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ZusammenfassungBearbeiten

Tyrion Lennister trifft zusammen mit 300 Männern der Bergstämme beim Gasthaus am Kreuzweg auf die Truppen seines Vaters Lord Tywin Lennister. Tyrion und Tywin diskutieren über das weitere Vorgehen im Krieg, werden dann aber von den Bergstammführern unterbrochen. Tywin reagiert gelassen auf deren Drohungen. Als die Nachricht eintrifft, dass sich Robb Starks Armee nähert, verspricht Tywin den Bergstämmen reiche Beute, wenn sie für ihn kämpfen.

SynopsisBearbeiten

Tyrion und die Bergstämme treffen auf Lord Tywins ArmeeBearbeiten

Chella vom Bergstamm der Schwarzohren kommt von einem Spähgang zu Tyrion Lennister zurück. Sie hat eine große Streitmacht von etwa 20.000 Soldaten und das Banner von Haus Lennister entdeckt. Tyrion sagt Bronn, dass es sich nur um seinen Vater Lord Tywin Lennister oder seinen Bruder Jaime Lennister handeln kann. Er denkt an seine Truppe von 300 Männern der Bergstämme: Schwarzohren, Felsenkrähen, Mondbrüder und Brandmänner. Dazu könnten noch weitere Männer kommen, denn Gunthor versucht in der Zwischenzeit, weitere Bergstämme aufzurühren. Er fragt sich weiterhin, was sein Vater wohl von diesem Haufen halten sollte, schließlich ist er sich selbst unsicher, ob er eher ihr Anführer oder ihr Gefangener ist.

Er verkündet, dass er seinen Vater erst einmal alleine sprechen wolle, aber Ulf, Chella und Shagga misstrauen ihm und wollen mitgehen. Er bestimmt einige Männer, die für ihren Stamm sprechen und ihn begleiten sollen: Chella für die Schwarzohren, Shagga und Conn für die Felsenkrähen, Ulf für die Mondbrüder und Timett für die Brandmänner. Als er aufbricht, bittet er die anderen, sich nicht gegenseitig umzubringen, während er weg ist. Es missfällt ihm, wie die Bergstämme in ihren Räten Entscheidungen treffen: sie reden und streiten unendlich lange, weil sie der Auffassung sind, dass jeder gehört werden muss, sogar die Frauen. Die Brandmänner gelten als die gefürchtesten unter den Bergstämmen, und selbst bei ihnen ist Timett noch gefürchteter, weil er sich bei einem Ritual selbst ein Auge ausgestochen hat, um seinen Mut zu beweisen. Tyrion und Bronn hatten sich bei dieser Geschichte über ihn lustig gemacht, hatten in dessen Nähe aber selbst Respekt.

Sie reiten zum ersten Stützpunkt des Lagers auf der Bergstraße, und Tyrion verlangt den Kommandierenden zu sprechen. Als dieser Tyrion erkennt, gibt er ihm schnell eine Eskorte mit, die ihn vorbeiführt an verbranntem Land und zerstörten Gebäuden in die Flusslande und zum Grünen Arm des Trident. Er sieht zwar keine Leichen, dafür aber viele Raben und Aaskrähen, woraus er schließt, dass hier vor kurzem noch gekämpft worden war. Eine halbe Wegstunde vom Kreuzweg entfernt hat Lord Tywin das Lager seines Heeres aufbauen lassen, hunderte Lagerfeuer und unzählige Banner spannen sich über ein weites Feld. Als sie das Lager betreten, kommt ihnen eine Schar Reiter unter Führung von Ser Flement Brax entgegen, der sehr erstaunt ist, Tyrion zu sehen. Er erklärt Tyrion, dass dessen Vater das Gasthaus am Kreuzweg als Hauptquartier gewählt hat, was Tyrion schmunzeln lässt. Tyrion verlangt, sofort zu ihm gebracht zu werden.

