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ZusammenfassungBearbeiten

Am dritten Tag, nachdem Sansa Stark im Zorn vor ihrem Vater weggelaufen ist, um Köngin Cersei von dessen Plänen zu erzählen, sie und Arya nach Winterfell zurückzuschicken, wird sie von ihrem Zimmerarrest befreit. Sie wird vor die Königin und den Kleinen Rat gebracht, wo man ihr erklärt, dass ihr Vater wegen Verrats festgenommen wurde. Nun soll sie Briefe nach Winterfell schreiben, in denen sie dies erklärt.

SynopsisBearbeiten

Sansa und Jeyne Pool werden drei Tage eingesperrtBearbeiten

Sansa Stark ist zusammen mit Jeyne Pool seit drei Tagen in einem Zimmer eingesperrt, bevor sie endlich zur Königin Cersei Lennister gerufen wird. Jeyne hat bislang nichts anderes getan, als um ihren Vater Vayon Pool zu weinen, was Sansa ärgert. Sie sagt ihr, dass sie bei der königin darum bitten wird, dass Jeyne ihren Vater sehen darf, aber auch das beruhigt Jeyne nicht.

Auch Sansa hatte geweint, aber nur am ersten Tag, an dem sie von Ser Arys Eichenherz von der Königsgarde auf ein Zimmer gebracht worden war. Trotz der dicken Mauern von Maegors Feste hatte sie das Entsetzen gepackt, als das Morden und die Kämpfe losgingen. Sie kannte zwar das Geräusch von Kämpfen, aber nie hatte sie gehört, wie Menschen vor Schmerz schreien, schluchzen, um Gnade flehen oder starben. Zunächst hatte sie um Nachrichten gefleht und an die Tür geklopft. Nur einmal war die Tür am ersten Tag geöffnet worden, um die mit blauen Flecken übersäte Jeyne Pool in das Zimmer zu werfen. Sie erzählt Sansa, dass sie alle umbringen. Sandor Clegane habe ihre Tür mit einem Streithammer eingeschlagen, dann hatte sie Leichen auf der Treppe der Turm der Hand gesehen.

Am zweiten Tag sah sie, wie überall Lennister-Soldaten mit Spießen und Armbrüsten auf den Burgmauern patroullierten. Die Kämpfe waren zuende gegangen, die Zugbrücke des Roten Bergfrieds war hochgezogen und die Tore verschlossen worden. Diener brachten ihnen Essen und ein paar ihrer kleider aus dem Turm der Hand, aber sie antworteten nicht auf Sansas Fragen und flohen geradezu vor ihnen, als hätten sie die Pest. Am Abend des zweiten Tags ertönten die schweren Glocken der Großen Septe von Baelor auf Visenyas Hügel. Sansa ist überzeugt davon, dass sie vom Tod König Robert Baratheons kündigen, aber sie weiß nicht, was passiert ist, ob vielleicht ein Feind von außerhalb die Stadt gestürmt hat. Sie macht sich Sorgen um ihren galanten Prinz Joffrey und ihren Vater. In der Nacht träumt sie, dass Joffrey den Thron erklommen hat und sie neben ihm sitzt in einem wunderbaren, goldgewebtem Kleid, und alle sind gekommen, um ihr die Aufwartung zu machen.

Am Morgen des dritten Tages erscheint Ser Boros Blount von der Königsgarde, um Sansa zur Königin zu bringen. Sansa macht dem Ritter Komplimente, obwohl er sehr hässlich ist, denn sie hat sich vorgenommen, sich wie eine echte Dame zu verhalten, komme was wolle. Höflich grüßt sie sogar die Lennister-Soldaten, die ihr Zimmer bewachen. Sie wird aus Maegors Feste fortgeführt, über die mittlerweile wieder heruntergelassene Zugbrücke. Dort sieht sie im trockenen Burggraben eine aufgespießte Leiche. Sie wendet ihre Augen schnell ab, weil sie Angst hat, den Toten vielleicht zu kennen. Sie wird zur Ratskammer gebracht, wo Cersei und der Kleine Rat beisammen sitzen. Ser Mandon Moor führt sie hinein. Joffrey ist nicht anwesend, wie Sansa enttäuscht feststellt, dafür neben der Königin drei Mitglieder des Rates: Petyr Baelish, Lord Varys und Groß-Maester Pycelle. Sie alle tragen schwarze Trauerkleider.

Cersei empfängt SansaBearbeiten

Cersei hat ein rubinbesetztes schwarzes Trauerkleid an, das so aussieht, als würde sie rotes Blut weinen. Sie lächelt Sansa an und diese denkt, dass es das traurigste und hübscheste Lächeln ist, das sie je gesehen hat. Cersei erkundigt sich höflichst nach Sansas Wohlbefinden und entschuldigt sich für den Zimmerarrest, aber die Lage sei so gefährlich gewesen. Sansa erwidert, dass sie zwar gut behandelt wurde, dass sie aber auch gern wüsste, was geschehen ist. Cersei erfährt, dass die Gardisten Jenye Pool zu ihr gesperrt haben, was sie ein bisschen wütend macht. Sansa fragt, was mit Vayon Pool geschehen ist und ob es ihm gut geht. Cersei weicht einer Antwort aus und bespricht stattdessen mit Petyr Baelish, wie mit Jeyne vorzugehen ist. Sie gibt vor, dass sie nicht möchte, dass Sansa sich wegen Jeynes Geschichten Sorgen macht. Kleinfinger verspricht, sich um Jeyne zu kümmern. Sie weist Ser Boros an, Jeyne in Kleinfingers Gemächer zu bringen und ihr zu sagen, dass sie ihren Vater bald sehen wird. Sansa fragt verwundert, warum Ser Boros sie nicht direkt zu ihrem Vater bringen kann, und plötzlich hat sie Angst um Jeyne, doch Cersei beruhigt sie und sagt ihr, dass Kleinfinger sich um sie kümmern werde.

