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Barth war ein Septon, der König Jaehaerys I. Targaryen 40 Jahre lang erfolgreich als Hand des Königs diente.[2]

Charakter & ErscheinungBearbeiten

Seine Gegner behaupteten stets, er sei eher Zauberer als Septon.[3]

BiographieBearbeiten

Barth stammt aus dem Gemeinen Volk und war der Sohn eines Hufschmieds.[2][3] Barth wird beschrieben als ein Mann der wenigen Worte, der aber ein brillanter Kopf gewesen sein soll. Er schloss sich dem Glauben an die Sieben an und wurde Septon. Er hatte das Amt der Hand des Königs von 59 bis 99 n. A. E. inne.

Septon Barths Schriften wurden später dann während der Herrschaft Baelor I. Targaryens auf Befehl des Königs vernichtet.[4] Es existieren nur noch Fragmente seiner Werke.[3]

Seine WerkeBearbeiten

Barth schrieb das Werk Drachen, Würme und Feuerwürme: Ihre unnatürliche Geschichte oder kurz Unnatürliche Geschichte, in dem er unter anderem behauptet, dass die Kinder des Waldes mit Raben sprechen konnten und das Wissen partiell an die Ersten Menschen weitergaben, sodass sie die Tiere als Boten nutzen konnten. Er sieht darin die Grundlagen der Rabenzucht der Maester.[5]

Die auf Sothoryos häufig und in verschiedenen Arten vorkommenden Lindwürme sind eng mit den Drachen verwandt und übertreffen ihre Vettern an Grausamkeit. Obwohl sie kleiner sind und kein Feuer speien können, sind sie den Drachen in jeder anderen Hinsicht ebenbürtig. Septon Barth mutmaßt in seinem Werk über Drachen, Würme und Feuerwürme: Ihre unnatürliche Geschichte, dass die Blutmagier Valyrias Lindwürme verwendet haben, um Drachen zu erschaffen. Dem widerspricht Maester Vanyon und legt in seinem Werk Gegen das Unnatürliche Beweise vor, dass es schon in der Vorzeit Drachen auf Westeros gegeben hat.[6] Maester Aemon erinnert Samwell Tarly daran, dass schon Barth festgestellt habe, dass Drachen weder eindeutig männlich noch weiblich sind, sondern "mal das eine und mal das andere, so wechselhaft wie eine Flamme".[4]

In Fragmenten eines anderen Traktats schreibt Barth über die Wetterzyklen, und dass deren Unbeständigkeit magischer Natur und somit nicht vorhersehbar sei.[7]

Jüngste EreignisseBearbeiten

Band 6 - Die Königin der DrachenBearbeiten

Maester Pylos versucht, der neuen Hand des Königs Davos Seewert Mut zu machen, indem er einige Hände aufzählt, die im Gegensatz zu Davos zwar hochgeboren oder erfolgsversprechend waren, als Hand aber dennoch versagt haben. Andererseits habe es auch einen Mann wie Barth gegeben, der dem Reich 40 Jahre Frieden und Wohlstand beschert habe.[2]

Band 8 - Die dunkle KöniginBearbeiten

Als Maester Aemon im Sterben liegt und sein Geist nachlässt, bittet er Samwell Tarly, ihm aus einem Buch von Septon Barth vorzulesen, obwohl dessen Schriften vor langer Zeit verbrannt sind.[4]

Band 9 - Der Sohn des GreifenBearbeiten

Als Tyrion Lennister für Jon Connington alles aufschreiben soll, was er über die Drachenkunde weiß, fallen ihm verschiedene Bücher ein, die im sehr nützlich sein könnten. Er erinnert sich daran, dass er zehn Jahre zuvor einmal in einem Fragment der Unnatürlichen Geschichte lesen durfte. Er hat wenig Hoffnung, in Essos ein Werk Barths ausfindig machen zu können. Als er sich mit dem Paarungsverhalten der Drachen beschäftigt, fällt ihm ein, dass Septon Barth, Großmaester Munkun und Maester Thomax sehr unterschiedliche Ansichten darüber hatten.[3]

Band 10 - Ein Tanz mit DrachenBearbeiten

Als Tyrion die hilflosen Bemühungen der Yunkai'i beobachtet, sich gegen einen erneuten Angriff Daenerys' und ihres Drachen zu wappnen, muss er an Septon Barths Buch denken und daran, dass all die Armbrüste und Skorpione nutzlos sind.[8]

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Siehe Berechnung für Barth
  2. 2,0 2,1 2,2 Die Königin der Drachen, VI-Davos I
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion IV
  4. 4,0 4,1 4,2 Die dunkle Königin, VIII-Samwell II
  5. Die Welt von Eis und Feuer, Das Zeitalter der Dämmerung
  6. Die Welt von Eis und Feuer, Jenseits der Freien Städte: Sothoryos
  7. Die Welt von Eis und Feuer, Die Lange Nacht
  8. Ein Tanz mit Drachen, X-Tyrion III

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