Als sie durch das riesige Lager reiten, erkennt Tyrion, dass Chella mit ihrer Einschätzung ungefähr richtig lag. Das einfache Volk lagert im Freien, die Ritter in Zelten und die hohen Lords haben Pavillons errichtet. Er erkennt viele bekannte Banner: Haus Prester, Haus Rallenhall, Haus Marbrand und Haus Lydden. Die Stammesleute sind offenbar sehr beeindruckt von der riesigen Armee, was Tyrion die Sache einfacher macht, weil er denkt, dass sie dann besser zu kontrollieren sind. Als sie das Gasthaus erreichen, bemerkt er die tote Wirtin Masha Heddel, wie sie an einem neu errichteten Galgen vor dem Haus baumelt und die Raben sich an ihrer Leiche laben. Zögerlich kommen die Stalljungen aus den Ställen und kümmern sich um ihre Pferde. Shagga will sein Pferd zunächst nicht abgeben, weil er denkt, man wolle es ihm stehlen.

Tyrion trifft seinen Vater Lord TywinBearbeiten

Tyrion betritt den Schankraum, wo sich sein Vater zusammen mit seinem einzigen noch lebenden Onkel Ser Kevan Lennister aufhält. Kevan ist überrascht über Tyrions Anblick, doch Tywin rührt sich nicht und drückt nur seine Verwunderung darüber aus, dass die Gerüchte über Tyrions Ableben offenbar nicht stimmen. Tyrion entgegnet zynisch, dass es ihm leid täte, seinen Vater zu enttäuschen und dass er nicht aufzuspringen bräuchte, um ihn zu umarmen. Als er den Raum durchschreitet und auf einen Stuhl steigt, spürt er die scharfen Blicke seines Vaters. Er scherzt, dass er es nett findet, dass sie wegen ihm einen Krieg angefangen hätten. Tywin antwortet, dass er den Krieg angezettelt habe und dass Jaime sich niemals von einer Frau habe gefangen nehmen lassen, doch Tyrion kontert kühl, dass er sich in so einigen Dingen von Jaime unterscheide, so sei er z.B. auch ein Stück größer. Tywin erklärt, dass niemand Blut von Haus Lennister ungestraft vergießen dürfe, also mussten sie in den Krieg ziehen. Tyrion erwähnt, dass sein Blut eigentlich nie vergossen wurde, dass aber Morrec und Jyck tot seien.

Tyrion fragt, wie sich der Krieg entwickelt. Ser Kevan antwortet, dass es gut laufe, man habe die verstreuten Truppen von Ser Edmure Tully, die dieser an der Grenze verteilt hat, aufgerieben, noch bevor sie sich vereinen konnten. Tywin lobt Jaime, der sich in der Schlacht am Goldzahn bewährt und danach die Truppen der Flusslande bei Schnellwasser besiegt, sowie Edmure Tully gefangen genommen hat. Lord Tytos Schwarzhain habe zwar einige Überlebende nach Schnellwasser zurückführen können, aber Jaime belagere die Burg seitdem und die anderen Lords seien in ihre Festungen geflohen. Währenddessen haben Ser Kevan, Lord Tywin und Ser Gregor Clegane fast alle Festungen der Flusslande erobert oder geplündert: Rabenbaum in Abwesenheit von Lord Tytos, Harrenhal kampflos, weil Lady Shella Whent es aufgegeben hatte sowie die Festungen von Haus Bracken und Haus Peiper durch Gregor Clegane. Lediglich Haus Mallister in Seegart und Haus Frey bei den Zwillingen sind noch nicht besiegt. Das allerdings beunruhigt Lord Tywin nicht: Walder Frey sei dafür bekannt, dass er erst in Kämpfe eingreift, wenn der Sieger feststeht und Jason Mallister habe nicht die Stärke, sich ihnen allein entgegenzustellen. Einzig die Starks und die Arryns müssten sie fürchten.