Cersei erklärt Sansa, dass sie und Joffrey sie sehr lieben, aber dass ihr Vater ein Verräter sei. Varys und Pycelle erklären, wie Eddard auf der einen Seite geschworen hat, König Roberts Kinder zu beschützen und auf der anderen Seite das Reich an Stannis Baratheon übergeben wollte. Sansa kann das nicht glauben, doch Cersei zeigt ihr den Brief, den Eddard an Stannis schicken wollte und Tomard gegeben hatte. Sansa insistiert, dass es sich um ein Missverständnis handeln muss, denn ihr Vater sei ein Freund des Königs gewesen.

Cersei erklärt, dass Sansa zwar unschuldig sei, dass sie aber dennoch die Tochter einer Hochverräters sei und deshalb unmöglich ihren Sohn heiraten könne. Sansa bricht in Tränen aus. Sie versteht nicht, dass so etwas Unfaires passieren kann, denn schließlich liebt sie Joffrey über alles und war schon mit ihm verlobt. Cersei sagt, dass sie das weiß, denn warum sonst hätte Sansa mit Eddards Plan zu ihr kommen sollen wenn nicht aus Liebe. Sansa erinnert sich an ihr Fortlaufen und daran, dass sie so etwas Ungezogenes noch nie getan hatte, aber sie hatte es nur aus Liebe zu Joffrey getan. Eigentlich wollte sie zum König gehen, doch vor dem hatte sie immer Angst gehabt, weil er oft so laut und betrunken gewesen war. Außerdem hätte er sie vermutlich einfach zu Eddard zurückgeschickt, also war sie zu Cersei gegangen und hatte ihr ihr Herz ausgeschüttet. Cersei hatte geduldig und freundlich zugehört, sie dann in das Zimmer in Maegors Feste eingesperrt und wenig später waren die Kämpfe losgegangen. Sansa fleht noch einmal, dass sie Joffrey eine gute Königin sein will.

Cersei fragt den Kleinen Rat, was er davon halte. Varys findet mitleidige Worte, doch macht er klar, dass sie nun einmal die Tochter eines verurteilten Verräters sei. Pycelle sagt, dass sie mit dem Samen eines Verräters gezeugt sei und wer weiß, was sie in zehn Jahren tun werde. Petyr Baelish sagt, dass Sansa ihn eher an ihre Mutter als an ihren Vater erinnert, aber Cersei erinnert an Arya und den Vorfall am Trident, bei dem sie angeblich ihren Schattenwolf auf Joffrey gehetzt habe.

Die Königin überlegt, dass wenn der Rest von Sansas Familie sich loyal verhalten würde, ihre Bedenken ein wenig gemildert würden, wenn Sansa ihnen Briefe schreiben würde, in denen sie den Verrat ihres Vaters erklärt. Sansa wird unsicher, denn sie glaubt nicht, dass sie das übers Herz bringen kann, doch Cersei drängt sie dazu, denn der Königsfrieden müsse unbedingt gewahrt werden. Pycelle bestärkt sie, indem er bemerkt, dass Sansas Familie den Pfad der Weisheit nicht verlassen solle, denn sonst würde es hart für sie alle enden. Außerdem solle Sansa schreiben, dass gut für sie gesorgt sei und dass ihre Familie nach Königsmund kommen müsse, um Köng Joffrey zu huldigen.

Sansa zögert immer noch, obwohl ihr gesagt wird, dass sie dann vielleicht doch noch den König heiraten werden könne. Sie bittet, ihn sehen zu dürfen, aber Cersei sagt, dass wenn sie wirklich loyal wäre, dann würde sie ihn nicht sehen wollen. Sansa sagt, dass sie sich Sorgen um ihn mache und um das, was mit ihm geschehen werde, aber es wird ihr gesagt, dass es ihm gut ginge und dass der König über ihn urteilen werde. Sansa wird klar, dass ihr galanter Prinz Joffrey nun tatsächlich König ist und dass er ihrem Vater niemals etwas antun wird und ihr Flehen sicher berücksichtigen werde. Vielleicht werde ihr Vater ja auch nur für ein paar Jahre ins Exil gehen müssen. Dann widerum macht sie sich klar, dass jetzt alles von ihrer Mutter und Robb abhängt.

Schließlich willigt sie ein, die Briefe zu schreiben. Sie verfasst je einen an ihre Mutter, einen an Robb, einen an ihre Tante Lysa Tully und einen an ihren Großvater Hoster Tully. Varys versiegelt die Briefe mit dem Siegel der Starks. Als sie auf ihr Zimmer zurückkehrt, sind Jeyne und all ihre Sachen verschwunden. Erst ist sie erleichtert, dass niemand mehr heult, dann aber fühlt sie die Kälte und Einsamkeit. Sie liest vor dem Kamin in ihrem Lieblingsbuch, das von Rittergeschichten handelt: Florian und Jonquil, Lady Shella und dem Ritter des Regenbogens, Prinz Aemon Targaryen und Naerys. Am Ende des Tages fällt ihr erst auf, dass sie ganz vergessen hat, nach Arya zu fragen.

Handelnde & erwähnte Personen Bearbeiten

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Erwähnte Orte & Begriffe Bearbeiten

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Siehe auch Bearbeiten

Einzelnachweise & AnmerkungenBearbeiten

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