vater habe sterben lassen und dass er zu alt sei, um irgendjemanden zu beschützen.

Ser Barristan erinnert die Anwesenden daran, dass er schon vor sehr langer Zeit sein angestammtes Land, seine Festung und eine Verlobte für die Königsgarde aufgegeben hat. Er erklärt, dass der berühmte Ser Gerold Hohenturm selbst seinen Eid gehört habe und dass er neben so berühmten Rittern wie Ser Lewyn Martell oder Ser Arthur Dayn gekämpft habe. Er sei seit drei Königen in der Königsgarde: vor Robert König Aerys II. Targaryen und davor Jaehaerys II. Targaryen, woraufhin Petyr Baelish lakonisch bemerkt, dass alle drei tot seien. Cersei ergänzt, dass seine Zeit vorbei sei und dass Joffrey junge und starke Männer brauche, die ihn beschützen, daher werde Jaime Lennister der neue Lord Kommander und somit sein Nachfolger. Diese Entscheidung macht Ser Barristan sehr wütend, denn er kann nicht verstehen, dass ausgerechnet der Königsmörder Lord Kommandant werden soll.

Varys versucht, die Situation zu beruhigen, indem er sagt, dass man sehr dankbar sei für Ser Barristans Dienste und dass Lord Tywin Lennister ihm ein hübsches Stück Land vermachen möchte bei Lennishort mit genügend Gold, um sich eine Festung darauf zu erbauen und Bedienstete zu bezahlen, die ihm treu dienen. Ser Barristan äußert sich verächtlich über das Angebot: für ihn sei das nur eine Halle zum sterben. Er löst seinen weißen Umhang und nimmt seine Rüstung ab, lässt beides demonstrativ auf den Boden fallen. Er erklärt, dass er als Ritter sterben werde, was Kleinfinger mit "als ein nackter Ritter offenbar" verspottet. Die ganze Halle lacht über diesen Scherz, selbst die Brüder der Königsgarde, die eben noch seine treuen Gefährten waren.

Sansa fühlt mitleidig mit dem altgedienten Ritter, der so schockiert ist, dass er kein Wort sprechen kann, dafür aber plötzlich sein Schwert zieht, sodass das Lachen der Halle erlischt. Die übrigen Ritter der Königsgarde stellen sich Ser Barristan entgegen, der aber wirft Joffrey sein Schwert zu Füßen und behauptet, dass er trotz seines Alters immer noch mehr wert sei als die fünf anwesenden Ritter der Königsgarde. Er fordert den König auf, sein Schwert einzuschmelzen und zu den anderen zu legen, doch denkt er, dass Stannis ihn schon bald vom Thron verdrängen werde. Dann schreitet er hinaus und seine Schritte hallen lange im Thronsaal nach.

Sansa bittet um Gnade für ihren VaterBearbeiten

Joffrey regt sich in kindischer Art über Ser Barristans Worte auf. Er befiehlt, ihn festnehmen und befragen zu lassen, worauf zunächst keiner reagiert, dann allerdings meldet sich Jans Slynt und sagt, dass sich die Goldröcke darum kümmern würden. Es wird verkündet, dass Sandor Clegane als neues Mitglied der Königsgarde aufgenommen wird. Joffrey fragt seinen Hund, wie ihm das gefalle. Sandor erklärt, dass er keine Frau und kein Land besitzt, dem er abschwören muss, aber dass er auch kein Ritter werden würde, was Ser Boros Blount kurz erzürnt.

Der Herold fragt, ob es noch weitere Bitten gibt, und Sansa merkt, dass ihr Augenblick unmittelbar bevorsteht. Nervös tritt sie vor und denkt dabei an ihre starke Mutter, Lady Stark. Sie ruft, und als Joffrey sie bemerkt, ruft er sie nach vorne zu kommen, was ihr Mut macht, denn nun glaubt sie wieder an seine Liebe für sie. Sie bittet um Gnade für ihren Vater. Königin Cersei reagiert erbost und scheinbar enttäuscht, weil Sansa nicht verstanden habe, dass ihr Vater ein Verräter sei und Pycelle pflichtet ihr bei, doch Varys beschwichtigt die Situation, indem er sagt, dass Sansa nur ein Kind sei und nicht verstehe, wofür die bittet. Joffrey beschließt, dass Sansa ihre Bitte vortragen soll. Kleinfinger fragt, ob sie die Schuld ihres Vaters abstreiten würde, doch Sansa ist schlau genug, dies nicht zu verneinen. Sie versucht, den Rat und die Anwesenden zu überzeugen, dass ihr Vater ein rechtschaffender Mann war, der von Renly oder Stannis betrogen worden sei und dass der Mohnblumensaft seinen Geist verwirrt hätte. Joffrey fragt seine Mutter, was sie denke, und Cersei sagt, dass Eddard in jedem Fall seinen Verrat gestehen müsse. Sansa beschwört Joffrey, dass er ihr diesen Gefallen aus Liebe tun solle, und er verkündet großspurig, dass er gnädig sein werde, wenn Eddard gesteht und verkündet, dass er der rechtmäßige König sei. Sansa betont, dass er das tun werde.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

Orte:

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Siehe auch Bearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

  1. Das heißt, dass auch Ser Meryn Trant, Ser Mandon Moor und Ser Preston Grünfeld anwesend sind.
  2. Vielleicht ein Fehler im Buch, denn Maes Tyrell hat gar keine Brüder. Es könnten seine Schwager Paxter Rothweyn und Jon Fossowey gemeint sein. Es handelt sich bei den Onkeln um Garth Tyrell, Moryn Tyrell und Maester Gormon Tyrell und bei seinen Söhnen neben Loras um Willas Tyrell und Garlan Tyrell.

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