Tyrion beruhigt seinen Vater in Hinblick auf die Arryns, aber die Starks seien von anderem Kaliber. Er will gerade von Eddard Stark sprechen, da wird er mit der Neuigkeit unterbrochen, dass dieser als Geisel der Lennisters im Roten Bergfried sitze. Ser Kevan ergänzt, dass sein Sohn Robb Stark allerdings eine große Armee bei Maidengraben gesammelt habe, was Tywin aber nicht so sehr beunruhigt, weil er denkt, dass Robb noch zu jung ist, um wirklich etwas von der Kriegskunst zu verstehen. Tyrion fragt, wie es Cersei Lennister geschafft habe, König Robert Baratheon zu überreden, Eddard einzukerkern und wird informiert, dass der König tot sei und Joffrey Baratheon nun regiere. Tyrion versteht sofort, dass seine Schwester nun regiert und das Reich sich schnell ändern wird.

Lord Tywin bietet Tyrion an, einen kleinen Trupp gegen Marq Peiper und Karyl Vanke anzuführen, die die Versorgungstruppen von Jaime am Roten Arm zusetzen, oder gegen Lord Beric Dondarrion und Thoros von Myr zu ziehen, die ständig die Nachschubtruppen von Lord Tywins Armee überfallen. Beides lehnt Tyrion ab mit dem Hinweis darauf, dass er nicht bereit sei, einen Trupp von vielleicht 20 Männern anzuführen, außerdem habe er Versprechungen gemacht, für die er 3000 Waffen und Rüstungen brauche.

Die Bergstämme stellen sich Lord Tywin vorBearbeiten

Dann fliegt die Tür zum Pavillion auf und der Hauptmann der Garde fliegt quer durch den Raum. Shagga tritt ein, gefolgt von den anderen Bergleuten. Lord Tywin fragt ruhig, wer diese Menschen wohl seinen. Tyrion sagt, dass sie ihm nach Hause gefolgt sind und ob er sie behalten dürfe, sie würden auch nicht viel fressen. Die Männer der Bergstämme erklären, dass sie als freie Männer das Recht hätten, am Kriegsrat teilzunehmen. Tyrion stellt die Männer vor, dann nennt er alle Titel seines Vaters. Lord Tywin schmeichelt den Männern, indem er sagt, dass man selbst in den Westlanden von den tapferen Bergstämmen gehört habe und fragt, warum sie hier seien. Sie antworten: wegen Pferden, Seide und Stahl.

Gerade als Tyrion erklären will, dass er das Grüne Tal mit Hilfe der Bergstämme in eine qualmende Einöde verwandeln möchte, wird erneut die Tür laut geöffnet. Ein Bote bringt Nachricht von Ser Addam Marbrand, dass die Armee Robb Starks über die Eng nach Süden marschiere. Lord Tywin ist erfreut über die Nachricht, weil er denkt, dass Robb direkt ins Verderben marschiere, weil er so unerfahren ist. Er weist an, dass Ser Addam die direkte Konfrontation meiden soll, bis Tywins Armee vor Ort ist, und sie nur an den Flanken reizen und so in den Süden ziehen lassen soll.

Ser Kevan weist darauf hin, dass die Lennisterarmee in der derzeitigen Stellung in einer guten Ausgangsposition ist, aber Lord Tywin widerspricht ihm: er wolle verhindern, dass Robb einer entscheidenden Niederlage vielleicht doch aus dem Weg gehe, wenn er die Größe der Lennisterarmee sehe und er möchte die Nordmänner so schnell wie möglich besiegen, damit er sich Stannis Baratheon zuwenden könne. Dann schmeichelt er den Stammesleuten wegen ihres angeblich guten Rufes und verspricht ihnen, sie reich zu belohnen, wenn sie für ihn kämpfen. Als sie noch zögern, lockt Lord Tywin sie mit der Bemerkung, dass die Nordmänner so fürchterlich seien, dass sich selbst seine eigenen Ritter vor ihnen fürchten. Das weckt den Stolz der Stammesmänner, die betonen, dass sie nichts und niemanden fürchten. Alle beschließen, sich dem Löwenlord anzuschließen, aber Chella besteht darauf, dass der Halbmannsohn mit ihnen kämpfen müsse. Resigniert erklärt Tyrion, dass bei diesen Aussichten Freude aufkomme.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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Siehe auch Bearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

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