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Basiliskeninseln

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Die Basiliskeninseln (engl.: Basilisk Isles) sind eine Inselgruppe vor der Nordküste von Sothyrios. Sie liegen östlich von Naath und könnten wohl kaum einen größeren Gegensatz zur Insel des friedliebenden Volkes bilden. Der Name leitet sich von den wilden Tieren ab, die sie einst bevölkerten. Im Osten auf dem Festland liegt die Stadt Zamettar, im Nordosten die Axtinsel und im Südosten die Kröteninsel.[1] Große und kleine Basiliskenarten leben in großer Zahl auf den Inseln des Archipels, die auch von Dschungeln bewaldet sind. Ihnen verdankt das Archipel seinen Namen.[2]

BevölkerungBearbeiten

Korsaren Basiliskeninseln John McCambridge.jpg

Korsaren, die Plage der Basiliskeninseln von John McCambridge ©Random House

Seit vielen Jahrhunderten sind die Basilisken die Plage des Sommermeeres, denn sie werden nur vom Abschaum der Menschheit bewohnt. Darunter gibt es: Korsaren, Piraten, Sklavenjäger, Söldner, Mordgesellen und Ungeheuer. Sie stammen aus allen Ländern der Welt, so heißt es, denn nur hier finden sie ihresgleichen.[2] Die Korsaren der Basilikeninseln liefern den Städten der Sklavenbucht wie auch die Khals der Dothraki seit Jahrhunderten Gefangene, die dann in alle Welt verkauft werden.[3]

Entlang der Nordküste von Sothoryos führt die so genannte Korsarenstraße. Dort gibt es unzählige tote Städte, die an der glühend heißen Küste verrotten, und eigentlich meidet jeder gescheite Seemann diese Route, doch auf den Basiliskeninseln gibt es viele entlaufene Sklaven, Sklavenhändler, Häuter, Huren, Jäger, gestreifte Menschen und Schlimmeres, und auch eine Menge Proviant für die waghalsigsten Seeleute.[4]

Viele Korsaren folgen immer noch der grausamen Sitte, die Rümpfe und Masten ihrer Schiffe mit abgetrennten Köpfen zu schmücken, um ihren Feinden Angst einzujagen. Die Köpfe baumeln an Hanfseilen, bis das Fleisch verrottet ist, woraufhin man sie durch frische ersetzt. Anstatt die Schädel einfach ins Meer zu werfen, bringen sie sie zur Schädelinsel, wo sie einem finsteren Gott als Opfer dargebracht werden. Deshalb wird die Küste dieses kleinen, unbewohnten, windgepeitschten Felsens von großen Haufen ausgeblichener Schädel gesäumt.[2]

LegendenBearbeiten

Siebenundsiebzig Jahre nach dem Verhängnis, so heißt es, sei der Gestank von Gogossos dann selbst den Göttern in die Nase gestiegen, und eine fürchterliche Seuche entstieg den Sklavenpferchen der Stadt. Der Rote Tod fegte über die Träneninsel hinweg und dann auch über die anderen Basiliskeninseln. Neun von zehn Männern starben schreiend, während sie aus allen Körperöffnungen bluteten und ihre Haut wie nasses Pergament zerriss.[2]

GeschichteBearbeiten

Nachdem die schreckliche Seuche über die Basiliskeninseln hinweggefegt war, dauerte es über ein Jahrhundert bis Menschen auf die Inseln zurückkehrten. Als Erster zeigte der Pirat Xandarro Xhore aus Qarth seine Banner. Mit den Steinen, die er auf der Axtinsel fand, baute er sich über seinem Ankerplatz eine grimmige, schwarze Festung. Bald darauf folgten die Männer der Bruderschaft der Knochen und ließen sich am Westende der Inselkette, auf der Fliegeninsel nieder. Von diesen Stützpunkten aus konnten Xandarro und die Bruderschaft die Handelsschiffe ausrauben, die einen weiten Bogen um die rauchenden Überreste der valyrischen Halbinsel machten. Binnen weniger Jahrzehnte war auf jeder der Basiliskeninseln ein Korsarennest entstanden.[2]

Jüngste EreignisseBearbeiten

Band 7 - Zeit der KrähenBearbeiten

Garin erfährt in der Plankenstadt, dass sich auf den Basiliskeninseln ein neuer Korsarenkönig erhoben habe, der die Riesenbaumstadt geplündert habe.[5]

Band 9 - Der Sohn des GreifenBearbeiten

Es wird offenbart, dass Missandei und ihre Brüder von Plünderern von den Basiliskeninseln aus ihrer Heimat in Naath verschleppt und in Astapor in die Sklaverei verkauft wurden.[6]

Nachdem der Kapitän der Sturmkrähen Daario Naharis nach Meereen zurückkehrt, erzählt er Daenerys, dass sich unter den Bogenmänteln ein Axtkämpfer von den Basiliskeninseln befindet. Ein Grobian, der noch größer als der Starke Belwas ist.[7]

Band 10 - Ein Tanz mit Drachen Bearbeiten

Als Victarion Graufreud seine 99 Schiffe umfassende Flotte auf den Trittsteinen in drei Geschwader aufteilt, schickt er seine schnellsten Schiffe unter dem Kommando von Ralf Steinheim über die so genannten Korsarenstraße entlang der Nordküste von Sothoryos. Die drei Teilflotten sollen sich auf der Zederninsel wieder treffen, doch von Ralf Steinheims Schiffen erscheinen nur neun.[4]

Unter Ser Barristans Knappen befindet sich ein junger Mann, der früher mal Sklave gewesen ist. Er heißt Tumco Lho und stammt von den Basiliskeninseln.[8]

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Länder von Eis und Feuer
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Die Welt von Eis und Feuer, Jenseits der Freien Städte: Die Basiliskeninseln
  3. Der Sohn des Greifen, IX-Daenerys III
  4. 4,0 4,1 Ein Tanz mit Drachen, X-Der eiserne Freier (Victarion I)
  5. Zeit der Krähen, VII-Die Königinmacherin (Arianne)
  6. Der Sohn des Greifen, IX-Daenerys II
  7. Der Sohn des Greifen, IX-Daenerys VI
  8. Ein Tanz mit Drachen, X-Der Königsstürzer (Barristan III)

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