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Craster ist ein Wildling, Herr über seinen Bergfried, der sich jenseits der Mauer befindet. Ungeachtet seines schlechten Rufs steht Craster der Nachtwache freundlich gegenüber.[1] Er hat neunzehn Frauen.[2]

Charakter & Erscheinung Bearbeiten

Craster

Robert Pugh als Crastre in der HBO-Serie

Einst war Craster ein kräftiger und leistungsfähiger Mann, doch inzwischen ist er alt. Er hat eine grauweiße Mähne. Er hat eine flache Nase und herunterhängende Mundwinkel und wirkt dadurch grausam. Ihm fehlt ein Ohr durch Frost und er hat abgebrochene braune Zähne.[1] Craster ist immer noch ein kräftiger Mann, und durch die zerrissenen stinkenden Schafshäute, die er Tag und Nacht trägt, wirkt er noch massiger. Er hat eine breite, flache Nase, und einen Mund, dessen einer Winkel herabhängt, und ihm fehlt ein Ohr. Sein verfilztes Haar und der schmierige Bart sind vermutlich grau und werden zunehmend weiß, aber dennoch sehen seine knochigen Hände kräftig genug aus, um noch schmerzhaft zuschlagen zu können.[2]

Er trägt ein Wams aus Schaffell und einen Mantel aus Tierfellen und sieht darin gewöhnlich aus. Allerdings trägt er auch einen goldenen Reif um eins seiner Handgelenke. Er trinkt gern und viel. Er ist herrschsüchtig und selbstgefällig, nicht nur seinen 19 Frauen gegenüber.[1]

Craster ist einer der wenigen Wildlinge, die sich öffentlich als Freunde der Nachtwache bekannt haben. Doch, obwohl er der Wache keine Bosheit zeigt und den Grenzern nördlich der Mauer sein Heim immer als einen Zufluchtsort anbietet, wird seine Freundschaft immer als unsicher erachtet. Das hängt vor allem mit Crasters inzestuösem Verhältnis mit seinen Tochter-Ehefrauen zusammen. Er opfert seine Söhne an die Anderen, die die Frauen im Bergfried Weiße Götter oder Die Kälte nennen.[1] Dafür wird er weder von den Anderen, noch von Wiedergängern angegriffen.[2]

Es gibt viele Geschichten über Craster: er soll angeblich schwarzes Blut in sich haben und seine Mutter soll eine Wildlingsfrau gewesen sein, die sich mit einem Grenzer eingelassen habe.[1][3]

Biographie Bearbeiten

Crasters Vater war ein Mann der Nachtwache. Seine Mutter war eine Wildlingsfrau aus dem Dorf Weißbaum. Als Craster geboren wurde, verließ sein Vater seine Mutter und kehrte zur Mauer zurück. Seine Mutter folgte ihm und wollte ihm das Baby zeigen, doch sie wurde von der Schwarzen Festung fortgejagt. Bei den Wildlingen heißt es, Craster habe schwarzes Blut in seinen Adern und sei verflucht.[3]

Craster besitzt einen Bergfried nördlich der Mauer, wo er mit seinen 19 Frauen lebt. Viele von ihnen sind gleichzeitig auch seine Töchter, unter anderem auch Goldy, Dyah, Farny und Nella. Seine Söhne hatte er alle direkt nach ihrer Geburt geopfert.[4]

Jüngste EreignisseBearbeiten

Craster Victor Manuel Leza Moreno

Craster mit seinen Frauen von Victor Manuel Leza Moreno ©FFG

Band 3 - Der Thron der Sieben KönigslandeBearbeiten

Craster erlaubt der Nachtwache, während ihres Großen Ausmarsches hinter die Mauer für eine Nacht in seinem Bergfried zu wohnen. Er versorgt Lord Kommandant Jeor Mormont mit Informationen über Manke Rayder, dem König-jenseits-der-Mauer und seinem Plan, sein Volk bei den Frostfängen zu sammeln. Außerdem behauptet er, Benjen Stark seit über drei Jahren nicht mehr gesehen zu haben, wohl aber Ser Weymar Rois, Gared und Will, als sie nach Dieben jagten. Mormont bietet Craster an, von einer Eskorte hinter die Mauer in den Süden begleitet zu werden, doch er lehnt das Angebot ab. Als Gegenleistung erhält Craster eine Axt, eine Armbrust und viel Wein, sodass er den nächsten Tag und den Aufbruch der Nachtwache verschläft.[1]

Band 4 - Die Saat des goldenen LöwenBearbeiten

Er hat Mormont auch genau gesagt, wo Manke sein Lager hat: am See am Fuße eines großen Gletschers, wo der Milchwasser seine Quelle hat.[5]

Band 5 - Sturm der SchwerterBearbeiten

Nach der Schlacht an der Faust der Ersten Menschen schaffen es 44 Brüder der Nachtwache zurück bis zu Crasters Bergfried. Drei sterben in den ersten Tagen, neun weitere sind schwer verletzt. Craster nimmt die Brüder widerwillig auf und gibt ihnen nur wenig zu Essen. Er fordert sie schon bald auf, weiterzuziehen. Als Mormont dem zustimmt, gibt Craster ein knauseriges Abschiedsfest. An dem Abend sprechen einige Brüder, allen voran Klumpfuss Karl, davon, dass Craster ein geiziger Bastard sei, der ihnen Nahrungsvorräte vorenthält. Craster will auf Karl losgehen, aber Dolch fasst ihn und schneidet ihm die Kehle auf. Es kommt zur Meuterei in Crasters Bergfried, bei dem auch Lord Kommandant Jeor Mormont stirbt. Die Meuterer plündern die Vorräte und vergewaltigen einige von Crasters Frauen, aber einige Brüder können auch fliehen. Goldy und ihr neugeborener Sohn können mit Samwell Tarly fliehen.[2]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Der Thron der Sieben Königreiche, III-Jon III
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Sturm der Schwerter, V-Samwell II
  3. 3,0 3,1 Sturm der Schwerter, V-Jon III
  4. Sturm der Schwerter, V-Appendix
  5. Die Saat des goldenen Löwen, IV-Jon IV

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