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Die Andalen (engl.: Andals) sind eine von drei ethnischen Gruppen in Westeros. Ihre Ankunft auf dem Kontinent trug dazu bei, dass viele Königreiche der Ersten Menschen untergingen. Ihre Ankunft brachte auch den Glauben an die Sieben nach Westeros.

GeschichteBearbeiten

Die Andalen stammen aus den Ländern der Axt, einer Halbinsel auf Essos, nordöstlich des heutigen Pentos. Sie lebten über viele Jahrhunderte als Nomaden, von der Axt zogen sie mit der Zeit nach Süden und Westen und erkämpften sich Andalos.[1] Dafür mussten sie zunächst die dort lebenden haarigen Menschen, die mit denen von Ib verwandt waren, vertreiben. Der Glaube an die Sieben lehrt, dass zu dieser Zeit die Sieben in menschlicher Gestalt durch die Hügel von Andalos wandelten, und sie krönten den ersten König der Andalen, Hugor vom Hügel, indem der Vater sieben Sterne vom Himmel holte und sie ihm nacheinander an die Stirn legte, sodass schließlich eine Krone entstand. Die Jungfrau brachte Hugor ein wunderschönes Mädchen mit blauen Augen, dass er zur Braut nahm, die Mutter schenkte ihr Fruchtbarkeit, und das Alte Weib sagte voraus, dass sie 44 mächtige Söhne gebären würde. Der Krieger verlieh ihnen große Kraft, und der Schmied schuf für jeden eine eiserne Rüstung. Ihr Reich erstreckte sich bis in die Flachlande, die damals die südliche Mark bildete.[2]

Sie waren ein Volk das den Eroberungszügen der Valyrer keine Streitmacht entgegenstellen konnte, aber auch nicht in deren Sklaverei enden wollte. Sie suchten Ihr Heil in der Flucht. Dies versuchten auch viele andere Völker, denen es aber nicht gelang und die damit in Vergessenheit gerieten. Dem Volk der Andalen, hochgewachsen und blond, tapfer und unbeugsam durch seinen Glauben, gelang die Flucht vor den Valyrern.[1] An einer der Mündungen der Rhoyne gründeten die Valyrer ihre erste Kolonie. Volantis, wie sie die Stadt nannten, wurde von einigen der wohlhabendsten Bürger des Freistaats errichtet. Hier bei Volantis überquerten die valyrischen Eroberer den Fluss in großer Zahl. Zunächst kämpften die Andalen vielleicht gegen Sie, womöglich sogar von den Rhoynar unterstützt, doch letztlich war die Flut nicht aufzuhalten. Vermutlich zogen die Andalen daher die Flucht der unausweichlichen Sklaverei vor.[1] Sie zogen sich auf die Axtinsel zurück, das Land aus dem sie ursprünglich stammten. Als das nicht genügte, wichen sie weiter nach Norden und Westen aus, bis zum Meer. Manche ergaben sich dort wohl ihrem Schicksal, aber viele bauten Schiffe und segelten vor ca. 6000 Jahren über die Meerenge nach Westen und fielen in die Lande der ersten Menschen auf Westeros ein.

Sie landeten bei den Fingern und griffen von dort aus das Grüne Tal an.[3] Die ursprünglichen andalischen Invasoren bemalten sich mit einem siebenzackigen Stern auf ihrer Brust, um die Sieben zu ehren. Der Legende nach führte der Geflügelte Ritter bzw. Artys I. Arryn die Kämpfer der Andalen im Grünen Tal zum Sieg über die Ersten Menschen.[4] Sie zerstörten die verbliebenen Herzbäume und vernichteten die Kinder des Waldes, die noch überlebt hatten. Ein Hügel, der heute als Hochherz bekannt ist, war einer der heiligen Orte der Kinder des Waldes, doch der Andalenkönig Erreg zerstörte den Hain von 31 Wehrholzbäumen.[5][1]

Nach mehreren Jahrhunderten voller Kämpfe und Kriege eroberten die Andalen schließlich die südlichen sechs Königreiche der Ersten Menschen und gründeten eigene Reiche. Allein der König des Winters konnte im Norden sein Land verteidigen, indem er die Andalen bei Maidengraben in der Eng zurückdrängen konnte. Die Andalen brannten die meisten Wehrholzhaine im Süden nieder und töteten die Kinder des Waldes, wann immer sie sie fangen konnten. Die Kinder des Waldes flohen in den Norden.[6] Die Eiseninseln wurden ca. vor 4000 Jahren von den Andalen erobert, nachdem dort das Königsgeschlecht von Haus Graueisen tausend Jahre regiert hatte.[7] Die Menschen vom Klauenhorn behaupte, sie stammten von den Ersten Menschen ab und hätten die Angriffe der Andalen erfolgreich abgewehrt, doch später hätten sich die hübschen Töchter der Andalen in ihre Häuser eingeheiratet.[8]

KulturBearbeiten

Die Andalen sind ein hochgewachsenes Volk, meist mit blondem Haar.[6]

Die Andalische Kultur ist gekennzeichnet von den Einflüssen, die sie selbst auf die Sieben Königreiche hatten. Die Andalen brachten den Glauben an die Sieben nach Westeros und mit ihm die Kriegertradition des Rittertums. Die Andalen hatten auch eine eigene Sprache, welche zur Gemeinen Sprache in Westeros wurde, sogar im Norden. Auch erneuerten die Andalen die Schrift, indem sie mit ihren Buchstaben die alten Runen der Ersten Menschen ersetzten.

Fast die gesamte neuere Geschichte von Westeros wurde erst nach der Invasion der Andalen geschrieben, was dazu führte, dass die Andalische Sichtweise die prägendste wurde.

Andalische Krieger ritzen sich siebenzackige Sterne in die Brust. Sie haben die Eisenverarbeitung bei der Waffenherstellung von den Rhoynar gelernt und übernommen, wobei diese Legende der des Glaubens an die Sieben widerspricht, nach der der Schmied Hugor vom Hügel 44 Eisenrüstungen für seine mächtigen Söhne überließ.[2]

Siehe auch Bearbeiten

QuellenBearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Die Welt von Eis und Feuer, Die Ankunft der Andalen
  2. 2,0 2,1 Der Sohn des Greifen, IX-Tyrion II
  3. Die Königin der Drachen, VI-Sansa III
  4. Die dunkle Königin, VIII-Alayne II (Sansa II)
  5. Sturm der Schwerter, V-Arya IV
  6. 6,0 6,1 Das Erbe von Winterfell, II-Bran II
  7. Zeit der Krähen, VII-Die Tochter des Kraken (Asha)
  8. Zeit der Krähen, VII-Brienne IV

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